Wie man sich täuschen kann

Hier eine fremderlebte Geschichte, die mir vorhin ein amtierender Pro-Skater (er erteilte auch Freigabe für die Bezeichnung “Lebende Legende”) zugetragen hat:

Der gute Mann, unterwegs in wichtiger Mission, nutzte heute Morgen die Straßenbahn. Unterwegs wollte er einem Rollstuhlfahrer in die Bahn helfen, der sichtlich Mühe hatte, an die geöffnete Bahntür heranzurollen. Das Angebot unseres Pro-Skaters, ihn im Stuhl in die Bahn zu hieven, lehnte der vermeintlich Eingeschränkte dankend ab. Stattdessen erhob er sich aus seinem Rollstuhl, wuchtete sein Gefährt behände in die Bahn, nahm Platz, fuhr dahin und ließ unseren Mann staunend zurück.

Ein Wunder? Oder einfach nur ein wunderlicher Kerl, der Freude am Rollstuhlfahren hat? Wir werden es wohl nie erfahren. Auf jeden Fall war’s eine gute Geschichte zum Tagesstart.

Die Leere nach dem Schuss in den Ofen

Gegrübelt… Mir fällt nichts ein. Täglich grüßt die Murmelwurst: Ein Artikel muss her – neben den anderen Arbeiten kann das ganz schön nerven. Schon der Titel ist heute für die Tonne. Ich muss noch das Angebot schreiben, auf das diser eine Kunde bereits seit ein paar Tagen wartet. Und dieser andere Website-Text muss auch unbedingt fertig werden. Termin hier, Besprechung da. Telefonalarm. Business as usual. Und dann ist da noch die Präsentation am Montag. Da bleibt nicht viel Zeit und Muße für einen Blog-Artikel. Oder soll ich jetzt doch über die Bedienbarkeit von Typo3 schreiben. Montag erst haben wir doch diese Schulung gehalten und ich könnte erzählen, wie den Anwendern beim Erstkontakt mit der Software zumute war. Ach, vielleicht später mal. Die Deadline für die Website-Texte läuft morgen aus. Also, Gas geben. Dann ist da noch die Wut im Bauch. Die hat andere Gründe und hier nichts zu suchen. Wow, jetzt gerät mir das hier zum Strom der Gedanken.

Uff, doch noch einen Artikel zusammengenagelt. Wenigstens halte ich, was ich verspreche. Und weiter geht’s…

Wir freuen uns…

…über einen glücklichen Kunden: Am gestrigen Weltfrauentag (Warum heißt das eigentlich nicht einfach Weltmenschentag?) haben wir den finalen Status eines Projektes vorgestellt und den Kunden im Umgang mit dem Content Management System Typo3 geschult. Am Ende des Tages wurde viel gelacht. Hat Spaß gemacht…

Doof, wenn man wieder den Projektnamen noch nicht nennen kann, da wir bis zum Onlinegang Verschwiegenheit wahren. Dann aber lassen wir hier inklusive Projektbeschreibung und Link die digitalen Sektkorken knallen.

Ansonsten? Ganz ehrlich: Projektstau. Viel zu tun. Daher leiden auch etwas unsere Chili-Untermieter, die wir längst pikieren müssten.

Deadlines

Müde. Aber, wir werden sie rocken, die Kunden.

Wochenrückblick

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Eine bewegte Woche… Was gab’s? Neben etlichen Projektbearbeitungen einen echten und einen potenziellen Neukunden.

Ach ja, YouTube ist fünf geworden.

Und: Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut vor Margot Käßmann, die am Mittwoch aufgrund ihrer Alkoholfahrt vom Wochenende zurückgetreten ist. Und zwar nicht nur als Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche Deutschlands, sondern auch als Bischöfin der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Hannover. Jetzt ist sie wieder “einfache” Pastorin.

Wie sie da in aller Konsequenz die Verantwortung für ihr nachgewiesenes Tun übernimmt, sich entschuldigt und gegen menschliche Enttäuschung angeht, ist atemberaubend; insbesondere auch angesichts des Verhaltens der katholischen Kirche im Fall des Missbrauchskandals oder der Verantwortlichenherumgurkerei beim sich ausweitenden U-Bahn Bauskandal in Köln.

Kleine Frau ganz groß.

Wir freuen uns über…

…einen Kunden, den wir heute gewonnen haben. Verschwiegenheit ist Pflicht, Freude aber ist erlaubt.

Frisch ans Werk…

Das Pikieren kündigt sich an

Pikieren

Das sind mal Headlines für Insider. Fies.

Die zweiten Keimblattpaare unserer Chili-Pflänzchen lassen sich allmählich blicken – und damit steht bald das Pikieren an. Wer keine Ahnung hat und nicht von unserer Chili-Post für Feuer im Hintern 2010 beglückt worden ist, erfährt in unserer online kredenzten Anleitung zum Thema mehr.

(Wie wir bei dem Sack voll Arbeit allerdings umtopfen wollen, ist mir ein Rätsel.)

Welttag der sozialen Gerechtigkeit

World Day Of Social Justice

Kurz notiert: Heute am 20. Februar 2010 ist Welttag der sozialen Gerechtigkeit, der sich übrigens erst zum zweiten Mal jährt: Im November 2007 bereits erklärte die UNO-Vollversammlung den 20. Februar zum World Day of Social Justice, der in 2009 erstmals begangen wurde.

Worum geht’s? Ein solcher Welttag soll die Absicht und Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um weltweit gleiche Lebens- und Entwicklungschancen unterstützen: Ziele sind Vollbeschäftigung, Gleichberechtigung, Zugang zu sozialem Wohlstand, Gerechtigkeit für alle und die Beseitigung von Armut.

Lippenbekenntnisse angesichts einer Welt wie dieser? Oder folgt man diesem Motto: Willst du etwas bewegen, dann lege das Ziel so hoch wie möglich (gar unerreichbar) fest und freue dich über Kleinigkeiten, die du tatsächlich zu verändern vermagst. It’s a mad world.

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Die Chili-Sonne geht auf

Chilisonne

Chili-Sonne

Wir haben uns doch zu einer Tagessonne entschlossen, die ab sofort unsere Chili-Plantage verwöhnt. Noch Fragen?

Wer hält mit?

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Bits und Bytes

Kai

Das ist der Kai. Er schüttelt zahlreiche Hände und hält seit Sekunde Null das Aushängeschild KM2 in die Höhe.
Wer jetzt denkt, dass er den ganzen Tag nichts anderes tut, ist nicht nur auf dem Holzweg, sondern auch mindestens 4815162342 km² von der richtigen Lösung entfernt. Zurück zur Insel, pardon, zu Kai.

Kai ist nicht nur Chef von KM2, sein Herz schlägt nebenst Job(s !), frischem Wind und S. auch für Herausforderungen und Recycling. Letztere liegen nicht weit auseinander. Er schleppt Gewächshäuser an, die er eigens durch sein Verhandlungstalent aus zweiter Hand ergattert hat. Er cruist mit dem Bike durch die Natur seines Landes, hat ein Herz für Kinder, zwitschert ab und an bei Twitter und wählt bei der Qualität seines Essens nicht selten die Qualitätsstufe Bio. Der Strom bei KM2 wird durch ökologisch korrekte Wunderländer geschleust. Atomfrei und CO2 reduziert haben die Bienen im Garten eine echte Wahlheimat gefunden.

Vor ungefähr zwei Wochen klingelte ein bekannter Zustelldienst an der Büropforte. Er hatte neue Rechner für uns im Schlepptau. Jonglierend wurden sie dank unserer Zirkus-Kenntnisse schwupp die wupp in Form gebracht und an den Ökostrom geknipst. Smoothe Optik und Bits und Bytes rauschen in fixem Tempo über die Monitore. Wusch. WUUUSCH.

Danke Kai.



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