Archiv für den Monat Dezember 2008

»Ich wollte ’ne VAX. VAXen fand ich geil!«

VAX

Im Chaosradio Express Podcast #100 spricht Tim Pritlove mit Hans Hübner über die Anfänge des Internets. Also die Zeit, als es noch gar kein Internet gab. Als in Berlin noch eine Mauer stand, als man noch Datex-P nutzte, UUCP eine gängige Sache war und als das Netz nicht das neue Medium, sondern schlicht ein Treffpunkt für zwei-, dreihundert Freaks war.

Hach, ich muss aufpassen, dass ich nicht in die Sentimentalität abdrifte. Denn so toll waren 3600 Baud wirklich nicht.

Hübner erklärt, wie es zu den KGB-Hacks kam und wie das Mindset dabei war.

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Helden: 01| Buckminster Fuller – Synergie

Buckminster Fuller

Richard Buckminster Fuller war kein Architekt im klassischen Sinne. Er war viel mehr. Viele Berufe und Berufungen ereilten ihn: Maschinenbauer, Marinesoldat, Fahrzeugkonstrukteur, Ingenieur, Softwaredesigner, Künstler, Designer, Mathematiker oder Geograph. Fuller – auch Bucky genannt – begriff sein Schaffen interdisziplinär. Kein Schaffen als Lebensinhalt, sondern Lebensinhalt als Schaffen.

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Persönliches Neuerfindungsprotokoll 03

Proband:
Nik

Ausgangssituation:
Zeitpunkt: 15 Tage nach »Stunde Null« (juristische Einigung, d. h. Trennung der beiden Gesellschafter/Geschäftsführer der KM2 >> netz:innovationen.gmbh); Weihnachten 2008.

Versuchsaufbau:
Versuchsanordnung untersucht den Umgang des Probanden Nik mit einem relativ längeren Zeitraum (Heiligabend bis 05.01.2009) außerhalb des Unternehmenskontextes nach der Auseinandersetzungsphase der letzten Wochen.

Proband bewegt sich ausschließlich im privaten/familiären Rahmen und konzentriert sich mehrheitlich auf Themen und soziale Kontakte, die nicht unmittelbar mit der Internetagentur in Verbindung stehen.

Gespräche, Meinungsaustausch, Diskussionen über das Unternehmen und Veröffentlichung von Versuchsprotokollen sind ausdrücklich erlaubt.

Erkenntnis des Probanden:
Proband stellt fest: Distanz tut gut.
»Veränderung erfordert bisweilen Abstand vom Veränderungskontext.«

Ursachenforschung:
Zeitweilige mentale und räumliche Loslösung aus dem Unternehmenskontext relativiert den Blick auf vergangene und künftige Zustände und Entwicklungen.

Anregende Gespräche mit verschiedenen Angehörigen und Freunden über die Situation der Internetagentur in entspanntem Rahmen ermöglichen Einordnung des Geschehens und führen im besten Fall zu neuen Einblicken und Ansichten.

Empfehlung:
Zeitweilige Freiräume (besonders in beanspruchenden Unternehmensphasen) sind empfehlenswert;
ebenso kann für das geschlossene Team Bewegung bzw. Betätigung außerhalb des Unternehmensrahmens sinnvoll und heilsam sein.

Versuch läuft voraussichtlich bis zum 5.1.2009

Kaizen der Räumlichkeiten

»Kaizen« (Kai: Veränderung, Wechsel, Wandel; Zen: zum Besseren)

Das Büro ist optisch getuned. Möbel, Materialien, Pflanzen und die Arbeitsplätze wurden umgestellt. Modell »Insel« erstrahlt in einer der Räumlichkeiten, sodass der Raum gleich viel harmonischer wirkt. Wer hätte gedacht, dass wir so viel Luftigkeit erzielen. Ein guter Grundstein in Sachen Verschönerung des Büros ist gelegt.

Finetuning der Küche, Projekt neuer Kaffee läuft.
Task: Ein neuer Kaffeeautomat soll her.
Ziel: Der Kaffee soll Kunden, als auch Mitarbeitern gut schmecken und das zu einem angemessenen Preisleistungsverhältnis (und ‘think green’ natürlich nicht nach jeder Zubereitung einer Tasse 3 Gramm Aluabfall produzieren. Sorry George C.).

Persönliches Neuerfindungsprotokoll 02

Proband:
Nik

Ausgangssituation:
Neuerfindungsphase der KM2 >> netz:innovationen.gmbh nach juristischer Einigung, d. h. Trennung der bisherigen Gesellschafter/Geschäftsführer (»Stunde Null«).

Versuchsaufbau:
Proband ist wochentäglich zur Arbeit anwesend;
sporadisch, über die übliche Arbeitszeit hinaus: Teambesprechungen (unterschiedliche Zusammensetzungen) zu den Themen Ziele, Strategien, Maßnahmen und Soft Facts.

Erkenntnis des Probanden:
Proband stellt erhebliche Schwankungsbreite der inneren Befindlichkeit fest; die Enden des Kontinuums lassen sich bezeichnen mit:
Positiv — »Veränderungsfreude, -wunsch und -wille; KM2 >> Gegenwart als Chance«
Negativ »Misstrauen und Zweifel«

Ursachenforschung:
Pathologie des Verharrens

Lösungen:
Weitermachen,
Strategie der kleinen Schritte,
»Kaizen« (Kai: Veränderung, Wechsel, Wandel;  Zen: zum Besseren)

Versuch »Eine Internetagentur aus Düsseldorf erfindet sich neu« läuft

Stimmung ++

Zum Umdenken und Neuerfinden ist die Stimmung sowie Einstellung zu den gewagten Veränderungen nicht unerheblich. Wer sich einen Weg ausmalt sollte gleichsam offen dafür sein, ihn positiv und optimimistisch zu beschreiten.

In den vergangenen Wochen war aufgrund der Gesamtsituation und zu meisternen Aufgaben die Stimmung (+/-) nicht immer ganz so rosig.
Die Psychologie spielt in einem Unternehmen eine große Rolle, insbesondere, wenn man etwas schaffen oder bewirken möchte, ebenso wie das soziale Gefüge aller Beteiligten.
Damit eine Neuerfindung auf guten Nährboden fällt, setzten wir uns mit vielerlei Fragen auseinander: Was wollen wir? Können wir das? Wie gehen wir es an? Viele weiteren Fragen waren mehr als täglich präsent und sind es noch, da für kontinuierliche Entfaltung und  Entwicklung eine Denke von Nöten ist, die einem als Erinnerungszettel immer wieder einflüstert, sich nicht auf getaner Arbeit oder erreichten Teilzielen auszuruhen.

Stimmung (+/++)

Rheinturm Düsseldorf: Entfernung zur KM2 >> netz:innovationen.gmbh ca. 1,7km.

Die letzten Wochen haben uns gezeigt, dass wir einen langen Atem haben und irgendwie auch Feuer im Gesäß. Sie haben uns bereichert, da wir einander besser kennengelernt haben und es stetig weiterhin tun. Wir wollen eine Veränderung und wir setzten alles daran, diese im Positiven zu erreichen. Gemeinsam.

Zugegeben, die wirtschaftlichen Prognosen in Bezug auf das kommende Jahr 2009 sind nicht gerade Eis und Sonnenschein, doch sie bieten auf jeden Fall eins: Eine weitere Herausforderung, die es zu meistern gilt. »Yes, we can.«

Wie ist denn so die Stimmung heute:
Ausgerechnet ein Montag… Stimmung (+/++) jedoch positiv. Eigen- und Fremdmotivation dauert an.
Ich für meinen Teil kann nur explizit sagen, dass ich mich auf die Veränderung in der wir stecken, und die welche uns im weiteren Verlauf bevor steht, freue. Ich möchte nun nicht beginnen, über Pralinenschachteln zu philosophieren. Eins steht fest: Wir werden erleben was geschieht, denn wir sind live dabei!

Danke

Oscar-Verleihungen schalte ich gar nicht erst ein und bei Dankesreden auf Feierlichkeiten unterdrücke ich meist nur mühsam den natürlichen Fluchtinstinkt. Und trotzdem ist es mir ein tiefes Bedürfnis mich bei einigen Personen für die Unterstützung der letzten Wochen und Monate zu bedanken:

Als erstes stehen da natürlich die Personen, ohne die KM2 >> nicht diesen besonderen Stellenwert für mich haben würde: Ada, Alex und Nik. Euch macht KM2 >> erst zu etwas Besonderem. Unser kleines Team hat in den letzten Jahren schon eine Menge mitgemacht – leider auch unschöne Dinge. Die letzten Wochen stellten eine enorme Belastungsprobe für uns alle dar. Eine Situation die nun geklärt ist und die wir alle hoffentlich nicht noch einmal durchmachen müssen. Jedoch war ich froh in dieser Situation genau Euch um mich zu haben. Ihr habt mir Kraft und Rückhalt gegeben und mir gezeigt, das ich das richtige tue. Ich wusste, das ich immer auf Euch zählen konnte und freue mich auf zukünftige Erfolge, die wir gemeinsam erreichen werden.

Als die Auseinandersetzung begann, stellte ich mir die Frage, wie unsere Kunden auf das Thema reagieren würden. Mit einigen haben wir zu Beginn gesprochen, andere in der heißesten Phase des Umbruchs aufgeklärt – zum Schluss allen das Ergebnis verkündet. Die Reaktionen waren überwältigend: Keiner zeigte Angst, übte Kritik oder zog sich zurück. Alles Reaktionen, die vollkommen verständlich und nachvollziehbar gewesen wären. Stattdessen erhielten wir aufmunternde Worte, konkrete Hilfsangebote und manch einer drohte sogar mit neuen Aufträgen, sollte sich die Situation endlich geklärt haben. Das gab Kraft und hat enorm geholfen.

Im privaten Umfeld war natürlich allen voran meine tolle Freundin eine enorme Unterstützung für mich. Bei ihr möchte ich mich besonders bedanken, da sie immer für mich da war, stets ein offenes Ohr für mich hatte und mich für meine Stimmungsschwankungen nicht auf die Couch verbannt hat toleriert hat. Es war bestimmt nicht einfach mit mir.

Statt sich um Ihre wichtigen Klausuren zu kümmern, hat meine beste Freundin Stunden mit mir am Telefon verbracht. Es tat so gut, das Du für mich da warst. Keiner kennt mich wohl so gut und kann auch ohne viele Worte eine solche Bereicherung sein.

Meine Eltern waren mir stets gute Zuhörer und eine große Hilfe, ein Freund ein guter Anwalt und sicherer Rechtsbeistand, viele weitere Menschen aus meinem Umfeld sehr gute Zuhörer.

Ich Danke Euch allen dafür.

Who the hell are we?

unbenanntAls Arnold Schwarzenegger wegen der handfesten Identitätskrise seines Charakters Douglas Quaid im Trash Science Fiction Flic Total Recall in lupenreinem Steirer-Englisch fragte: »If I am not me, den who da hell am I?«, da konnte ich mich vor Lachen kaum halten. Arnie vom Feinsten…

Die Frage nach der KM2 >> Identität ist da schon eine ernsthaftere Angelegenheit: Wofür steht die KM2 >> netz:innovationen.gmbh aus Düsseldorf? Wer sind wir? Who da hell are we?

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Persönliches Neuerfindungsprotokoll 01

Probant: Alex

Ausgangssituation:
Domestizierung von Squillionen von Kaffeetassen allerorts, häuptsächlich im direkten Wirkungsbereich des Probanten.

Versuchsaufbau:
Der Probant hält sich selbst dazu an, seine Kaffeetassen in die Spülmaschine räumen.

Direkte Reaktion des Probanten:
»Meine Güte, was stören schon die paar Tassen?! Alter, Eure Probleme will ich haben.«

Reaktion des Probanten nach 14 Tagen:
»Hey, es gibt also wirklich eine Tischplatte unter dem Krempel!«

Versuchsstatus:
Läuft.



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