Kann man das, sich komplett neu erfinden? Ein gesamtes Unternehmen? Mit allem, was dazugehört?
Bei uns hat während der letzten Monate (im wahrsten Sinne des Wortes) eine Auseinandersetzung der beiden Geschäftsführer/Gesellschafter stattgefunden. Der eine wollte konnte nicht mehr mit dem anderen. Zu viel lief seit Monaten schief. Nach zermürbenden Wochen wurde vor wenigen Tagen erst eine Einigung gefunden: Der ältere Geschäftsführer/Gesellschafter verlässt uns. Und damit löst sich die lähmende, fast schmerzhafte Pattsituation der letzten Zeit mit einem Mal in Luft auf.
Details folgen im Rahmen dieses Blogs, jetzt soll es zunächst um eine Einführung, den Stapellauf gehen, denn wir, das Mädel und die Jungs von KM2 >>, wagen ein Experiment: Wir wollen über das, was in unserem Unternehmen seit einigen Wochen geschehen ist und geschehen wird, in diesem Blog berichten.
Wir lassen sozusagen die Hose runter und wollen darüber sprechen, wie es ist, wenn man alles neu, anders, besser machen möchte ? und muss. Schließlich geht es auch immer – gerade jetzt und in den kommenden Monaten – ums wirtschaftliche Überleben.
Wir wollen von unseren Erfahrungen, Unsicherheiten, Erfolgen, Pannen und Misserfolgen erzählen, jeder von uns aus seinem ganz eigenen Blickwinkel. Ist es möglich, alte Rollen neu zu definieren, alles über den Haufen zu werfen und neu zu starten? Mit diesen Fragen werden wir uns in der nächsten Zeit beschäftigen müssen…
Sind wir mutig? Keine Ahnung… Jedenfalls sind wir selbst gespannt wie die Flitzebögen, was jetzt, morgen, in den nächsten Tagen und Wochen passieren wird; und denken, dass es interessant sein kann, eine solche “Geschichte der Veränderung” zum Besten zu geben. Vielleicht ist das Ganze auch ein wenig Selbsttherapie und eine Aktion im Sinne des von uns gewollten Ansatzes, alles vieles einiges anders zu machen als zuvor. Schau’n wir mal…