Rückblende 03 | Strategie muss sein

nik blickt zurueck in die KM2 >> vergangenheit

Vor dem Flashback komme ich zunächst auf die strategische Planung als Aufgabe der Unternehmensführung:

Festlegung von Strategie(n) bedeutet, knapp gesprochen, die langfristige Planung der Geschäftsfelder, auf denen man sich tummelt. Welche Märkte beackern wir mit welchen Leistungen? Welche Ressourcen benötigen wir dafür? Wo liegen Potenziale, die wir angehen und abschöpfen könnten?

Innerhalb des betriebswirtschaftlichen Planungskreislaufs liegt die strategische Ebene zwischen Ziel- und operativer Ebene:

  1. Ziele
  2. Strategien
  3. Maßnahmen (operative Ebene)
  4. Feedback/Kontrolle
  5. Zielanpassungen

Diese gelisteten Punkte stehen zueinander in einer hierarchischen Mittel-Zweck-Beziehung:

  • Strategien sollen Unternehmensziele erfüllen,
  • kurz- bis mittelfristige operative Maßnahmen wiederum dienen der Umsetzung der eher langfristigen Strategie(n).

Nun zur Rückblende: Vor unserem Entschluss zur Neuerfindung war die strategische Ebene bei KM2 >> aus dem Fokus geraten. Warum? Aufgrund der in Rückblende 01 dargelegten Kommunikationsschwierigkeiten. Es kam nicht zur Abstimmung von und zwischen Ziel-, strategischer und oprativer Ebene — wegen interner Sprachlosigkeit. No Rundum-Management trotz des Wissens um den Bedarf an Strategie.

Nach häufigen Bemühungen vergruben wir uns vielbeschäftigt im Tagesgeschäft. Das Operative, das tagesgeschäftige Handeln wurde zur Maxime. Muddling Through war die Konsequenz: Wir wurstelten uns teilweise durch, erreichten die strategischen bzw. Unternehmensziele vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Maybe-Management.

Vergleiche ich das Heute mit dem Damals, kann ich mehr denn je behaupten: Strategy matters.

Ein strategisches Konzept macht Sinn. Das gilt für einen Konzerndampfer genauso wie für eine Internetagentur aus Düsseldorf, die sich Gedanken um ihr Portfolio, ihre Dienstleistungsstrategie, die Qualität ihrer Internet-Software oder ihre strategische Kommunikation und, und, und machen muss sollte.

Selbst wenn strategische Betrachtungen am Ende nur in eine Task-Liste für die operative Ebene fließen, schafft dies den Rahmen für systematisches Handeln. Es geht mir besser dabei. Es fühlt sich gut an. Irgendwie… koordinierter.

Strategisches Denken ist für uns, so meine ich, ohnehin ein Gebot der Glaubwürdigkeit, da wir unseren Kunden ebenfalls empfehlen, langfristig orientierte Entscheidungen zu treffen: Klare Marken- und Kommunikationspolitik, Unschärfen vermeiden, künftige Potenziale im Auge haben. Und das alles auf Basis von Zielen und Strategien.

Strategie und Operative anstatt Operative ohne Strategie. Wir arbeiten daran. For sure…

Speichern, anderen zeigen, genießen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Technorati
  • MisterWong

Geschrieben am Sonntag, 25. Januar 2009, von Nik, abgelegt unter Rückblenden

Tags: , , , , , , , ,

Andere Beiträge mit ähnlichen Inhalten, die Dich evtl. auch interessieren könnten:

Eine Antwort zu “Rückblende 03 | Strategie muss sein”


  1. [...] Der Startschuss ist gefallen: Seit Freitag arbeiten wir endlich am Relaunch unserer Website. Wurde auch Zeit. Seit »BEEP« Jahren haben wir nichts an der Site gemacht. Für eine Internetagentur ist das… na, geht gar nicht. Es gab immer genug zu tun, gewiss, aber irgendwie haben wir auch gewusst, dass die Angelegenheit kompliziert werden würde. Bereits zwei Anläufe in den letzten Jahren versandeten im gewohnten operativen Einerlei. [...]


Eine Antwort hinterlassen