Wenn sich eine Agentur neu erfindet, sich selbst auf den Prüfstand stellt und – wenn es denn sein muss – unten nach oben kehrt dann ist das erstmal ganz schön anstrengend. Und aufregend.
So geht es mir zumindest.
Denn ein solcher Prozess macht ja nicht bei (wichtigen!) Dingen wie der Warteschleifenmucke halt. Auch die eigene Arbeitsweise und -Anschauung will beleuchtet werden.
Man muss sich selbst daran erinnern, dass man jetzt in einem anderen Klima agiert und arbeitet. Ein Klima das aufgebrochen und für das sich bewusst entschieden wurde. Also nicht in den Modus gelangen: »Das bekomme ich nicht durch die internen Gremien … ist ja eh egal … kann ich ja gleich Gagschreiber bei SAT.1 werden.«
Solches Denken bremst. Und suckt. Derbe.
Back to Topic: Ich rufe meine eigene, kleine Revolution in Sachen Softwareentwicklung bei KM2 >> aus. Hier meine Grund- und Vorsätze für das Jahr 2009:
1. Flexibilität: Denke in Iterationen, nicht in Releases.
Eine Veränderung die mir Tag für Tag bewusst wird: der gesteigerte Output. Änderungen am Source gelangen viel schneller in den Produktiveinsatz als noch vor ein paar Jahren. Vom Axthieb (großes Release) hin zu tausend Mückenstichen (small patches). Wenn man in großen Releases denkt, schafft man vielleicht zwei bis drei in einem Jahr, dann ist Schicht im Schacht. Ich meine damit gar nicht den Verzicht auf Testphasen – hey, um die kommt man nicht herum! – sondern ein Feature so schnell wie möglich live zu bekommen und es nicht an andere Features zu ketten.
Tu es einfach!
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