Archiv für den Monat Februar 2009

Freiraum ade

Wie es aussieht, hat unsere Aktion Zieh bei KM2 ein gefruchtet: Schon sehr bald werden wir kreative Untermieter in unseren heiligen Agenturhallen begrüßen dürfen. Veränderung bzw. Neues also auch an der Front. Frischer Wind 2009…

Wir werden an dieser Stelle berichten…

Untermieter finden:
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Santa Fu | Made in jail

knastbild

Griffige Wort-Bild-Marke. Einprägsam. Modern.

Worum geht’s? Um T-Shirts mit Aufdrucken wie Lebenslänglich, Schuldig, Freigänger und Wieder frei. Oder um ein Kosmetikset mit dem Namen Bleib sauber. Es geht um heiße Ware aus dem Knast

In der Hamburger Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel (Kuschelname Santa Fu) tüfteln straffällig gewordene Mediengestalter, Werbe- und Marketingfachleute in einer Public Private Partnership mit externen Agenturen an Lifestyle- bzw. Freizeitprodukten aus dem Dunstkreis Gefängnis.

Das Ganze läuft unter dem Namen »Santa Fu – Kreative Zellen« und ist ein gelungenes Beispiel für die authentische Aufladung einer Marke, die mit dem Zivilisationsmythos Knast spielt. Bleib sauber konkurriert zwar mit jedem Duschgel, das aber mit dem beneidenswert glaubwürdigen Alleinstellungsmerkmal Made in jail. Und für das gewisse Echte, das allen Produkten anhaftet, können zünftige Preise gefordert werden: Der Umsatz für die JVA Fuhlsbüttel soll sich jährlich auf eine sechsstellige Summe belaufen, die in Teilen an den Weißen Ring geht. Mit dem Knastklischee Tüten kleben hat das alles nichts mehr zu tun.

Ein Häftling meinte im Radiointerview (WDR 5, 13.01.2009, 10:05-12:00 Uhr), er könne durch die Mitarbeit im Santa Fu-Team an sein altes Leben als Grafik-Designer anknüpfen. Die kreative Arbeit gibt den Häftlingen etwas zurück, Selbstwert, vielleicht sogar das Gefühl, etwas Erfüllendes zu tun… Darf es das geben? Einen Knast-Job, der Spaß macht? Muss Gefängnis nicht eine echte Strafe sein? – Man bedenke, die Freiheit ist trotz allem entzogen. Aber ohne hier ein Märchenbuch aufschlagen zu wollen: Vielleicht bietet das Projekt eine Chance sich neu zu erfinden.

Neuste Idee der kreativen Zellen: Knastluft in Dosen.

Wie kommt’s an?

Fragen über Fragen

Der erste Anfang in Sachen Blog ist schon mal gemacht. Nun wollen wir natürlich auch gern wissen, wie er draußen im WorldWideWeb ankommt. Was gefällt? Worin könnten wir uns noch verbessern? Wir freuen uns über Feedback. Das war’s schon …

Street Art: Liquidated Google

Der französische Street Art Künstler ZEVS präsentiert sein Schaffen im Google-Look.
Künstler ZEVS

Noch mehr Street Art
Ein weiterer von mir oft besuchter Street Artist: Banksy

Relaunch in Arbeit. (II)

Relaunch: Mitmachen 2009

Mein Mantra des gestrigen Abends: Ein Relaunch ist ein Relaunch ist ein Relaunch…

Gar nicht so leicht, wenn Relaunch-Spezialisten ihre eigene Website relaunchen möchten. Und das noch neben dem Tagesgeschäft.

Aber wir müssen es schlachten, das Goldene Kalb, es vom Sockel stürzen, das Götzenbild, ihn fangen, den güldenen Schnatz, ihn heben, den Schatz im Wörthersee Silbersee. Es muss etwas Neues her. Hugh, wir haben gesprochen.

Lösung, wenn man vor dem Relaunch steht wie vor seiner eigenen Entjungferung? Einfach entscheiden und machen. Simpler Prag-ma-tis-mus. Natürlich nach den erzprofessionellen Regeln, die wir auch bei unseren Kundenprojekten anwenden.

Das gelingt uns – teilweise. Aber wir sind weitergekommen… Die Wetten laufen dennoch, ob und wann wir tatsächlich eine neue Website haben: 2010? 2013? 20knips? Hey, ein bisschen Frotzelei darf sein. Eigentlich schlagen wir uns ganz wacker. Sitemap steht (fast). Weiter geht’s, entscheiden und machen! Denn: Ein Relaunch ist ein Relaunch ist einfach nur ein Relaunch…

tbc…

Live-Experiment: What’s that?!

Das Experiment

Alex und ich haben heute Lust auf mehr gehabt: Was Schönes für die Augen musste her und zwar sofort. Schnell war die Idee gefunden. Alex schoss los, um ein hohes Gefäß, Tusche und Tinte anzukarren, ich bekniete Kai zwecks Kameraleihgabe, da sich meine im Schlummermodus außerhalb der Bürowände befand.

Was daraus geworden ist? Siehe oben.

Ach, bevor ich es vergesse: Wann bekommen wir eigentlich einen oder zwei Untermieter? Schau doch noch mal nach, was du alles an Freiraum bei uns geboten bekommst.

Kundengespräch: Talk about Change…

imgespraech2

Bei einem unserer Kunden fordert ein Intranet-Projekt, das wir vor einiger Zeit für ihn umgesetzt haben und seitdem technisch betreuen, einen unternehmensweiten Paradigmenwechsel. Der lässt sich schlicht so zusammenfassen: Ein guter Stoß Offline-Arbeit wandelte sich für die Mitarbeiter seit dem Rollout zu einem guten Stoß Online-Arbeit; und dieser Wechsel fällt den Betroffenen schwer – trotz aller Vernetzungsvorteile. Altbekannt das.

Neulich waren wir wegen eines neuen Projektes bei diesem Kunden und kamen doch auch wieder auf die Schwierigkeiten mit der Intranet-Arbeit zu sprechen. Unser Ansprechpartner schilderte uns seine Sicht der Dinge auf den Umgang mit den Änderungserfordernissen: So ist er davon überzeugt, die Mentalitätsveränderungen nicht durch wuchtig-wichtige Consulting Konzepte oder Per Order di Mufti erzwingen zu können… Und wir kamen ins Plaudern über Veränderungsprozesse im Allgemeinen. Entscheidend für ihn sei niemals der Zwang des Weisungsbefugten. Andere Dinge spielen in Transformationsmomenten für ihn eine Rolle: Bspw. informelle Kommunikationsstrukturen, wenn am Wasserspender oder in der Raucherecke der Mitarbeiter-Gossip für die Verbreitung von Neuerungen und den Erfahrungen mit ihnen sorgt. Um Vertrauen für die Sache und Nachhaltigkeit einer tatsächlich gelebten Veränderung zu erreichen, seien schlichtes Vorleben sowie Motivation der Mitarbeiter wichtig. Und das mit viel Geduld und Spucke…

Und weiter ging’s um informelle und formelle Netzwerke und deren Psychologie bzw. (Un)Logik des Begegnungszufalls (»Und zufällig trifft man jemanden, der einen weiterbringt«); und der Grad an Offenheit und die Erfahrung eines Mitarbeiters, die ihn eine Chance erkennen lassen (oder nicht). So waren wir bei Eigenschaften und -arten des Menschen angelangt, dem Salz in der Suppe, dem gewissen Etwas, das sich schwerlich in ein mess-, zähl- und wiegbares Korsett pressen lässt, aber das Rückgrat für echte Veränderungen sein kann.

Nachtigall, ick hör dir trapsen: Das waren alles keine weltverschiebenden Neuigkeiten, aber doch kleine Wahrheiten – von denen ich irgendwo schon mal gehört hatte: Stimmt, im Rahmen der Neuerfindungsgeschichte einer gewissen Internet- und Software-Agentur aus Düsseldorf.

Sonntag ist nun jeden Tag | Der Fall “Kaffee”

Sonntag ist jetzt jeden Tag

Kurze Schilderung des Falls
Kürzlich wurde uns das Angebot unterbreitet, unseren alten Kaffeeautomaten gegen sündhaft-leckeren Kaffee einzutauschen. Natürlich alles UpToDate von wegen Abwackprämie und so. Heute um Punkt 11:52 klingelte es an der Tür. Ein Mann im gelb-rotem Dess drückte uns ein riesiges Paket in die Hand. Nach kurzem Schütteln, raschelte es kurz auf. Entschlossen öffnete ich den Karton und entdeckte innenliegend DEN KAFFEE. Till und das Sonntagmorgen-Team haben sich wirklich alle Mühe gemacht und ein breites Grinsen auf unsere Gesichter gezaubert.

Der Fall wird geschlossen
Vielen, vielen Dank an Till und das Sonntagmorgen-Team. … wenn das mal nicht ne richtig tolle Aktion war! Wir haben jetzt jeden Tag ein bisschen Sonntag.

Design | Produkt: Schokolade

Design-Ausflüge in die Produktwelt sind immer wieder eine spannende Sache. Produkte, gleich ob Websites, Software, Möbel, Lebensmittel und so weiter werden  nach Gestaltungsprinzipien geformt und erstellt. Oftmals kann man quer durch alle Medien und Produkte schöne Eindrücke gewinnen. Ich bin für Sie und euch in die Produktwelt der Schokolade eingestiegen.

Für den einen Freud’ für den anderen Leid: Schokolade ist ein sehr beliebtes Genussmittel (auch für mich).
Design | Produkt: Schokolade

Strom ist grün

Schon lange war geplant, den örtlichen Anbieter gegen einen Ökostromanbieter auszutauschen. KM2 >> hat einen Stromverbrauch von knapp 16.000 kWh im Jahr. Manch einer dachte, da kommen enorme Kosten auf uns zu. Tatsächlich beträgt der Unterschied nur 0,05 Cent pro kWh – da die Grundgebühr jedoch günstiger ist, als unsere bisherige, sparen wir sogar noch etwa 50 Euro im Jahr. Also Schluss mit Kohle- und Atomstrom – hin zu sauberer Energie. Und ich bin mir ganz, ganz sicher, das auch nicht das Schreckensszenario eines Kollegen eintrifft und wir somit weder Kerzen aus der Schublade noch das Hamster-Laufrad aus der Garage holen müssen.

Stromanbieter wechseln:
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