Es könnte wirklich jeden Moment soweit sein. Das mit der Geburt. Unser Kleines (Wir wissen nicht, ob Mädchen oder Junge) kann jederzeit den Marsch in diese Welt antreten. Ich sitze im Büro, erledige Projektarbeit, Meetings, als gäbe es das nahende Ereignis nicht. Aber doch bin ich mir ganz sicher, dass mich alsbald der Ruf meiner Freundin ereilt. So bewege ich mich wie in einem spannenden Zwischenzustand. Und mir ist wohl dabei.

Nik: Mitten im Leben
Nachher wird sich alles verändert haben, sagen mir Mütter und Väter mit einem erfahrenen Zwinkern. Zu Beginn soll es sich vor allem anfühlen wie x durchzechte Nächte, nur ohne Kater, aber mit x vollgemachten Windeln und -gesabberten Hemden… Ein bisschen mehr wird’s schon sein, denke ich. Hoffentlich.
Etwas, das sich im Laufe der Menschheitsgeschichte bereits milliardenfach (Über 100 Mrd. Menschen sollen sich bisher hier auf dem Planeten getummelt haben) ereignet hat, wird plötzlich zur persönlichen Verantwortung: Wir haben bald über einen kleinen Menschen zu wachen.
Die Natur hat es schon sehr weise eingerichtet, dass man sich mit dem wachsenden Bauch der künftigen Mutter über einen längeren Zeitraum an die “ganze Sache” herantasten kann.
Manche meiner Ansichten, muss ich gestehen, hat sich seit dem Wissen um die Schwangerschaft verändert. Ich habe mich verändert, verändere mich. Fühlt sich zumindest so an. Was andere für einen Eindruck haben, weiß ich nicht…
Soviel zum Thema Neuerfindung. Zurück zum Job, zur Internetagentur aus Düsseldorf, zurück zu Web-Projekten, -Design und -Software. Mitten im Leben… Vorhergesagter Geburtstermin war übrigens der letzte Samstag.