
Der Volksmund ist ja ach so weise und behauptet lapidar, Vorfreude sei die schönste Freude. Das ist natürlich und bekanntermaßen Unsinn, wurde aber so oft wiederholt, dass sich dieser Spruch gehalten hat. Vorfreude ist nicht schön, sie ist nervenzerreibend.
Wir warten. Nicht auf Godot, nicht auf ein Schnitzel mit Röstkartoffeln, nicht auf die nächste geile Idee, nicht darauf, dass die Kopfschmerzen weg gehen, sondern auf den Nachwuchs!
Ehrlich: Als jemand der jetzt nicht sooo den dicken Draht zu kleinen Menschen hat, als jemand der nicht in debiles Sabbern verfällt, wenn er Babyartikel sieht (oh, ist das süüüüß(!!!), wie niiiiedlich(!!!) etc. pp.), hätte ich nicht gedacht, dass ich so aufgeregt sein könnte/würde. Wenn der Nachwuchs bis morgen nicht da ist, besorgen wir Nik einen Twitter-Account.
Boah, langsam verstehe ich, was mit Phantomschwangerschaft gemeint ist. Essiggurken, anyone?
Abbildung: Wikimedia Commons – Public Domain