Archiv für den 24. März 2009

Blitzschnelle Kommunikation

Am Tag der Geburt meines Sohnes (allein das auszusprechen, ist wie ein großes Abenteuer: »mein Sohn«) wurde ich vom blitzschnellen Internet überrumpelt:

Ich wollte Freunde und Familie mit einer eMail inklusive einem ersten Bild von Noah überraschen. Es sollte ein Paukenschlag werden – und ich malte mir schon voll diebischen Vergnügens die Gesichter der Überraschten aus.

Aber ein Anruf bei meinem Vater, dem Neuopi, genügte: Kurz darauf rief mich Oli, mein alter Freund und zukünftiger Pate Noahs, an und hatte von Noahs Geburt bereits in Facebook erfahren. Die Nachricht sickerte – eins, zwei, drei – über eine meiner Cousinen ins Netz. Ich liebe das blitzschnelle Internet, aber diese Überraschung hat es mir verpatzt.

Wenn manches Unternehmen diese fixen Möglichkeiten des Netzes für seine interne oder externe Kommunikation doch nur nutzen würde…
Ein Intranet oder ein zugangsbeschränktes Extranet (zum Beispiel ein eigener Bereich mit Value added-Inhalten für Kunden; und bitte, es müssen nicht immer nur die technischen Datenblätter der Produkte sein) oder Messenger-Werkzeuge, die ein Miteinander wie auf Zuruf ermöglichen… Da geht einiges. Und ich reite darauf herum, weil ich mich stets darüber wundere, was in vielen Unternehmen noch längst nicht geht. Die meisten Kinderzimmer sind besser vernetzt und kommunizieren dichter und schneller.

Und gute Kommunikation ist oftmals die halbe Miete.
Apropos, hiervon weiß noch keiner: Heute kommen wir nach Hause. Entbindungsstation ade.