Es gibt sie noch: Vorschaltseiten und Flash Intros

Auf meinen Streifzügen durchs Netz verstellen mir doch tatsächlich noch Stolpersteine wie Vorschaltseiten oder Flash Intros den direkten Zugriff auf die eine oder andere Website.

Kein Beinbruch, Wegklicken ist kein Akt, aber wenn es nach mir ginge, hätten diese Relikte aus der Spätpubertät des Internet längst das Zeitliche gesegnet.

Es sollte sich rumgesprochen haben, dass man dem Nutzer im Rahmen geschickter Nutzerführung die Wahl lässt: Wünscht er ein Filmchen, ein Intro oder einen Musiktrack, dann biete ihm die Möglichkeit an. Er allein entscheidet, ob und was und wann er sich anschaut. Stell ihm nicht ungefragt und ohne Funktion ein Bein.

Wie gesagt, alles kein Drama, und mir ist auch klar, dass viele dieser Websites erste reifere Sprünge kleiner und mittelständischer Unternehmen und Handwerksbetriebe ins Internet waren und dort ein Relaunch nun nicht für notwenig gehalten wird: »Wir sind doch im Internet«.

Im Prinzip ist das richtig, aber neulich erlebte ich das: Da versagte sich mir die Website eines mittelständischen Unternehmens, weil das Intro hakte. Den Skip-Button fand ich nicht. Warum sollte ich auch danach suchen?! Ich war in Eile und hatte nicht um das Intro gebeten. Schnelle Infos waren mein Ziel. Eine Serviceinformation oder eventuell eine Telefonnummer hätten mir gereicht. Die Vorschaltseite hat mich nicht gelassen. Und weg war ich.

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Geschrieben am Montag, 06. April 2009, von Nik, abgelegt unter Allgemein

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