Archiv für den Monat April 2009

Eyecandy #1: Cool Cats and Cool Riot

cats
riot

Twitter Servermonitoring

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Seitdem ich einen Twitteraccount habe, denke ich angestrengt darüber nach, welche Haushaltsgegenstände ich irgendwie dazu bringen könnte mit Twitter zu kommunizieren. Die KM2-Kaffeemaschine fällt leider flach (Frenchpress). Aber dann lassen wir eben die Server twittern. Für alle Kontrollfreaks Für alle die ihre Server ungern unbeobachtet lassen, habe ich mal ein kleines Script geschrieben, mit dem man seine Server twittern lassen: Ob es ihnen gut geht, ob sie genug Speicher haben, ihnen etwa schlecht ist, sie Langeweile haben etc.

Ideal für alle die auch abends per iPhone oder PDA noch schauen wollen, ob denn wirklich alles okay ist.

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Daimler und keine Abwrackprämie

Ich kenne jemanden, der bei Daimler arbeitet. (Wirkungspause.) Ja, wer das liest, zuckt jetzt. Der arme Mann, schießt’s einem da durch den Kopf. Vor noch nicht einmal langer Zeit, in einer gar nicht weit, weit entfernten Galaxis war es ultrababycool, bei einem Autohersteller wie Daimler oder BMW zu arbeiten; auch wenn sich damals bereits düstere Wolken über der Branche auftürmten, aber egal…

Also, mit dem, den ich kenne und der bei Daimler (zuck!) arbeitet, habe ich neulich gesprochen. Ein Teil dieses Gesprächs verlief so:

Ich: Und? Wie läuft’s bei Daimler?

Er: Ja, nicht so gut. Mittlerweile Kurzarbeit und so. Auch in der Verwaltung.

Ich: Wie geht’s denn weiter?

Er: Ist nicht so klar. Ende des Monats sollen wir mehr erfahren. Es stehen jetzt auch Entlassungen zur Debatte.

Ich: Die Abwrackprämie hilft Daimler ja nicht wirklich, oder?

Er: Nee, nicht wirklich. Das wird am Ende so laufen: VW kassiert die Abwrackprämie, Opel bekommt die Bürgschaften und wir gehen leer aus.

Da musste ich lachen, weil der, den ich kenne und der bei Daimler (zuck!) arbeitet und mir noch vor einem Jahr einen sehr, sehr krisenfesten Eindruck gemacht hat, als unmittelbar Betroffener den ganzen Rettungswahlkampf um die Automobilindustrie (Schlüsselindustrie, klar), die Abwrackprämie bzw. Umweltprämie und das Crowdsourcing Krautsourcing der Ideen in der Krise auf bitterwitzige Weise auf den Punkt gebracht hat.

Übrigens, ein anderer Bekannter, der in einer Schrauberwerkstatt arbeitet, hat zusammen mit seinen Kollegen fast nichts mehr zu tun. Klar, sind nicht so viele wie bei Daimler, Opel, BMW oder VW. Keine Schlüsselindustrie.

Dem Hörensagen nach hat der Osterhase bei einigen Familien in unserer Nachbarschaft nicht Eier, sondern Kleinwagen für alle im Garten versteckt. Sah beim Osterspaziergang zumindest so aus.

Mist, mein Twingo ist noch nicht neun Jahre alt… (zuck!)

Eyecandy: Gedankengut einer Veränderung

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Hauptsache: Wasch mich, mach mich nass

pflegesymbole1Neulich Post bekommen: Das Voranstehende war zweite Seite eines Akquiseschreibens einer Firma, die gern die Reinigung unserer Büroräume übernehmen würde.
Natürlich freue ich mich über die Erklärung von Pflegesymbolen für Textilien, aber was hat das mit der Reinigung von Büroräumen zu tun? (Bei allem guten Willen für assoziativen Inhalt…)

Im Anschreiben hieß es: »…hier einige nützliche Symbole für die tägliche Wäsche…«

Wie gesagt, ich freue mich, aber ein wenig wundern darf ich mich schon.

Da ich hier darüber schreibe, hat die Firma ein Kommunikationsziel vielleicht doch erreicht. Vergessen werde ich die Company nicht…

Eyecandy #1: Dump

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Kreative Wundertüte: DIEGUTGESTALTEN + KM2 >>

wundertueteDa war doch noch was. Genau, Freiraum bei KM2 >>. Wir wollten längst berichtet haben, wen wir denn nun bei uns willkommen heißen durften.

Anfang März hat das Kreativstudio DIEGUTGESTALTEN unseren zur Untermiete feilgebotenen Raum bezogen. Nach mehreren erfahrungsreichen Jahren in einer größeren Werbeagentur stürzen sich Andreas, Goran und Jan in eine selbstbestimmte Zukunft. Es war an der Zeit, etwas Neues und Eigenes zu starten.

DIEGUTGESTALTEN bemühen sich wie wir, aus finsterer Nacht einen kreativen Tag zu machen: Sie haben sich zum Ziel gesetzt, Design, Werbung und Kunst harmonisch zu vereinen, Gedankengut greifbar zu machen und Visionen eine Gestalt zu geben, die der Kunde liebt.

Neulich trug ihr Ansatz bereits erste Früchte, als sie mit ihrer frisch gelaunchten Website den Designlicks Site of the Day Award gewannen. Gratulation, Einstand nach Maß.

Die Kaffee- und Kaffeeklatschsituation hat sich auf bemerkenswerte Weise verändert. Ich finde den Erfahrungsaustausch angenehm offen und konstruktiv. Zwei Unternehmenskulturen unter einem Dach – das hat was.
In meinem Fall finde ich es als ofenfrischer Papa nicht zuletzt auch deswegen interessant, weil sich zwischendurch drei Jungväter austauschen können. (Danke, Goran, für die Startertipps.)

Die Fäden für die eine oder andere Zusammenarbeit wurden auch schon geknüpft. Also, am Fürstenwall 141 in Düsseldorf kann wer will eine prall gefüllte Wundertüte öffnen.

Steinmeiers Wahlkampflogo, oder: Beliebigkeit

Vorab, alle die jetzt ganz entsetzt die Luft einziehen: Entwarnung, keine Panik: weiter atmen, es geht mir nicht um Politik. Es geht mir um eine Veränderung, die sich vor unser aller Augen vollzieht und in der wir mittendrin stecken.

Das letzte deutliche Zeichen für diese Veränderung: Herr Steinmeier, beziehungsweise seine Berater, mit der »coolen« Idee, für den anstehenden Wahlkampf. Ich sehe den Agendapunkt deutlich vor meinem geistigem Auge: Neupositionierung. Das Image muss überarbeitet werden. Mehr Profil und so. Das ganze Trara eben.

Die Damen und Herren Berater saßen bestimmt gemütlich bei einem Tässchen Tee zusammen und haben mal überlegt, wie sie denn den »Franky« jung und dynamisch positionieren könnten. Politik und Dynamik … schwierig … was fällt uns dazu ein? Barack Obama! Genau! Und der hatte doch so ein tolles Wahlkampferscheinungsbild! So etwas machen wir auch!

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Eyecandys first sunshine

Adas Eyecandy

Eyecandy: #1

smalleyecandy

Ich sprüh es an jede Wand, mehr Bilder braucht das Land. Wir erweitern unser Blog um ein visuelles Dokumentationsexperiment: Eyecandy #1.
Der Versuchsaufbau: Jeder bei KM2 führt ungezwungen (hey, ich musste nur ein bisschen nerven) ein Skizzenbuch (habe ich schon auf die Konformität bezüglich Styleguide hingewiesen? Geil, wa? Totally liebevoll handmade!), dass es zu füllen gilt: Wir dokumentieren was wir erleben, was uns beschäftigt, was uns Freude bereitet, was uns nervt, was uns zum Nachdenken bringt – schlicht was uns begegnet. Was wohl in den Büchern zu finden sein wird? Strichmännchen? Kneipenrechnungen? Große Kunst? Kinokarten? Bahnbrechende Ideen? Telefonnummern von Mädchen? Ich bin mächtig gespannt. Egal wie es ausgeht: rocken wird es sowieso.
Daher ab jetzt: Raw, ungefiltert, unreglementiert, ungeschönt, direkt aus der Kreativkolchose rein ins Blog. Pens up!

eyecandy



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