Da fällt einem echt nichts mehr ein …

Da fällt einem echt nichts mehr ein …

Auf meinen Streifzügen durchs Netz verstellen mir doch tatsächlich noch Stolpersteine wie Vorschaltseiten oder Flash Intros den direkten Zugriff auf die eine oder andere Website.
Kein Beinbruch, Wegklicken ist kein Akt, aber wenn es nach mir ginge, hätten diese Relikte aus der Spätpubertät des Internet längst das Zeitliche gesegnet.
Es sollte sich rumgesprochen haben, dass man dem Nutzer im Rahmen geschickter Nutzerführung die Wahl lässt: Wünscht er ein Filmchen, ein Intro oder einen Musiktrack, dann biete ihm die Möglichkeit an. Er allein entscheidet, ob und was und wann er sich anschaut. Stell ihm nicht ungefragt und ohne Funktion ein Bein.
Wie gesagt, alles kein Drama, und mir ist auch klar, dass viele dieser Websites erste reifere Sprünge kleiner und mittelständischer Unternehmen und Handwerksbetriebe ins Internet waren und dort ein Relaunch nun nicht für notwenig gehalten wird: »Wir sind doch im Internet«.
Im Prinzip ist das richtig, aber neulich erlebte ich das: Da versagte sich mir die Website eines mittelständischen Unternehmens, weil das Intro hakte. Den Skip-Button fand ich nicht. Warum sollte ich auch danach suchen?! Ich war in Eile und hatte nicht um das Intro gebeten. Schnelle Infos waren mein Ziel. Eine Serviceinformation oder eventuell eine Telefonnummer hätten mir gereicht. Die Vorschaltseite hat mich nicht gelassen. Und weg war ich.
Oh boy! Dortmund muß heute ohne KM2 >> Eskapaden machen. Schade, schade, aber nicht zu ändern.
Das schöne an meinem Handwerk ist: man lernt nie aus.
Die Zeit, die Zeit, sie saust im Sauseschritt und bringt Veränderung mit – und bei diesem ganzen Computerzeugs und so umso mehr.
Gerade musste ich stutzen, als ich für ein wirklich und total mindblowing Projekt im Enterprise CMS Typo3 zufälligen Inhalt anzeigen wollte. Macht man ja auch nicht jeden Tag. Die Lösung ist bestechend simpel und hat man als Datenbank-Entwickler schon häufiger verwendet: Eine Kombination aus LIMIT und ORDER. Yeah!
Und weil der Satz “Sharing is caring” gilt, hier mal ein Schnipsel TypoScript:
RANDOMCNT = COA
RANDOMCNT{
10 = CONTENT
10 {
table = tt_content
select {
pidInList = {$randomholder}
max = 1
orderBy = rand()
languageField = sys_language_uid
}
}
}
Der SysFolder (oder sogar eine reguläre Seite) “pidInList” / “{$randomholder}” enthält die Records. Per Constant macht es einem das Leben leichter. Die Select-Property “max” gibt an, wie viele Records ausgewählt werden sollten. Wichtig: Elemente vom Typ COA aktivieren Caching – wer keine Hightraffic Websites betreibt sollte COA_INT verwenden. w00t
Update: Da es in der Welt der RDBMS mehr als nur MySQL gibt, hier die Postgres Notation SELECT * FROM table OFFSET RANDOM() LIMIT 1;
Flugs möchte ich eine Windel-, Fläschchen- und Bäucherchenpause nutzen, um mich bei allen Angehörigen, Freunden, Kunden und weiteren Lieben für ihre Unterstützung und Glückwünsche zur Geburt unseres Sohnes Noah zu bedanken.
Nicht zuletzt bin ich meinen lieben Kollegen Ada, Alex und Kai von KM2 >> unendlich dankbar, die mir in dieser Phase des Papawerdens (meiner ganz persönlichen Neuerfindungssituation) komplett den Rücken freihalten.