
Nach dem Relaunch der 4hc-Community vor wenigen Tagen befragen wir einen der beiden Betreiber, Marcus Link, was er uns zum Projekt sagen kann.
4hc-Interview Teil 1:
Versuchen Sie, 4hc und die Idee dahinter mit einem Satz zu beschreiben.
4hc soll eine Anlaufstelle für alle Menschen sein, die mit einer Behinderung oder einem medizinischen Problem zu tun haben.
Welches Ziel verfolgen Sie mit der 4hc-Community? Haben Sie eine Vision für das Projekt?
Das Ziel ist, wie eben schon gesagt, 4hc als Anlaufstelle rund um das Thema Behinderung zu etablieren…
Visionen, ja, das klingt vielleicht übertrieben, aber wir wären gern das Behinderten-Portal in Deutschland. Und ich träume von einem 4hc-Konzert vor 5.000 Leuten, auf dem Westernhagen mit zwei Behindertenbands spielt. Nur, der wird langsam zu alt. (Lacht) Dann von mir aus die Fanta 4, die mit zwei Behindertenbands spielen. Damit wäre einer meiner Lebensträume erfüllt.
Wann und wie hat alles begonnen?
Im April 1996 fing alles an, als ich noch bei AOL zu 8,88 DM die Stunde ins Netz gegangen bin. Ich habe, weil ich selbst im Rollstuhl sitze, etwas zum Thema Behinderung gesucht, aber nichts gefunden. Da habe ich mich gefragt, wie es wäre, wenn ich so ein Internet-Angebot selbst schaffen würde. Die Idee war geboren und hat mich nicht mehr losgelassen.
Mit welcher Strategie bringen Sie 4hc “an den Mann”?
Wenn Sie mir die Frage beantworten könnten, dann wäre ich selbst schlauer. (Lacht) Es gibt ja zwei Schienen, die wir beackern: Einmal die Werbepartner, also Firmen, die das Potenzial von 4hc erkennen und in unserer sehr speziellen Community für Ihre Produkte werben. Die andere Seite sind die Nutzer, die wir auf uns aufmerksam machen und an uns binden möchten.
Beides ist aufwändig, schwierig und läuft oft sehr zäh. Bei Firmen sieht das zum Beispiel dann so aus, dass ich mich ans Telefon klemme, die Leute anrufe, Ihnen von 4hc erzähle und versuche, sie von uns zu überzeugen.
Was sehen Sie für eine Online-Community wie 4hc als unerlässlich?
Ich sehe das “große Paket”, das große Paket, das den Leuten möglich macht, miteinander zu kommunizieren. Das ist schwer abgrenzbar. Alle Funktionen in der Community, der 4hc-Chat, das 4hc-Forum, die Pinnwand, der 1:1-Messenger, die sehr speziellen Infos in der Handicaps-Datenbank und so weiter; das alles ermöglicht den Usern Kommunikation in einem Bereich, der für sie von hohem Interesse, von Bedeutung ist. Die Mischung macht’s – nicht zu viel, nicht zu wenig.
Hier geht’s zum zweiten Teil des 4hc-Interviews mit Marcus Link…
(Zum Interview mit dem zweiten 4hc-Betreiber: Hendrik Tiedemann – Teil 1…)
Geschrieben am Mittwoch, 17. Juni 2009, von Nik, abgelegt unter Allgemein
Tags: 4hc, 4hc.de, coole Kunden, Interview, Kommunikation, Kundengespräch, soziale Interaktion
[...] To be continued… [...]
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[...] (Zum Interview mit Marcus Link (Initiator von 4hc.de) – Teil 1) (Zum Interview mit Marcus Link – Teil 2) Speichern, anderen zeigen, genießen: [...]