Archiv für den Monat Juli 2009

Crossgolf: Feld der Ehre – Security Round Up

Mal unter uns Gebetsschwestern: Ich bin ja schon ganz schön aufgeregt, was unser Crossgolf-Duell hier in Düsseldorf gegen die drei Jungs vom Kreativstudio DIEGUTGESTALTEN angeht. Um die Sache rund (und vor allem sicher) zu machen, hab ich mir gestern mal das »Schlachtfeld«, das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Derendorf, angesehen. Und?

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Your Operating System is not supported.

Gestern erhielt ich meine Einladung zu Ubuntu One – einem Dienst der Dateien über Rechnergrenzen hinweg synchron halten will. Wer viel mit (vielen) Dateien hantiert und diese dann auch auf mehreren System bearbeiten will, kennt das Problem: Wie bekomme ich unterschiedlichen Versionen in den Griff? USB-Sticks vergisst man (ich zumindest), Dateien über SCP oder FTP zu verteilen ist (mir) zu mühsam und aus dem Alter, mir selbst eMails mit Dateianhängen zu schicken bin ich definitiv raus (das ist so 2003).

Im Moment nutze ich Dropbox um genau dieses Problem zu beseitigen. Dropbox integriert sich nahtlos auf Dateisystemebene: Alle Dateien eines Verzeichnisses werden auf Änderungen überwacht und nur die Änderungen werden an einen zentralen Server übertragen. Wird in einer hundert MiB große Datei ein Byte geändert, geht genau dieses eine Byte über die Leitung (plus ein bisschen Overhead). Alle Clients synchronisieren sich selbstständig mit dem Server.

Der enorme Vorteil: Es funktioniert Out-of-the-box auf allen drei wichtigen Plattformen: Windows, Linux und Mac (und läuft sogar mit ein bisschen Bastelei unter *BSD, aber die sind Bastelei gewohnt).

Die Sache wäre so schön, gäbe es da nicht einen Haken: Dropbox ist Closed-Source.

Die Jungs von getdropbox.com machen einen netten Eindruck, keine Frage, sind bestimmt Kumpeltypen, ich würde mit denen Crossgolf spielen und so. Aber ich würde schon gerne einmal sehen, was da mit meinen Dateien genau passiert.

Da kam mir die Einladung zu Ubtuntu One gerade recht. Sache geritzt, dachte ich mir: Gleiches Funktionsprinzip wie Dropbox, Open-Source-Client, mit meinen Gebühren unterstütze ich ein tolles Projekt und brauche mich nicht mehr zu ärgern.

Aber Pustekuchen!

An dieser Stelle der Hinweis: Das hier ist kein Rant. Ich will den Ubuntu-Entwicklern gar nicht ihre Arbeit madig machen (Jungs, ihr macht einen tollen Job!). Aber welcher Teufel hat euch denn geritten in eine Public Beta zu gehen und nur Clients für Ubuntu anzubieten? Denkt ihr wirklich, es gäbe da draußen nur noch Ubuntu Boxen?

Diese Plattformbeschränkungen nerven (gewaltig!) und waren jahrelang einer der berechtigten Hauptkritikpunkte an Microsoft aus der Open-Source-Szene.

Ich brauche meine Daten überall wo ich bin. Und nicht nur dort, wo ein Ubuntu verfügbar ist.

Jetzt könnte ich hingehen und mir selbst einen Client schreiben. Oder den Source-Code nehmen und ihn porten (so wie ich es sehe ein bis zwei Tage Arbeit, Python rocks, nur ganz wenige Showstopper). Aber … will ich das wirklich? Das ist nicht Ubuntu-Style, echt nicht. Ubuntu-Style ist One-Click, Erdtöne und freundliche Icons.

Ehrlich: Alternative Systeme haben nur dann eine Chance, wenn sie selbst zum Ziel haben, sich überflüssig zu machen, unsichtbar zu sein. Erfolg wird durch Austauschbarkeit definiert. Insellösungen, gekappselt und isoliert von anderen Systemen mögen zu DOS-Zeiten funktioniert haben. Aber heute? Selbst Microsoft hat das mittlerweile erkannt. Jetzt war das doch ein Rant. Snark.

Abrüstung war gestern: Bigger Bang!

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Ich bekomme ja nichts lieber als Päckchen. Und wenn es dann auch noch Material für unser Agentur-Crossgolf-Duell ist, dann umso mehr. Und das Päckchen von heute morgen ist … wait! … over the top awesome! Zwei Eisen mit mächtig Wums, genug Bälle, Holztees … Yeah! Mädels, zieht euch warm an.

Ein ganz dickes Lob an die Damen und Herren von Marken-Golf.de – die unsere Bestellung in echt sensationeller Zeit und sowas von schnell verschickt haben und dabei noch mächtig niedrige Preise haben. You rock my world! Fore!

Also: Am 15. findet das Match statt (Wetter ist egal!). Unsere Kontrahenten sind schon ziemlich aufgeregt (wäre ich an ihrer Stelle auch). Wir suchen noch Groupies und Fans, die unseren triumphalen Sieg mit uns feiern? Lust, anyone?

Relaunch: Sabine Wiegand ist Dat Rosi

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Ihr aktuelles Kabarettprogramm schlägt ein wie eine Bombe. Nach dem Ensemble-Kabarett ohne Ulf und ihren Soli als Lady Elsbeth gibt’s jetzt richtig auf die Fresse: Sabine Wiegand ist Dat Rosi.

Dat Rosi ist die Ruhrpott-Wuchtbrumme, die im Zuge des Alternativ-Karnevals STUNK in Neuss und in Düsseldorf das Licht der Bühnenwelt erblickte. Die Figur kam so gut an, dass Sabine Wiegand (mit Co-Autor Jens Neutag) ein komplettes Programm strickte und seit Frühling 2009 die Kabarettbühnen auf links zieht. Dat Rosi kommentiert Gott und die Welt auf ihre ganz eigene UnArt und haut uns dabei die Wahrheit um die Ohren, dat et kracht. Denn: Dat Rosi räumt auf…

Passend zum aktuellen Programm haben wir die Sabine Wiegand-Website in eine Dat Rosi-Website umgebaut. Lauter. Schriller. Dat Rosi eben.

Zur Belohnung für den Relaunch gibt es demnächst einen KM2 >> Betriebsausflug, denn wir werden uns mal so richtig von Dat Rosi zusammenschnauzen lassen. Ich werde berichten…

Piepmatz: Nachbarn ausgeflogen

In den letzten Wochen hatten wir abwechslungsreichen Besuch. Wir durften eine Vogelfamilie in unserem heimischen Garten begrüßen. Rund zwei Wochen hat es gedauert, dann ist selbst der letzte Piepmatz seinem Platz hoch oben unter dem Efeu an der Mauer nicht treu geblieben. Verständlich, wenn die große, weite Welt wartet. Goran war so nett und hat das Efeu zu einer Kletterwand umfunktioniert. Hierbei sind unter anderem diese beiden Bildchen entstanden:

Piepmatz im Alter von einer Woche
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