Archiv für den Monat August 2009

Was ist mit dem Sommerloch?

Vom Sommerloch fehlt bei uns in diesem Jahr jede Spur. Das schreibt sich schön, macht mich allerdings in Anbetracht der weithin bekannten Krisenlage stutzig. Ja, misstrauisch. Will mich jetzt nicht beklagen: prima ist’s, vielbeschäftigt zu sein.

In manchem Jahr, dem nicht so schweres Gewicht auf den Schultern lastete, hatten wir schon mal Bekanntschaft mit Sommerlöchern gemacht, wurden zwar nicht verschluckt, waren aber doch die sauren Gurken leid und sehnten uns nach einem heißen Herbst.

Ich glaube an Timelags (wirtschaftliche Konsequenzen zeigen sich zeitverzögert), hoffe trotzdem, dass ich falsch liege. Wir arbeiten daran.

We don’t need no summer slump. ;)

KM2 >> hilft Nachwuchs

So schlimm kann es bei uns also nicht gewesen sein: Unser ehemaliger Praktikant M. hat sich an uns erinnert und möchte ein Referat über uns, die schnuckelige Internet-Agentur im Herzen Düsseldorfs, halten.
M. durchläuft derzeit eine Ausbildung an einer berufsbildenden Schule – und erhielt die Aufgabe, einen Vortrag über irgendein Unternehmen zu halten. Zur Verfeinerung der persönlichen Präsentationstechniken.

Ich finde gut, dass wir ganz offensichtlich einen erträglichen Eindruck hinterlassen haben und er sich gern an uns wendet. Heute haben wir ein ausführliches Interview über KM2 >>, unser Portfolio, unsere Historie und Besonderheiten (wie unsere Neuerfindung) geführt. Er will das Ganze jetzt für seine Präsentation verarbeiten. Bin gespannt, was dabei herauskommt.

Damals brachte der junge Mann sich mit viel Engagement ein. Da helfen wir ihm gern…

Update, 10.09.09:
Die Präsentation ist prima gelaufen. M.s Lehrerin war begeistert und das freut nicht nur M., sondern auch uns. Glückwunsch.

SEO = Search Engine Optimization = Suchmaschinen-Optimierung

Kürzlich haben wir (two of KM2 >>) jemanden kennen gelernt, der für sein Unternehmen bisher keine Werbung machen musste. Die Firma wuchs von Auftrag zu Auftrag, Mund-zu-Mund-Propaganda hier, Referenzkunden da – und die Sache lief seit Jahren rund. So ist’s am besten.

Bei einer solchen Entwicklung war der Zeitaufwand, den man in die Website steckte, und der Wunsch, im Internet gefunden werden, nicht sehr ausgeprägt. Verständlich: Wo kein Schuh drückt, besteht auch kein Bedarf.

Der Wind hat sich gedreht: Bei den Verunsicherungen durch die (Vorsicht, Unwort) Wirtschaftskrise wäre es nun doch schön, auch im Netz gefunden zu werden, sprich: Kunden übers Internet zu finden. Auftritt des Themas Suchmaschinen-Optimierung (auf Agenturisch: SEO = Search Engine Optimization). Bei einem Sack voll Suchbegriffe (Keywords) oder/und Kombinationen davon möchte man ganz oben in der Google-Suchergebnisliste gefunden werden.

Das ist ein nachvollziehbarer Wunsch, der allerdings einiger Anstrengungen bedarf. Spielraum besteht onsite und offsite. Auf der Website (onsite) sollte sinnvoller und umfangreicher Inhalt angeboten werden, und zwar zum Themenkreis, unter dem man gefunden werden will. Offsite geht es (immer noch) im Kern darum, möglichst viele hochwertige Links zu sammeln, die von anderen Sites auf die eigene Website weisen. Bevor jetzt jemand schreit: Ja, ich weiß, dass das alles sehr vereinfacht dargestellt ist. Die Dinge liegen in der Summe doch etwas komplizierter, wenn es z. B. um die Gewichtung von Keywords in den Inhalten oder die technische Umsetzung der zu optimierenden Website und so weiter und so weiter geht.

Eines aber ist ganz wichtig: Man braucht – Geduld. Gute Suchmaschinen-Optimierung braucht Zeit. Über Nacht geschieht in Sachen SEO nüscht. Durch permanente und beständige SEO-Arbeit über Monate hinweg erzielt man Ergebnisse, die in die gewünschte Richtung weisen. Uns fällt auf, dass mancher unserer Kunden da im Vorfeld sehr, sagen wir, kurzfristige und sportlich-überzogene Zielvorstellungen hat.

Die Enttäuschung ist den Gesprächspartnern anzusehen, wenn wir den ersten Platz im Google-Ranking innerhalb von einem Monat nicht garantieren können. SEO-Arbeit ist aufwändig und sollte einem etwas wert sein.

Internet-Agentur kann warten

Warten gehört zum täglich Brot einer Internet-Agentur: Man wartet auf Entscheidungen wegen eines Angebotes, Aussagen über Web-Layouts, Abnahmen bestimmter Projektphasen, Druckfreigaben, Terminbestätigungen für Kick-off- Meetings oder Konzeptabsprachen… Auf all das (nicht nur auf Babys) warten wir… und warten… meist mit dem üblichen Deadline-Wahnsinn im Nacken. Aber wie gesagt: Die Warterei ist business as usual.

Neuerdings macht sich allerdings eine Unart breit – und wir wollten hier ja ehrlich sein und die Katzen aus den Säcken lassen: Wir warten auf etwas, das nie kommt. Das Zweitschlimmste nach Absagen (vielleicht sogar das Schlimmste) sind Pitches und Angebotsphasen für Projekte, auf die wir nach vielversprechendem Auftakt überhaupt keine Antwort mehr erhalten. Der Anfragende meldet sich schlichtweg gar nicht mehr und ist per eMail oder Telefon nicht zu erreichen (ja, das geht selbst heutzutage). Es kommt keine Zusage, keine Absage. Es kommt nichts. Nothing. Null.

Für eine Agentur, die mitunter Konzeptschmalz in die Angebote buttert und von der Hoffnung einer Zusage getrieben wird, ist das ein durchaus ärgerlicher Zustand. Also, Ihr lieben Anfragenden da draußen: Wir geben alles für euch und haben wenigstens ein Ja oder ein Nein verdient. Das gebietet doch die Höflichkeit, oder?

Lustige Finnen

FinnischeFreunde

Nach Jarmo hatten wir in dieser Woche noch einen zweiten finnischen Bürogast: Joonas – ebenfalls aus Helsinki. Geschuldet ist diese Finnendichte der GUTGESTALT Jan. Der pflegt enge und regelmäßige Kontakte in den hohen europäischen Norden.

Neulich stolperte ich über die beiden Finnen, die in unserem kleinen, aber feinen Bürogarten frühstückten und mir erzählten, dass sie in Helsinki nah beieinander wohnen, quasi um die Ecke. In Finnland haben sich die Wege der beiden in den letzten Monaten jedoch nie gekreuzt. Vielmehr haben sie sich in diesem Jahr bisher erst zweimal in Deutschland getroffen. Tja, internationales Leben: Man kennt sich, lebt eigentlich in Kuschelnähe, schlürft aber gemeinsam Milchkaffee rund 1.800 Kilometer von der Heimat entfernt.

Joonas hat unsere Hallen übrigens bereits verlassen. Jarmo wird noch einige Zeit unser Gast sein. Nette Menschen, die Finnen.

Die Freien Brauer relaunchen mit KM2

Die Freien Brauer - Brau Kooperation

Der Tag der Entscheidung rückte immer näher. Und schließlich haben wir von KM2 >> den Pitch um den Relaunch der Website “Die Freien Brauer” gewonnen und uns voller Tatendrang unmittelbar nach tobendem Jubel an die Arbeit gemacht, wie es sich eben für Neuerfinder gehört. Die Website ist seit wenigen Tagen online…

Das neue Layout macht dem Nutzer direkt klar, worum es geht: Bier und die Kunst, das leckere Traditionsgetränk zu brauen. Uns ist zu Ohren gekommen, dass unsere optische Vorstellung und Umsetzung des Themas so manchem Betrachter Lust auf Bier macht. Das im Hintergrund der Seite großflächig eingebaute Bier wickelt den Bierdurstigen um den Finger. Na dann, prost!

DFB_GoogleMaps1 Technisch ist die neue Website mit einigen neuen Features bestückt. Die Liste der Mitgliedbrauereien zeigt dem Nutzer direkt durch eine Google Maps-Anbindung die Standorte der einzelnen Brauereien an.

Bei “Die Freien Brauer” kommt keine Brauerei zu kurz: Auf den Folgeseiten werden im rechten Bildbereich Biere der Mitglieder angezeigt. Natürlich sind die Unternehmen nicht nur Braukünstler, sondern kommen zugleich als Verantwortungsträger in Sachen Biergenuss daher und empfehlen: Don’t drink and drive. Wir finden das spitze.

Das große Brauerei-QuizAb sofort kommt auch der Spielspaß nach dem Relaunch der Freien Brauer nicht zu kurz: Wer zwischendurch sein Gedächtnis etwas in Form halten möchte, kann dies mit dem großen Brauerei-Quiz tun. Viel Spaß!

Technische Basis der neuen Website von Die Freien Brauer ist das CMS (Content Management System) Typo3. So können die Freien Brauer-Mitarbeiter jederzeit Inhalte der Website aktualisieren.

Wir wünschen viel Freude mit der neuen Website. Einfach mal reinschnuppern und die Website entdecken…

Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit. Schönes Projekt…

Lord of the balls

lordoftheballs

Freitagsbreakingnews mit stolzgeschwelter Brust: Ich kann jonglieren!* Gotcha!

*) Nachdem die KM2 >> Crew beim Zirkus Roncalli war, hat sich der ein wenig mürrisch drein blickende Herr oben Jonglageutensilien beschafft und seit dem Ausflug ein bisschen trainiert, was zur Folge hat, dass er nun ganz stolz verkünden kann, dass er jonglieren kann.

Einfach schön

Es stimmt einen doch immer quietschvergnügt, wenn der Kunde begeistert ist. Fühlt sich irgendwie rund an. Gerade gab es einen solchen Moment.

…Smile…

Finnischer Gast

FinnischeFreunde

Unser finnischer Bürogast Jarmo ist ein netter Kerl. Ich hatte einen trinkfreudigen, urigen und schwermütigen Nordmann erwartet, habe aber einen feinen und sehr freundlichen Menschen kennen gelernt. So viel zu den Klischees.

Sehr sympathisch: Gestern dachte er, er hätte bereits am ersten Tag den Schlüssel zu seiner Gast-WG verbaselt, und hat sich mit einer Gerbera im Topf (!) bei seiner Gastgeberin entschuldigt. Zum Glück steckte der Schlüssel noch im Schloss. Puh!

Und am Tag seiner Ankunft hat er sich abends an den Ofen gestellt und einen Kuchen mit Blaubeeren gebacken, die seine Ma noch ganz frisch in finnischen Wäldern geerntet hatte. Das ist mal ein Einstand. Sehr lecker, übrigens.

Ach ja, einen Buchtipp für Leute, die etwas über Finnland und sein Gemüt erfahren wollen, hat er mir bereits auch schon auf den Weg gegeben: PUSSIKALJAROMAANI von MIKKO RIMMINEN. Wer bei dem Titel Schmutziges denkt, soll sich schämen: Es handelt sich nicht um die finnische Variante von Feuchtgebiete, sondern um den in Finnland wohl sehr geschätzten Tütenbierroman. Es geht um junge Männer, die sich melancholisch, desillusioniert und – klar – trinkend durch ein glaubwürdiges Helsinkisches Helsinkier Sujet bewegen. Bin gespannt.

Danke für diese finnischen Impressionen. Hab eine gute Zeit in Germany, Jarmo.

Twitterheartbeat: Release 1.3

Ganz schnell hier die frohe Kunde, dass es nochmal eine neue Version (1.3) von Twitterheartbeat gibt. Neu hinzugekommen ist vnstat-Support – das Twitter Servermonitoring Script kann jetzt auch den Durchsatz von Netzwerkkarten anzeigen (BTW ein Userfeaturerequest und da KM2 >> seine User liebt war das ja wohl mal Ehrensache!). Lass jucken.



Seite 1 von 212»