Archiv für den Monat Oktober 2009

Zusammenarbeit (I)

WorkingTogether

Mit dem Startschuss für unsere Neuerfindung haben wir an unserer Portfolio-Definition herumgeschraubt. Oder einfacher: Wir haben nach der Stunde Null in 12.2008 erneut festgelegt, was KM2 >> (die knuffige Internet-Agentur aus dem Herzen Düsseldorfs) macht.

To make it short: Wir bieten Inhalt, Funktion und Design mit Schwerpunkt im Bereich Online-Kommunikation. Dies bei Bedarf auch im Bereich Offline-Kommunikation. Das ist’s, was wir richtig gut können.

Demnach verfolgen wir den Alles-aus-einer-Hand-Ansatz. Und, auch wenn ich jetzt intern gehauen werde, es hieß bereits früher, wir seien eine Full-Service-Agentur.

Wir sorgen also nicht nur dafür, dass ein Web-Projekt, ein Logo, ein Newsletter schön aussieht. Wir sehen zu, dass die Software, die Datenbank, “das System” dahinter auch funktioniert und(!) von den Nutzern verstanden wird.

Diese Charakterisierung bedeutet nicht, dass wir nicht auch mit Dienstleistern zusammenarbeiten, die teilweise oder genau das tun, was wir tun. Ohnehin ist so etwas in unserer Branche nicht völlig exotisch. Und in der Vergangenheit haben wir durchaus für Kunden gearbeitet, die nicht alles aus der KM2-Schmiede erhalten haben. Gründe für eine solche Zusammenarbeit mit Externen gibt es viele. Schön sind hier Gespräche, die der Kunde beginnt mit: »Ich habe da einen Freund, der ist ein Computer-Ass. Den würde ich unheimlich gern programmieren lassen…, nein, sagen wir, den müsste ich programmieren lassen. Sonst ist der sauer.« Alles schon vorgekommen. Und ja auch kein Thema.

Mal gab es Programmierer, denen wir Design und Konzept lieferten. Mal bekamen wir Layouts, die wir technisch umsetzten. Das lief oft gut, manchmal nicht so gut. Und in der Tat kann eine Zusammenarbeit manchmal richtig schief laufen.

Ich habe den Eindruck, dass hierbei die technische Umsetzung von vorgegebenem Design besonders schwierig sein kann. Der umgekehrte Weg (wir liefern Design und um das Technische, Programmierung und so weiter kümmert sich ein Externer) fällt leichter. Aber nur dann, wenn am Design im Nachhinein nicht herumgepfuscht wird…

(Wie genau sich das mit der Zusammenarbeit verhält, werde ich hier in einer kleinen Fortsetzungsreihe ausführen. Also, Fortsetzung folgt…)

Verwaist…

Liegestuhl

An dem Zustand wird sich wohl auf absehbare Zeit nichts ändern. Unser Bürofläzer steht hier und langweilt sich…

Briefing: Was will Der Kunde? Der Kunde will das!

headerbriefing

Dieser Artikel brennt mir seit einiger Zeit unter den Nägeln, auch wenn ich mich zum Thema hier bereits einmal ausließ.  Den letzten Anstoß zur Niederschrift mag das unentschiedene Hin und Her eines Beinahe-Kunden bei der Bestimmung seines Bedarfs gegeben haben. Nun denn:

Die Mutter aller Projekte ist das Briefing. Briefing heißt übersetzt in etwa “Kurzbeschreibung” oder “kurze Einweisung”, würde ich sagen. Und für uns, die fleißige Internetagentur, ist das Briefing die Grundlage aller nachfolgenden Schritte, die da lauten: Angebotserstellung für den potenziellen Kunden, Einigung mit dem (nun tatsächlichen) Kunden und Auftragsumsetzung.

Das Briefing ist demnach zugleich der Auftakt zu einer (hoffentlich guten) Beziehung zum Kunden. Mit ihm erhalten wir alle nötigen Bedarfsinformationen des Kunden.

Zu Beginn gilt: Wer in unserem Metier bedient werden will, muss seinen Bedarf formulieren. Wer das nicht kann, wird sich helfen lassen müssen: Das ist dann unser Job, da wir wissen, was wir fragen müssen.

Was sich so einfach wie ein Spaziergang im Park anhört, ist manchmal gar nicht so einfach. Vor allem, wenn der Kunde seinen Bedarf eben nicht klar benennen kann oder er sich bei der Erarbeitung dessen nicht helfen lässt.

Unschön kann sein, wenn der Kunde nach bereits erbrachten Leistungen nochmals brieft, sozusagen nachbrieft. Das Ausgangsbriefing war dann ein Circa-, Schau’n-wir-mal- bzw. Schein-Briefing, das dann teilweise oder auch mal komplett nicht mehr gilt. Überraschung – für uns. Leider wird es meist heißen, die Agentur habe ihren Job nicht gut gemacht, d. h. schlecht gearbeitet oder den Bedarf nicht richtig abgefragt.

Ist der Zusatzaufwand, der wegen des Nachbriefings entsteht, bezahlt, mag das für uns betriebswirtschaftlich okay sein. Nicht gut ist, wenn beim Kunden ein Gefühl der Unzufriedenheit oder gar des Misstrauens aufkommt, das mit viel Kommunikationsaufwand und Empathie wieder abgebaut werden muss.

Eine solche Verstimmung kann sich dadurch verstärken,  dass der Kunde sich im Medienraum Internet, Internet-Kommunikation und mit den daran hängenden technisch-funktionalen Erfordernissen nicht auskennt. Das ist kein Beinbruch, dafür gibt es ja uns.

Sehr dicke Misstrauenswände und unrealistische Erwartungshaltungen muss man behutsam – durch Transparenz und gute Leistung – abbauen. Manchmal aber trifft man auf Vorbehalte, die sich nicht abbauen lassen. Dann kann es besser sein, die Zusammenarbeit zu beenden. The customer is king, but do not lose yourself. It never pays.

Fazit: Klare und vielleicht sogar strukturierte Bedarfs- oder Zielvorstellungen sind (seeehr) hilfreich. Wer seine Wünsche nicht benennen kann, sollte sich durchaus einfach helfen lassen. Tut gar nicht weh.

Finnish Guy sagt Goodbye

FinnischeFreunde

Übrigens hat Jarmo, seines Zeichens Finne, uns bereits verlassen. Er verdingt sich wieder in seiner Heimat – und hat uns alle ein Stückchen schlauer gemacht, wenn es um Finnland und sein Völkchen per se geht.

Danke, Jarmo, auch für die anregenden Diskussionen über die Vorher-Nachher-Vergleiche von Marken-Relaunches auf BRAND NEW. Bye, sagen wir.

Ab sofort sehe ich Kaurismäki-Filme mit völlig anderen Augen… ;)

KM2 >> Betriebsausflug zu Dat Rosi

headerdatrosi

In dieser Woche war es soweit: KM2 >> begab sich auf Betriebsausflug. Der Weg führte ins Takelgarn, der schnuckeligen Kleinkunstbühne in Düsseldorf-Bilk. Geladen hatte Dat Rosi, das Ruhrpott-Alter Ego der Kabarettistin Sabine Wiegand, für die wir diesen Sommer – parallel zum neuen Programm – die Website neu gestaltet haben.

Sehr schön, was die Künstlerin als ihre Kunstfigur Rosi über zwei Stunden in feinstem Püttisch von der Kette ließ; auf grob-charmante, unkorrekt-gesellschaftskritische, altbacken-frische und doof-weise Art kreiste der Hammer.

Dat Rosi dankte auf der Bühne sogar ihrer Internet-Agentur für die knorke Website. Gern geschehen. Machze weiter, Rosi!

Update, 27.10.09:
Hier kann man Ausschnitte der Vorstellung sehen, die wir besucht haben. Wer ganz genau hinschaut und uns kennt, kann uns im Publikum erkennen. Wir haben’s geschaft, wir sind im Fernsehen. ;)

Schnappschuss

Niks Freiheit

Freiheeeiiit!

Finnische Geschenke

FinnischeFreunde

Finnen sind nett. Zumindest die, die wir kennen. Unser Besucher Jarmo ist so ein Netter – ebenso sein Graphic Design Professor Pekka vom Keuda Vocational College in Tuusula, der seinen Schützling hier in Deutschland besuchte.

Pekka interessierte sich sehr für unsere kleine Company und bedankte sich im Nachgang für eine kurze Unternehmenspräsentation mit einer kleinen Überraschung; s. Bild unten.

Wir sagen: Paljon kiitoksia!

Bonbon Teller

Bonbon-Teller

Schnappschuss: Werbetext

Druck Dir Dein Aufkleber

Ohne Wörters…

(Oder doch noch eine Anmerkung: Vielleicht ist das ja eine ausgefuchste Strategie, damit genau solche Typen wie ich darüber bloggen… Perfide Werbewelt.)

Reinigungskraft

Unsere Reinigungskraft ist ein echter Segen. Ich finde, das muss einfach mal gesagt werden. In vielen Blogs geht das unter. Was wären wir nur, ohne unsere Reinigungsfee …
Wir sagen an dieser Stelle: Danke.

So ein ganz normaler Tag bei KM2

Showbühne

Wer denkt, dass es still in den Hallen von KM2 geworden ist, irrt. Wir haben gut zu tun, so gut, dass wir kaum dazu kommen, unseren Blog mit schmackhaften Worten zu füllen. Und dann war da noch was: Relaunch. Doch dieses Thema werde ich Heute gewiss nicht vertiefen.

Ein Tag bei KM2 verläuft meist sehr abwechslungsreich. Jedes Projekt ist irgendwie unterschiedlich, eben wie es unsere Kunden und deren Geschäfte auch sind. Die Projektarbeit ist unser Tagesgeschäft. Hier heißt es: Alles schön auf dem Schirm haben, gleich, um welchen Kunden es geht. Schließlich ist der Kunde bei uns König. Zwischendurch gibt es meist täglich intensive Abstimmungen bzgl. der einzelnen Arbeiten und natürlich auch mal nen Kaffee. Kundentermine sind immer eine spannende Sache. Gerne kommen unsere Kunden in unser schnuckliges Büro, was fein, jedoch nicht klein ist.
Wenn ich mich an dieser Stelle in die Lage des Kunden versetzen dürfte, so fänd ich es spannend, endlich einmal einen Blick hinter die heiligen Gardinen der Medienwelt werfen zu können.
Kochen wir nur mit Wasser? Ja, das tun wir. Wir sind allerdings Meister in Sachen Wasser kochen (soviel sei erlaubt).

Neben den Kundenterminen und der, nüchtern gesagt, Abwicklung der Projekte, die natürlich bei KM2 mit Leidenschaft entstehen, klingelt schon mal das Telefon. Würde ich nun behaupten, dass es selten klingelt, so wäre dies:
A: gelogen
B: stark untertrieben

Ich kann ihnen sagen, selten, aber manchmal klingelt unser Telefon nicht in der Häufigkeit, in der wir es gewohnt sind. Untereinander stimmen wir uns meist zügig ab, ob in der Welt irgendetwas Schlimmes passiert sei, oder ob jemand wisse, was mit dem Telefon nicht in Ordnung sei. Eine übersinnliche Macht hat dann meist Erbarmen mit uns und verleiht dem Telefon die sehnlich erwarteten Dezibel, die sich in lautes Ringen auflösen. Es gibt Momente, in denen wir alle zur gleichen Zeit ans Telefon springen. Wer wird der Schnellste sein? Sie kennen das sicher von Früher. Das ist so ähnlich, wie ein Wettlauf und versüßt den Alltag ungemein.

Eins steht fest, der Tag ist noch recht jung und die Telefone stehen auch an einem Freitag bei uns nicht still. Yeah.