Archiv für den Monat Februar 2010

Wochenrückblick

rueckblende1

Eine bewegte Woche… Was gab’s? Neben etlichen Projektbearbeitungen einen echten und einen potenziellen Neukunden.

Ach ja, YouTube ist fünf geworden.

Und: Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut vor Margot Käßmann, die am Mittwoch aufgrund ihrer Alkoholfahrt vom Wochenende zurückgetreten ist. Und zwar nicht nur als Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche Deutschlands, sondern auch als Bischöfin der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Hannover. Jetzt ist sie wieder “einfache” Pastorin.

Wie sie da in aller Konsequenz die Verantwortung für ihr nachgewiesenes Tun übernimmt, sich entschuldigt und gegen menschliche Enttäuschung angeht, ist atemberaubend; insbesondere auch angesichts des Verhaltens der katholischen Kirche im Fall des Missbrauchskandals oder der Verantwortlichenherumgurkerei beim sich ausweitenden U-Bahn Bauskandal in Köln.

Kleine Frau ganz groß.

Wir freuen uns über…

…einen Kunden, den wir heute gewonnen haben. Verschwiegenheit ist Pflicht, Freude aber ist erlaubt.

Frisch ans Werk…

Das Pikieren kündigt sich an

Pikieren

Das sind mal Headlines für Insider. Fies.

Die zweiten Keimblattpaare unserer Chili-Pflänzchen lassen sich allmählich blicken – und damit steht bald das Pikieren an. Wer keine Ahnung hat und nicht von unserer Chili-Post für Feuer im Hintern 2010 beglückt worden ist, erfährt in unserer online kredenzten Anleitung zum Thema mehr.

(Wie wir bei dem Sack voll Arbeit allerdings umtopfen wollen, ist mir ein Rätsel.)

Welttag der sozialen Gerechtigkeit

World Day Of Social Justice

Kurz notiert: Heute am 20. Februar 2010 ist Welttag der sozialen Gerechtigkeit, der sich übrigens erst zum zweiten Mal jährt: Im November 2007 bereits erklärte die UNO-Vollversammlung den 20. Februar zum World Day of Social Justice, der in 2009 erstmals begangen wurde.

Worum geht’s? Ein solcher Welttag soll die Absicht und Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um weltweit gleiche Lebens- und Entwicklungschancen unterstützen: Ziele sind Vollbeschäftigung, Gleichberechtigung, Zugang zu sozialem Wohlstand, Gerechtigkeit für alle und die Beseitigung von Armut.

Lippenbekenntnisse angesichts einer Welt wie dieser? Oder folgt man diesem Motto: Willst du etwas bewegen, dann lege das Ziel so hoch wie möglich (gar unerreichbar) fest und freue dich über Kleinigkeiten, die du tatsächlich zu verändern vermagst. It’s a mad world.

Mehr hier >>

Die Chili-Sonne geht auf

Chilisonne

Chili-Sonne

Wir haben uns doch zu einer Tagessonne entschlossen, die ab sofort unsere Chili-Plantage verwöhnt. Noch Fragen?

Wer hält mit?

SonneJPG

Bits und Bytes

Kai

Das ist der Kai. Er schüttelt zahlreiche Hände und hält seit Sekunde Null das Aushängeschild KM2 in die Höhe.
Wer jetzt denkt, dass er den ganzen Tag nichts anderes tut, ist nicht nur auf dem Holzweg, sondern auch mindestens 4815162342 km² von der richtigen Lösung entfernt. Zurück zur Insel, pardon, zu Kai.

Kai ist nicht nur Chef von KM2, sein Herz schlägt nebenst Job(s !), frischem Wind und S. auch für Herausforderungen und Recycling. Letztere liegen nicht weit auseinander. Er schleppt Gewächshäuser an, die er eigens durch sein Verhandlungstalent aus zweiter Hand ergattert hat. Er cruist mit dem Bike durch die Natur seines Landes, hat ein Herz für Kinder, zwitschert ab und an bei Twitter und wählt bei der Qualität seines Essens nicht selten die Qualitätsstufe Bio. Der Strom bei KM2 wird durch ökologisch korrekte Wunderländer geschleust. Atomfrei und CO2 reduziert haben die Bienen im Garten eine echte Wahlheimat gefunden.

Vor ungefähr zwei Wochen klingelte ein bekannter Zustelldienst an der Büropforte. Er hatte neue Rechner für uns im Schlepptau. Jonglierend wurden sie dank unserer Zirkus-Kenntnisse schwupp die wupp in Form gebracht und an den Ökostrom geknipst. Smoothe Optik und Bits und Bytes rauschen in fixem Tempo über die Monitore. Wusch. WUUUSCH.

Danke Kai.

Eine andere Chili-Plantage erwacht zum Leben

Erste Pflaenzchen

Unsere Sister-in-Chili kann ebenfalls erste Durchbrüche bei der Chili-Zucht vermelden. Sehr schön, wir freuen uns. Vielen Dank für die Bilder. So wird’s was mit dem “Feuer im Hintern 2010″.

Minichili

Die KM2 >> Chili-Plantage mausert sich

Peter Thermometer

Leider haben wir heute keine Kamera am Start, reichen aber bald ein Bild nach: Unsere Chili-Pflänzchen gedeihen prächtig, allerdings haben wir etwas Sorge wegen der Lichtverhältnisse. Wir bräuchten eventuell – so fürsorglich pocht unser Gärtnerherz schon – eine Tageslampe, um unsere Chili-Sprösslinge dauerhafter und intensiver mit Licht versorgen zu können. Man nennt uns mittlerweile die Chili-Flüsterer oder Die-dem-Roten-Teufele-beim-Wachsen-zuhören.

Die Temperatursituation ist optimal: In den Mini-Gewächshäusern herrschen die vorgesehenen 25 bis 28 Grad Celsius, überwacht von unserem freundlichen Peter Thermometer.

Kann keinen Schnee mehr sehen

Schwarzwaldidyll

Lang dauert es hoffentlich nicht mehr, dass die Welt wieder wie oben aussieht. Ohne Schnee, Eis und Glätte.

Und ich will mich hier jetzt nicht über die Streumittelknappheit bei den Städten aufregen. Eines aber noch: Wenn Krankenkassen sich nun eventuell die Kosten für die gestiegene Zahl von Knochenbrüchen nach Ausrutschern auf Glatteis von Streu- und Räumsäumigen zurückholen wollen, wie sieht es dann mit Leid und Kosten schwerer Autounfälle aus, die durch fehlende öffentliche Streumittel verursacht wurden?

Google buzz ist auch bei KM2 >> Buzz

Buzzzz

Jetzt habe ich Google buzz mal zwei Tage auf mich wirken lassen. Dieser so genannte Angriff auf Twitter ist ja in Google Mail verpackt und präsentiert sich irgendwie nicht “sexy”. Bisher sage ich: “Okay, funktioniert. Und nu?”

Das Auge isst bekanntlich mit. Allerdings ist mir der Look speziell bei Google Mail eher egal. Funktioniert und gut ist. Da stört mich schon eher, dass Google meine Mails ausliest, um mir auf die Mail-Inhalte abgestimmte Werbung unterzujubeln. Das alte Google-pfeift-auf-Daten-Privacy-Thema. Damit hat man zu leben – oder man lässt es.
Oder: Mich stört dieses bescheuerte Ordnungssystem der eMails in Google Mail. Aber, hey, noch mal: Es funktioniert.

Eines noch: Ganz so intuitiv, wie ich von dem einen oder anderen Bekannten höre, wird der Umgang mit G buzz offensichtlich nicht wahrgenommen. Wie gesagt: It is not sexy!

Warten wir ab, wie sich Google buzz entwickelt. Die Relevanz steigt immer auch mit der Durchdringung in meiner persönlichen Nutzerwelt: Wie viele meiner Kontakte erreiche ich (auf welche Weise auch immer) mit dem Tool? Das ist derzeit die Grundfrage, die ich mir stets stelle. Nicht umsonst bemühen sich die Anbieter um eine Verschränkung der “Tools”. Das erhöht Reichweite und Relevanz in meinem persönlichen Netzwerk.

Dieser Blickwinkel sei losgelöst von anderen Grundfragen, die man sich wegen des Nutzens von Twitter & Co stellen kann: So wenig ich Twitter in letzter Zeit nutze, so interessant finde ich z. B. die eingeblendeten Trendthemen, durch die ich dem einen oder anderen Themenfokus in dieser Welt folgen kann. Facebook bietet mir das nicht, allerdings erreiche ich hier den Kern meiner Freunde. Daher nutze ich diese Community etwas häufiger für die Kommunikation mit meinem nahen Netzwerk.

Vielleicht etabliert sich Google buzz bei mir, da ich ein reger Google Mail-Nutzer bin. I will see. Bisher erschüttert Google buzz mein persönliches Social Networking nicht in seinen bisherigen Grundfesten. Für weitere Überraschungen ist Google allerdings immer gut. Es wird ohnehin bereits fleißig nachjustiert.



Seite 1 von 212»