Archiv für den 12. Februar 2010

Google buzz ist auch bei KM2 >> Buzz

Buzzzz

Jetzt habe ich Google buzz mal zwei Tage auf mich wirken lassen. Dieser so genannte Angriff auf Twitter ist ja in Google Mail verpackt und präsentiert sich irgendwie nicht “sexy”. Bisher sage ich: “Okay, funktioniert. Und nu?”

Das Auge isst bekanntlich mit. Allerdings ist mir der Look speziell bei Google Mail eher egal. Funktioniert und gut ist. Da stört mich schon eher, dass Google meine Mails ausliest, um mir auf die Mail-Inhalte abgestimmte Werbung unterzujubeln. Das alte Google-pfeift-auf-Daten-Privacy-Thema. Damit hat man zu leben – oder man lässt es.
Oder: Mich stört dieses bescheuerte Ordnungssystem der eMails in Google Mail. Aber, hey, noch mal: Es funktioniert.

Eines noch: Ganz so intuitiv, wie ich von dem einen oder anderen Bekannten höre, wird der Umgang mit G buzz offensichtlich nicht wahrgenommen. Wie gesagt: It is not sexy!

Warten wir ab, wie sich Google buzz entwickelt. Die Relevanz steigt immer auch mit der Durchdringung in meiner persönlichen Nutzerwelt: Wie viele meiner Kontakte erreiche ich (auf welche Weise auch immer) mit dem Tool? Das ist derzeit die Grundfrage, die ich mir stets stelle. Nicht umsonst bemühen sich die Anbieter um eine Verschränkung der “Tools”. Das erhöht Reichweite und Relevanz in meinem persönlichen Netzwerk.

Dieser Blickwinkel sei losgelöst von anderen Grundfragen, die man sich wegen des Nutzens von Twitter & Co stellen kann: So wenig ich Twitter in letzter Zeit nutze, so interessant finde ich z. B. die eingeblendeten Trendthemen, durch die ich dem einen oder anderen Themenfokus in dieser Welt folgen kann. Facebook bietet mir das nicht, allerdings erreiche ich hier den Kern meiner Freunde. Daher nutze ich diese Community etwas häufiger für die Kommunikation mit meinem nahen Netzwerk.

Vielleicht etabliert sich Google buzz bei mir, da ich ein reger Google Mail-Nutzer bin. I will see. Bisher erschüttert Google buzz mein persönliches Social Networking nicht in seinen bisherigen Grundfesten. Für weitere Überraschungen ist Google allerdings immer gut. Es wird ohnehin bereits fleißig nachjustiert.