
This Raspberry Cheese Cake rocks! Ein Hoch auf die Backkünste unseres Kollegen Alex. Soviel Zeit muss sein…

This Raspberry Cheese Cake rocks! Ein Hoch auf die Backkünste unseres Kollegen Alex. Soviel Zeit muss sein…

Die Rückmeldungen in Sachen Chili werden zahlreicher. Einige haben Feuer gefangen und finden unsere Chili-Aktion “Für Feuer im Hintern 2010″ so scharf, dass sie Dampf machen an der Grünfront: Überall in der Republik werden Töpfchen bepflanzt oder stehen Mini-Gewächshäuser auf Fensterbänken.
Geht doch.

Serraberras Chili-Plantage
Vielen Dank von KM2 >> an Serraberra für die ersten Schnappschüsse.
Sehr reißerisch diese Headline. Bestimmt ein Hingucker. Aber wenn schon ehemals gut betuchte Renter ihren Anlageberater kidnappen, dann darf man sich als Agentur doch auch nicht lumpen lassen: Dann muss man zu extremen Mitteln greifen und vielleicht auch einfach mal – gerade in Zeiten wie diesen – einen Lieblings- oder Traumkunden entführen.
Lauter, wilder, fieser, entführter - Wer nicht zu uns kommt, der muss gezwungen werden. Es heißt doch immer so schön: Man muss den Kunden dort abholen, wo er steht. Kein Ding. Hände hoch! Mitkommen!
Diese Entführungsgeschichte ist eine waschechte Räuberpistole dieser Zeit. Traumanlagen. Traumrenditen. Traumchancen. Traumabsturzrisiken. Traumtänzer. Traumatisierte Anleger.
Wie war das noch? Je höher die Rendite, umso höher das Risiko? … Egal
Keine Angst, wir entführen keine Kunden. Wir entführen nur in kreative Welten.

Das ging fix: Letzte Woche war noch nichts zu sehen, heute zeigen sich bereits die ersten Chili-Pflänzchen – genau wie nach Anleitung.
Ganz offensichtlich fühlen sich die Chili-Pflänzchen auf unserer Fensterbank wohl. Bei konstanten 28 Grad Celsius stimmt das Klima auf den Punkt.

Weitere Chili-Frühaufsteher
Unsere Daumen erweisen sich also bisher als ausreichend grün.
Bald kann es dann auch schon mit dem Pikieren losgehen. Dafür müssen wir nur noch die zweiten Keimblattpaare abwarten…

Gelassener Medienkompetenter
Nein, mein Sohn Noah ist kein Medienäffchen, sondern medienaffin: Mit diesem Begriff will man heutzutage auf Agentur-Chinesisch sagen, dass jemand oder etwas ein zugewandtes Verhältnis zu dem modernen Kommunikationsschnickschnack pflegt.
Diese etwas… nachlässige Bezeichnung für die ganzen hippen Medien hörte ich neulich im Supermarkt, als zwei gar nicht so betagte Mütter miteinander sprachen. Ich wühlte gerade in den Tomaten, da zischte die eine Mama, dass bei diesem ganzen modernen Kommunikationsschnickschnack mit diesem Internet und so doch keiner mehr mitkomme. »Dat is mir allet zu vill Gedöns. Wieso soll ich dat im Internet läsen, wenn ich doch ne Zeitung habe.«
So so, über den Zustand unserer Mediengesellschaft im Allgemeinen und ihren persönlichen Bezug dazu im Besonderen unterhalten sich also junge Mütter beim Einkaufen in Dortmund. Frank Schirrmacher hätte seine helle Freude gehabt.
Ganz anders mein Sohn: Der ist knapp elf Monate alt und voll im Thema. Bereits nach drei Monaten beherrschte er den Umgang mit dem Laptop. Nicht zaghaft per Zweifingersystem such-tippt er, sondern mit entschlossen auf die Tasten knallenden Handflächen. Das spart Zeit. Das hat er sich im Selbststudium beigebracht. Ein paar Mal Mama und Papa bei der Arbeit am Rechner zugeschaut, schon ließ er die Fäuste fliegen und uns alt aussehen.
Und so setzt sich das fort: Seit kurzem wird getwittert. Und insgeheim ärgert er sich darüber, dass er für den Twitter-Boom kurz nach der iranischen Wahl noch zu klein war. Blogger war er auch, aber nach Twitter wurde ihm das zu oldschool. Da hat er den Blog kurzerhand wieder abgeschaltet. Microblogging ist angesagt…
Er plant einen Facebook-Account. WKW wirkt ihm zu altbacken. SchuelerVZ ist in Planung, aber nur, um dabei zu sein. Ebenso StudiVZ. Vor allem möchte er dort mit seinen Daten sehr zurückhaltend umgehen. Man weiß ja nie… Spick mich kommt gar nicht Frage. Thematisch findet er natürlich die 4hc-Community interessant, weil Papa daran mitarbeitet und 4hc eine gute Sache ist. XING wird fällig, wenn er etwas älter ist, so in anderthalb oder zwei Jahren. Das gilt ebenso für LinkedIn.
Derzeit bemüht sich Noah sehr engagiert darum, einige seiner nicht so medienaffinen Krabbelgruppen-Kollegen für die neuen Medien zu begeistern – als Mini-Medienbotschafter sozusagen.
Die meisten Kinder der Gruppe haben die neuen Medien allerdings schon sehr wirksam in ihren Alltag integriert, so setzen z. B. viele beim Singen den iPod ein. Man spricht dort auch von iPod-Karaoke. Zwischendurch hält man per iPhone oder Blackberry Kontakt zu den Eltern. Der eine oder andere Windelbefüller parliert mobil mit chinesischen Freunden auf Kantonesisch. Englisch ist ohnehin für alle Pflicht. So schreibt man sich im Gemeinschaftsraum – auch zur Optimierung der Fingerfertigkeit – englischsprachige SMS. Als Ersatz für Stille Post sozusagen. Apropos iPhone, am beliebtesten sind die Apps Milk-Alert und Windelstatus, die routiniert genutzt werden.
Über das angekündigte iPad hat man sich kollektiv gefreut, die Pros und Cons bei einem Milch-Snack diskutiert und den ersten Testeinsatz beim digitalen Klecksmalen beschlossen.
Also, Lobo & Co., nehmt euch in Acht, die nächste Generation mit geballter Medienkompetenz steht in den Startlöchern.

Zur Zeit sieht es auf einer unserer Fensterbänke wie auf dem Foto oben aus. – Warum? Wegen unserer Chili-Aktion, mit der wir alle KM2 >> Freunde und -Partner überrascht haben: Für Feuer im Hintern 2010.
Denn natürlich schwingen wir auch die Gärtnerhufe: So haben wir die Chili-Samen gebadet (Keine Sorge, Serraberra, geht auch ohne), in die Erde gebracht und aus den Aufzuchttöpfchen mitsamt Mini-Gewächshäusern eine amtliche Zuchtstation gebastelt.

Die KM2 >> Chili-Plantage
Damit liegen wir optimal in der Zeit, denn zwischen Ende Januar und Mitte Februar sollte unser Rotes Teufele ausgesät sein. Das Fundament fürs beste Chili con Carne aller Zeiten ist gelegt.
Da es auch diesmal ums Mitmachen 2010 geht, wollen wir Fotos und Beweise anderer Chili-Projekte sehen. Also, her damit. An die Töpfe, fertig, los…
Und jetzt noch der passende Soundtrack zur Aussaat: Sowing the Seeds of Love von Tears for Fears. (Ja, ich bin ein Kind der Achtziger.)
Fortsetzung folgt…

Wasserbad für die Chili-Samen
Bei uns ist also die Chili-Zeit angebrochen: Chili für Feuer im Hintern 2010 und das Kribbeln im Kopf.
Anfang der Woche haben wir dem Saatgut unserer Freilandchili das Beet bereitet. Die lateinische Fachbenennung lautet übrigens Capsicum annuum. Die Botaniker unter uns leiten aus diesem Namen natürlich sofort ab, dass unsere Chili-Freunde zur Gattung Paprika und damit zur Familie der Nachtschattengewächse gehören. Das sei zu Beginn gesagt, Ordnung muss sein.
Meine grünen FreundInnen, weiter im Text:
Bevor wir die Samen am Montagabend in die Aufzuchttöpfe gebracht haben, wurden sie über viele Stunden in handwarmem Wasser gebadet. Diesen Teil haben wir in unserer Anleitung unter www.km2.de/chili vernachlässigt, weil das Bad an sich nicht unbedingt erforderlich ist. Da wir es aber ganz genau wissen und besonders gut machen wollen, haben wir die Keimphase der Kernchen durch dieses Wellness-Opening unterstützt. Die kleinen Racker sind nun ohnehin sehr durstig. Also, Wasser marsch.
Morgen geht’s weiter: Es wird um ein Gewächshaus gehen, das nun auf unserer Fensterbank steht.
Übrigens, die kleinen Chili-Schoten sind fachtechnisch Beeren und kein Gemüse… Da staunt das Stadtkind.

Das Rätsel ist gelöst: Ganz im Sinne unseres letztjährigen Mottos Mitmachen 2009 holen wir auch in diesem Jahr Freunde, Bekannte, Begeisterungsfähige, die ganze Welt aus dem Federbett und fordern auf zur gemeinschaftlichen Zucht scharfen Gemüses – für Feuer im Hintern 2010. Ganz recht.
Ein indisches Sprichwort besagt: “Wer scharf isst, hat viele Ideen“. Und wir essen gern scharf. Und weil wir nette Leute sind, haben wir an unsere Freunde und Geschäftspartner Top-Saatgut für die Aufzucht feurig scharfer Freilandchili (Arbeitstitel: Rotes Teufele) verschickt. Denn alle sollen sie scharfe Ideen haben.
Und dieser Neujahrsgruß war kein verspäteter, nein, sondern auf den Aussaatzeitpunkt berechnet, denn von Ende Januar bis Mitte Februar sollten die Chili-Samen ihren Weg in ein Töpfchen mit Erde finden. Also, ran ans Werk – so wie wir, die wir mit der Aufzucht begonnen haben. Ab sofort werden wir hier darüber berichten.
Weitere Hintergründe und Aufzucht-Details findet der Chili-Afficionado auf unserer eigens für die Aktion eingerichteten Webseite unter www.km2.de/chili.
Wir laden alle zur gemeinsamen Chili-Kampagne ein, natürlich auch die, die nicht mit Chili-Saat von uns beglückt worden sind: Einfach melden – wir freuen uns auf alle kontaktfreudigen Hobby- und Profipflanzer. Hier soll auch der nicht außen vor bleiben, der vor dem Schlafengehen nicht fünf Gärten umgegraben hat.
So, für heute halte ich meinen Mund – und höre dem Saatgut beim Wachsen zu. Details folgen…