Archiv für den Monat März 2010

KM2-Kunden: SELEX-Gematronik

Selex-Systems-Integrations-Website-Gematronik

Wir sind noch eine Geschichte aus dem letzten Jahr schuldig (neben vielen anderen). Es geht um einen Kunden: Die Selex Systems Integration GmbH – Gematronik Weather Radar Systems.

SELEX-Gematronik ist Weltmarktführer in der Entwicklung und Herstellung von Wetter-Radar-Systemen. Am Standort Neuss beschäftigt Gematronik über 140 Mitarbeiter und fertigt schlüsselfertige Anlagen für Kunden aus aller Welt.

Anfang letzten Jahres kam das Unternehmen wegen eines Website-Relaunches auf uns zu. Da künftig mehrere Redakteure die Inhalte der Website pflegen sollten, wurde eine Lösung auf Basis des Content Management Systems Typo3 angefragt.

Gesagt, getan: im August 2009 ging die neue Website online. Die Gestaltung der Seiten basiert auf den Vorgaben eines seitenstarken Corporate Design-Styleguides der italienischen Konzernmutter. Klar, auf diese Weise stellt der Konzern das weltweit einheitliche Auftreten aller Töchter im Internet sicher.

Selex-Systems-Integrations-WorldwideFür die Präsentation der Referenzen haben wir Google maps eingebunden: In der Google maps-Weltkarte sind ausgewählte Referenz-Radaranlagen markiert. Mit einem Klick auf eine Markierung erfährt der Nutzer mehr über eine Anlage. Zoomt der Nutzer in die Karte hinein, kann er in der vergrößerten Satellitenansicht je nach Detailgrad des Kartenmaterials manche Wetter-Radar-Anlage sogar genau erkennen. Die Welt wird zur Westentasche.

Tut gut…

Diese Ahnung von Frühling ist großartig.

Agenturfragen: Warum…?

Fragen über Fragen

Warum landen auf Agenturtischen eigentlich immer wieder längst abgeschlossene und freigegebene Aufgaben?

Wie ein Bumerang kehren diese Arbeiten zurück und sollen wieder und wieder und noch einmal und zum x-ten Mal bearbeitet werden, obwohl der Kunde längst einen Haken hinter die Sache gemacht hat. Was endgültig, final, zum letzten Mal, jetzt aber und – das war’s – grünes Licht bekommen hat, wird von irgendeinem Entscheidungsberechtigten  gestoppt und in eine weitere Bearbeitungsrunde geschickt.

Das ist okay und freut die Agentur, wenn der Extrarunden-Aufwand bezahlt wird. Ist das Budget festgesetzt und der Auftraggeber machtbewusst (“Käufermarkt”), dann freut sich die Agentur nicht so sehr und spreizt sich in den ewigen Spagat zwischen innerbetrieblicher Wirtschaftlichkeit (“Et muss sisch reschnen”) und hoffnungsfroh kulanter Kundenorientierung (“Klar, dat machen wa auch noch. Vielleischt kriggen wa’n Folgeauftrach.”) Häufig genug hört man das Knirschen zusammengebissener Agenturzähne…

Aber mal unabhängig von Agentur-Befindlichkeiten: Warum verlaufen Absegnungsprozesse in Unternehmen manchmal so schwankend? Mit einem definierten Ziel müsste doch klar sein, wann eine Sache fertig ist und wann nicht. Einen Freigabenmarathon mit “Nee, doch nicht” am nächsten Tag kann es dann doch eigentlich gar nicht geben.

Es geht Zeit verloren, Projekt-Linien lassen sich nicht einhalten, es entstehen unnötiger Druck, Kosten bzw. Aufwand.

Solche Scheinfreigaben spiegeln vielleicht den Druck beim Kunden: Etwas soll schnell, schnell fertig werden – und wird daher nur unvollständig, flüchtig, vielleicht fehlerhaft geprüft. Und schon sind Extrarunden vorprogrammiert.

Liegt es an einer gewissen Wurschtigkeit des Kunden, ist es besonders ärgerlich, wenn das Zusatzkonzert nicht bezahlt wird.

Frühling…

Endlich!

Präsentation: Moment der Wahrheit

Eine Präsentation ist immer eine Sache für sich. Mit dem Takt des Tageswerks hat sie kaum etwas zu tun. Sie fällt aus dem Rahmen und spitzt sich zur Bewährungsprobe für das Konzept, das Layout, das Angebot, also uns als Agentur im Angesicht des/der Kunden zu. Funktioniert, was man sich ausgedacht hat? Gefällt das Layout? Ist der Projektplan stimmig? Überzeugt man? Spannend…

Präsentationen im Rahmen von Pitches sind eine spezielle Herausforderung, weil man um den/die Wettbewerber weiß, die ebenfalls alles in Bewegung setzen, um den Auftrag zu bekommen, der einem vor der Nase baumelt. Ein Pitch kann enorm unangenehm sein. Ich kenne Agenturen oder Einzelkämpfer, die grundsätzlich nicht an so etwas teilnehmen. Wer es sich erlauben kann…

Die heutige Präsentation ist ordentlich gelaufen, meinen wir. Sicher sein kann man sich nie. Unser Fazit aber lautet: Alles gegeben! Wir warten gespannt auf die finale Entscheidung. Auch an dieser Stelle sind wir verschwiegen, werden aber berichten.

Gruß nach draußen

Schönes Wochenende…

Wie man sich täuschen kann

Hier eine fremderlebte Geschichte, die mir vorhin ein amtierender Pro-Skater (er erteilte auch Freigabe für die Bezeichnung “Lebende Legende”) zugetragen hat:

Der gute Mann, unterwegs in wichtiger Mission, nutzte heute Morgen die Straßenbahn. Unterwegs wollte er einem Rollstuhlfahrer in die Bahn helfen, der sichtlich Mühe hatte, an die geöffnete Bahntür heranzurollen. Das Angebot unseres Pro-Skaters, ihn im Stuhl in die Bahn zu hieven, lehnte der vermeintlich Eingeschränkte dankend ab. Stattdessen erhob er sich aus seinem Rollstuhl, wuchtete sein Gefährt behände in die Bahn, nahm Platz, fuhr dahin und ließ unseren Mann staunend zurück.

Ein Wunder? Oder einfach nur ein wunderlicher Kerl, der Freude am Rollstuhlfahren hat? Wir werden es wohl nie erfahren. Auf jeden Fall war’s eine gute Geschichte zum Tagesstart.

Die Leere nach dem Schuss in den Ofen

Gegrübelt… Mir fällt nichts ein. Täglich grüßt die Murmelwurst: Ein Artikel muss her – neben den anderen Arbeiten kann das ganz schön nerven. Schon der Titel ist heute für die Tonne. Ich muss noch das Angebot schreiben, auf das diser eine Kunde bereits seit ein paar Tagen wartet. Und dieser andere Website-Text muss auch unbedingt fertig werden. Termin hier, Besprechung da. Telefonalarm. Business as usual. Und dann ist da noch die Präsentation am Montag. Da bleibt nicht viel Zeit und Muße für einen Blog-Artikel. Oder soll ich jetzt doch über die Bedienbarkeit von Typo3 schreiben. Montag erst haben wir doch diese Schulung gehalten und ich könnte erzählen, wie den Anwendern beim Erstkontakt mit der Software zumute war. Ach, vielleicht später mal. Die Deadline für die Website-Texte läuft morgen aus. Also, Gas geben. Dann ist da noch die Wut im Bauch. Die hat andere Gründe und hier nichts zu suchen. Wow, jetzt gerät mir das hier zum Strom der Gedanken.

Uff, doch noch einen Artikel zusammengenagelt. Wenigstens halte ich, was ich verspreche. Und weiter geht’s…

Wir freuen uns…

…über einen glücklichen Kunden: Am gestrigen Weltfrauentag (Warum heißt das eigentlich nicht einfach Weltmenschentag?) haben wir den finalen Status eines Projektes vorgestellt und den Kunden im Umgang mit dem Content Management System Typo3 geschult. Am Ende des Tages wurde viel gelacht. Hat Spaß gemacht…

Doof, wenn man wieder den Projektnamen noch nicht nennen kann, da wir bis zum Onlinegang Verschwiegenheit wahren. Dann aber lassen wir hier inklusive Projektbeschreibung und Link die digitalen Sektkorken knallen.

Ansonsten? Ganz ehrlich: Projektstau. Viel zu tun. Daher leiden auch etwas unsere Chili-Untermieter, die wir längst pikieren müssten.

Deadlines

Müde. Aber, wir werden sie rocken, die Kunden.