Archiv für den 20. April 2010

Vulkanasche nicht nur im Himmel über Berlin

Vulkanausbruch

Eyjafjallajökull. Was für ein Name. Für einen Isländer ist das anscheinend kein Zungenbrecher. Mein Isländisch ist jedoch bescheiden, daher stolpert meine Zunge bei dem Wort. Ich muss den Namen seeeehr laaaangsaaaam auuusspreeechen, uuum Uuunfääälle iiim Muuuund zuuuu veeermeiiiideeeen. Eyyyy-jaaaaa-fjaaaaa-llaaaaa-jööööö-kull.

Jetzt mal ganz schnell, dreimal hintereinander. Los. Mitmachen: Eyjafjallajökull. Eyjafjallajökull. Eyjafjallajökull… Und? Auch einen Knoten in der Zunge?

Eyjafjallajökull. So heißt der Vulkan, der uns in den letzten Tagen europaweit in die Suppe spuckt. Vielmehr heißt der Gletscher im Süden Islands so, unter bzw. aus dem heraus der Vulkan wütet.

Einer meiner Freunde brachte es gestern auf den Punkt: “Zwangsurlaube” auf Flughäfen, in Hotels bzw. im Ausland oder wirtschaftliche Konsequenzen wegen des Fluverbots seien ärgerlich, aber der Vulkanausbruch erde uns alle mal ein bisschen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und das tue richtig gut, meinte er… Hm, irgendwie hat er Recht.

Einmal noch: Eyjfiderallerökrstfr… Ach, für mich ist er ab sofort der Unaussprechbare.