
Nur drei Klicks zum Ziel. Darf es ein bisschen mehr sein…? Web-Provokation des Tages: Klar dürfen es mehr als 3 Klicks sein.
Häufig beten wir unseren Kunden das Mantra vor: Möglichst flache Navigation und dem Nutzer der Website maximal drei Klicks zum gesuchten Ziel zumuten.
Zugegeben, das klingt dogmatisch und sehr eng abgegrenzt. Denn: Natürlich darf eine Navigation auch eine Tiefe von mehr als zwei Ebenen haben – und natürlich darf man dem Nutzer auch mehr als 3 Klicks zumuten. Sofern es nicht anders geht, die Website einen höheren Komplexitätsgrad als den einer Web-Visitenkarte hat und – ganz wichtig – der Nutzer nicht verloren geht auf dem Weg zum Ziel.
Klare Führungselemente helfen dem Nutzer dabei: Er soll immer wissen, wo er sich befindet und dass er sich auf dem richtigen Weg befindet.
Solche hilfreichen Elemente sind z. B.:
- eine nicht zu umfangreiche Navigationsstruktur; sie soll nicht verwirren,
- eindeutige und verständliche Navigationsbegriffe,
- z. B. ein Brotkrumenpfad,
- insgesamt: ein konsistentes Navigationsprinzip (sowohl technisch als auch inhaltlich)
Wer das jetzt nicht verstanden hat, kann gern bei mir/uns nachfragen. Wir helfen gern bei der Erarbeitung eines nutzerfreundlichen Navigationskonzeptes. Wir sind schließlich KM2 >>, die nette Internetagentur aus Düsseldorf. KnickKnack.
Okay, genug geworben, aber nochmals: Wenn der Nutzer weiß, wo er sich befindet und dass er sich auf dem richtigen Weg befindet, dann dürfen es auch mehr als 3 Klicks sein.
Um unsere Kunden nicht allzu sehr mit den 3 Klicks zu piesacken, kommen wir seit einiger Zeit mit dem Spruch: So wenig Klicks wie möglich, so viele Klicks wie nötig. Diese etwas luftige Forderung mit Leben zu füllen, ist dann die gemeinsame Arbeit. Und schon ist man mittendrin in der Diskussion. Die gemeinschaftliche Auseinandersetzung tut dem Thema gut.
Heute nehmen wir übrigens an der Auftaktarbeitssitzung (Sitzung klingt immer so träge, Meeting so Denglisch) eines Neukunden teil. Es geht darum, ein Navigationskonzept für den anstehenden umfangreichen Website-Relaunch zu erarbeiten. Sensibles Thema bei diesem Kunden, weil viele interne Interessengruppen unter einen Hut zu bringen sind. Und alle müssen am Ende zufrieden sein.
Das Wichtigste – neben allen Kreativtechniken, Begriffsklaubereien und Erörterungen – dabei ist: Die Sicht des Nutzers. Ein Blick aus Sicht des Website-Nutzers hilft. Immer.