Keep it simple. Simple. Simple. Hoch drei.

Wer hier ab und an vorbeischaut, weiß, ich bin seit etwas über einem Jahr Dad. Großes Abenteuer. Wen’s interessiert: In meinen 42 Thesen zur Vaterschaft habe ich Zeugnis abgelegt…

Nun denn, mein Sohn mag es, wenn wir gemeinsam wie die Verrückten durch die Wohnung toben. Wenn ich dann irgendwann völlig fertig in den Seilen hänge, bin ich froh, wenn mein kleines Erdbebenmonster sich auf sein Spielzeug stürzt. Da haben meine sehr viel bessere Hälfte, Freunde, Verwandte und meine Nebensächlichkeit mittlerweile für einen stolzen Fundus gesorgt. Oder sagen wir so: Das Sortiment eines Spielzeugladens ist nichts dagegen. Vom einfachen mundgeklöppelten Holzutensil bis zum durchgeknallten vollelektronischen Musikpferd ist alles dabei. Man will ja Reize setzen. Die Neuronen wollen bespaßt werden.

Was der Trotzkönig sich dann aber mit Verve tatsächlich vorknöpft, sind Sachen wie ein Schlüsselbund, ein Wattebausch, ein Löffel mit einer Tasse oder eine Toilettenrolle. Will sagen: so richtig unterhaltsam sind für unseren Windel-Gangster die einfachen Dinge.

Warum ich das hier erzähle? Weil es bei einer Website genauso ist: Mach es dem Nutzer so einfach wie möglich. Das ist eine der ständigen Herausforderungen für eine Internetagentur. Du denkst, du hast es einfach gestaltet, programmiert, umgesetzt? Mach’s noch einfacher. Setze nichts voraus. Simple is king.

Klar, das ist ein bisschen polemisch, aber mal ehrlich: Wer mag es nicht einfach?

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Geschrieben am Montag, 30. August 2010, von Nik, abgelegt unter Allgemein

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