Archiv für den Monat August 2010

Chili 2.0

Man mag es gar nicht glauben: Viele in meinem Freundeskreis haben großes Interesse an unserer Chili-Aufzucht gezeigt. So überraschend ist das natürlich nicht, denn sie wurden in den vergangenen Tagen besonders genötigt, an meinen Kochaktionen teilzuhaben. Der Wunsch nach einer eigenen Chili-Plantage wurde dadurch geweckt. Also habe ich ein paar der Chili-Samen aufgehoben um sie an die Überlebenden zu verteilen.

Chili-up your life!

Tomatensüppchen meets Chilis

Zutaten:

ca. 1 kg Tomaten
1 Töpfchen Crème fraîche
2 Chilis
Saft einer Limette
1 Zwiebel
1 Knoblauch-Zehe
Gemüsebrühe
Minze

Die gewürfelten Zwiebeln mit dem Knoblauch zusammen in etwas Öl leicht andünsten. Anschließend die grob zerkleinerten Tomaten in die Pfanne geben. Die zerkleinerten Chili-Schoten sowie Minzblätter zu den Tomaten geben. Das Ganze bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Wenn die Tomaten schön weich sind zieht alles in einen Topf um. Im Topf lässt sich das Ganze, ohne ein Massaker in der Küche anzurichten, gut pürieren.

Ca. 300-500 ml Gemüsebrühe hinzu (je nach gewünschter Konsistenz). Die Crème fraîche wandert nun auch in den Topf. Mit Limettensaft abschmecken. Und fertig ist das scharfe Tomatensüppchen.

Fazit: Sie riecht nicht nur lecker, sie schmeckt auch so. Jam, jammm…

Dateigrößenoptimierung von JPEG- und PNG-Bildern durch die Verwendung von jpegoptim und optipng

2 sind weniger als 3, das weiß doch jedes Kind! Dass man aber Bilder mal eben schnell bei gleichbleibender Qualität verkleinern kann wissen nicht so viele. Selten hat man die Zeit alle Bilder, die man im Internet veröffentlichen möchte, zu optimieren.

Dafür gibt es aber 2 kleine Programme, die sich rein darauf spezialisiert haben. optipng und jpegoptim. Diese beiden quelloffenen Programme sind wahre Arbeitstiere und in den gängisten Paketverwaltungssystemen vorhanden.

Für unseren kleinen Testlauf haben wir uns je 100 Bilder in der Auflösung 500px in Höhe und Breite angelegt. Bei den Bildern wurde darauf geachtet auch solche Motive zu verwenden, die man in den jeweiligen Formaten optimalerweise abspeichern würde. Logos, Zeichnungen und Comics für das Format PNG und Fotos von Landschaften und Menschen für das Format JPEG.

Ein simpler Aufruf in der Eingabeaufforderung bewirkt wahre Wunder. Wir befinden uns in einem Verzeichnis in dem Unterordner mit Bildern liegen. Rekursiv durchsuchen wir mit dem Programm find diese Ordner und reichen die gefundenen Bilder weiter auf das jeweilige Programm.

Befehl in der Eingabeaufforderung für Bilder mit dem Format JPEG:

find . -iname \*.jp*g -type f -print0 | xargs -0 jpegoptim -o --strip-all

Befehl in der Eingabeaufforderung für Bilder mit dem Format JPEG (verlustbehaftet):

find . -iname \*.jp*g -type f -print0 | xargs -0 jpegoptim -m 50 -o --strip-all

Befehl in der Eingabeaufforderung für Bilder mit dem Format PNG:

find . -iname \*.png -type f -print0 | xargs -0 optipng -z1

Fertig!

Schauen wir uns das Ergebnis mal an.

JPEG: Der Ordner mit den Bildern war vor der Optimierung 10.4 MB groß und danach nur noch 8.1 MB. Dabei sind keine Bildinformationen abhanden gekommen.

JPEG (Verlsutbehaftet): Wer richtig Speicherplatz einsparen möchte nutzt bei jpegoptim den Schalter -m 0-100. Dieser bewirkt eine verulstbehaftete Optimierung, ähnlich wie in dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, das als Dialog beim Speichern von Bildern erscheint. Mit dem Wert 50 fährt man recht gut, so dass keine wesentlichen Bildinformationen verloren gehen. In unserem Test blieben von 10,4 MB nur noch 3,5 MB über.

PNG: Der Ordner mit den Bildern war hier vor der Optimierung 6,8 MB groß. Nach der Optimierung nur noch 6,3 MB.

Fazit: Keine 3 Minuten Laufzeit für weniger gestresste Leitungen und Server finden wir gut!

Guten Morgen

Es ist Erkältungswetter. Schwankende Temperaturen und Zugluft können dem Körper schnell zusetzen. Ich habe heute Morgen Feuriges entgegenzusetzen.

Frisch gepresster Orangensaft mit einer halben Chili-Schote.
Geschüttelt, nicht gerührt.

Cayenne-Pfeffer in Eigenproduktion

Mein heutiges Experiment widmet sich dem Trocknen von Chili-Schoten. Mein Ziel ist es, in einigen Wochen Cayenne-Pfeffer daraus herzustellen. Die Chilis werden auf einem dünnen Faden aufgefädelt. Ich habe normales Haushaltsgarn hierzu verwendet. Der Faden sollte durch den kleinen grünen Strunk laufen, da sonst die Schote beschädigt wird. Ich werde den selbstgebastelten Gewürzbaum trocken und im Halbdunkeln lagern.

Wozu die ganze Arbeit? Chilis heranzuzüchten bedarf viel Aufmerksamkeit. Sie haben uns nun schon einige Monate begleitet. Cayenne-Pfeffer erscheint mir als tolle Lösung, lange Zeit etwas von den Chilis zu haben.
Falls alles klappt hätte ich einen eigens produzierten Cayenne-Pfeffer – vom Samen zum Gewürz ohne Konservierungsstoffe.

Erdbeer-Chili Marmelade

Gestern war ich zum Essen eingeladen. Diesem Angebot kann keiner wiederstehen. Meine Chilis kamen natürlich nicht zu kurz. Ich habe meine Frühstücks-Marmelade selbst hergestellt. Ein Experiment aus “Erdbeere trifft Chilis”. Und so habe ich meinem Frühstück heute ordentlich eingeheizt.
Es gibt frische Brötchen mit der selbstgemachten Erdbeer-Chili Marmelade. 
Delicious!

Chili-Prophylaxe

Chilis brennen. Verantwortlich dafür ist Capsaicin. Es brennt auf der Haut, lässt uns schwitzen, signalisiert unserem Körper Schmerzen und wenn man sich nach der Zubereitung unbemerkt die Augen reibt, dann leidet man Höllenqualen.

Um das Capsaicin von meinen Händen fern zu halten, trage ich beim Zuschneiden der kleinen scharfen Schoten immer OP-Handschuhe. Die Handschuhe verleihen Abhilfe gegen ungewollte Schmerzen. …es sei denn, man steht auf feurig.

Scharfe Zucchini Quiche

Bevor ich unsere Chili-Schoten ungebremst auf meine Schmerzrezeptoren loslasse, habe ich eine Chili-Schote roh gegessen. Sie ist nichts für Warmduscher und brennt ziemlich lange nach. Damit ich einschätzen kann, wie sehr sich die Schärfe im Essen und unter Hitze verhält, startet mein Live-Experiment unter Zugabe von wenigen Chili-Schoten. Heute soll eine Quiche auf den Tisch.

Zutaten:

Teig
200g Mehl
100g Butter
1 Ei
2 EL Milch
1 Prise Salz

Gemüse & Kräuter
1 Zucchini
1 Möhre
1 Bund Schnittlauch
1 Frühlingszwiebel
2 Chilis

Sauce
1 Töpfchen Crème fraîche
2 Eier
etwas Milch
Salz
Muskatnuss

Für die scharfe Zucchini Quiche knete ich Mehl, Butter, das Ei und die Milch zu einem kleinem Teigklumpen. Gewürzt wird das Ganze einfach mit einer Prise Salz. Anschließend darf der Teig abgedeckt für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

In der Zwischenzeit schneide ich die Zucchini (ohne Kerne), die Möhre, das Schnittlauch und die Frühlingszwiebel in gewünschte Form. Der Backofen muss auf 200 Grad vorgeheizt werden.

Die Sauce geht recht schnell. Crème fraîche mit etwas Milch und 2 Eiern verquirlen. 2 Chili-Schoten fein schneiden und anschließend Hände gut waschen. Die Chilis kommen direkt in die Sauce, damit sie sich später gut auf der Quiche verteilen. Das Ganze noch einmal gut umrühren und mit Salz und Muskatnuss abschmecken.
Damit die Küche stets sauber bleibt, ist jetzt etwas Zeit um alles wieder in Ordnung zu bringen.

30 Minuten um? Der Teig wird nun in die vorgefette Quiche-Form gegeben. Gleichmäßig ausbreiten. Das Gemüse kommt auf den Teig. Die Sauce bildet den Abschluss. Sie wird gleichmäßig in der Form verteilt. Bei Bedarf kann man die Form leicht neigen.

Ofen auf, Quiche rein, Ofen zu. Für ca. 30-35 Minuten bruzelt die scharfe Zucchini Quiche nun bei 200 Grad im Ofen (Umluft). Ist sie oben gold-gelb, ist sie fertig. Ich hoffe derweil, dass alles gut geht.

Et voilà.

Fazit: Sie schmeckt lecker. Die Quiche hat dank der 2 Chilis eine milde Schärfe.
Gerne wieder.

10 Tage Chili: Resistance is futile

10 Tage Chili: Tag 1

Im Agenturleben erwarten dich Herausforderungen. Heute startet mein Live-Experiment, in dem ich 10 Jahre 10 Tage hintereinander unsere kleinen Chili-Schoten ehre. Diese Herausforderung begegnet mir wahrlich nicht in jeder Agentur. KM2 ist die einzige Agentur in Deutschland mit hauseigener Chili-Plantage. Wie es dazu kam, kannst du natürlich alles live und in Farbe bei uns nachforschen.

Zu Beginn der Aufzucht lief alles noch etwas hackelig. Der Winter war kalt und die Pflanzen-Lampen liefen auf Hochtouren. Kais grünes Herz wünscht sich jetzt sicher, dass ich zumindest erwähne, dass der Strom hierzu aus erneuerbaren Energien gezogen wird. Jut, das habe ich dann auch erledigt.

Während des Live-Experiments erfahrt ihr, was bei mir auf den Tisch kommt. Ich werde mich bemühen, die Rezepte hierzu preiszugeben, was mir vielleicht das ein oder andere Mal nicht ganz leicht fallen wird, da ich eher eine “Aus dem Bauch heraus Hobby-Köchin” bin. Ich kombiniere die Chilis frei nach meinem Gusto.
Ich bin schon sehr gespannt auf mein 10 Tage Chili Experiment.

Den Chilis geht es in diesen Sekunden an den Kragen. Resistance is futile.



Seite 2 von 212