Es passiert immer mal wieder, dass wir auf eine Frage wie z. B. “Was kostet ein Online-Shop?” mit unserer Antwort lange Gesichter ernten. Unsere Antwort lautet nämlich: “Kommt ganz darauf an.”
Die Ernte langer Gesichter liegt nicht in unserer Absicht. Und was vielleicht wie eine belehrende Ankündigung klingt, ist auf keinen Fall so gemeint; wir sehen es vielmehr als unser (Voraus-)Denken im Sinne des Kunden.
Hinter dem “Kommt darauf an” steckt das Ziel eines Ansatzes, der möglichst alle Fragen, Möglichkeiten, Kostenfaktoren und Stolperfallen berücksichtigt. Aktivitäten in der Online-Welt sind genauso komplex (oder einfach) wie in der Offline-Welt. Fragen Sie mal einen Fachmann danach, was Sie tun und beachten müssen, um ein Restaurant zu eröffnen. Seine Liste wird nicht kurz sein. Und das eine oder andere wird für ihn vom Konzept abhängen.
Unser Ansatz sieht z. B. bei einem E-Commerce-Projekt die Klärung von Fragen folgenden Kalibers vor:
- Wie steht es um die Warenwirtschaft bzw. -verwaltung?
- Was ist mit den Finanzbuchungen?
- Wie soll die Logistik abgewickelt werden?
- Welche Zahlungsmöglichkeiten sollen angeboten werden?
- Was ist mit der Gestaltung der ganzen Angelegenheit?
- Wie ist die Pflege der Produktinhalte und -bilder vorzusehen?
- Shop-Zertifizierung?
- Reaktionszeiten?
- Retouren?
- Und, und, und.
Ganz zu schweigen von technischen Folgeaspekten wie Support, Wartung oder technische Weiterentwicklung (Updates). Oder Vermarktungsfragen wie Online-Marketing oder Suchmaschinen-Optimierung. Solche Belange brauchen unbedingt eine langfristige Perspektive bzw. hängen von der Lebensdauer des Web-Projektes ab: So lange der Shop online ist, so lange sollte man sich darüber Gedanken machen.
Auf diese Weise nähert man sich dem, was man so schön buzzy die “Total Cost of Ownership” (häufig auch TCO abgekürzt) nennt. Das sind salopp gesagt die Gesamtkosten eines Projektes über seine gesamte Laufzeit.
Keine Sorge, über alle diese Dinge zerbrechen wir uns den Kopf und erarbeiten ein ganzheitliches Konzept. Im Sinne des Kunden. Wir wollen niemanden ärgern. Unserer Auffassung nach ist es sinnvoll, sich mit diesen Punkten zu beschäftigen. Als Grundlage für einen guten Job. Aus Berufsehre sozusagen.
Gern würden wir mit Pauschalantwort und -preis daherkommen, aber ganz so einfach wie der Brötchenkauf beim Bäcker ist ein Online-Projekt häufig nicht. Vor allem, wenn es kommerzielle Ziele verfolgt.