Diese und ähnliche Untaten finden Jahr für Jahr kurz vor Weihnachten statt:
Archiv für den Monat Dezember 2010
Mord an Weihnachten: Alle Jahre wieder
Weihnachtsgeschichte für Digital Natives
Sehr schön. Hier mal die Weihnachtsgeschichte ganz anders, modern:
Betriebsunfall

Der Tee sollte eigentlich nicht so frei in der Kanne schwimmen.
Das Meeting für unser neues Projekt war trotzdem erfolgreich, die Gäste toll und die Lebkuchen lecker. Da schmeckte selbst der Tee mit Einlage.
Das Lastenheft ist aller Laster Anfang
Für die blöde Überschrift zahle ich gern fünf Euro in die Sprüchekasse, wenn ich eine Lanze für eine Vorab-Dokumentation von Web-, IT- oder anderen Kreativ- bzw. Leitungs-Projekten zu brechen. Heißen sollte es nämlich: Ein Lastenheft ist aller Laster Ende.
Eine Festlegung aller Anforderungen eines gelieferten Ergebnisses (Software, Website, was auch immer) durch einen Auftraggeber hilft . Immer. Ein solches Anforderungsprofil kann auch der Auftragnehmer beschreiben (dann wären wir beim Pflichtenheft). Ob Lasten- oder Pflichtenheft: Es sollte eine schriftliche Grundlage geben, die Auftragnehmer und -geber abnicken. Man vermeidet damit bei der Umsetzung Probleme.
Dieses Fundament ist wie eine Blaupause, an die sich jeder halten kann. Je genauer, desto besser. Manchmal kann diese Basis das einzige Stückchen Verbindlichkeit sein, das in Zweifelsfällen oder im Falle von Unzufriedenheit der Beteiligten ein Projekt im Lot hält.
Gerade heute haben wir als geladene Externe wieder einmal den Fall einer fehlenden Anforderungsfestlegung vor der Umsetzung eines IT-Projektes erlebt. Der Bedarf wurde nicht in einem Dokument verbindlich und detailliert festgehalten. Am Ende traf ein vom Entwickler im Hackerstübchen gestricktes Umsetzungsergebnis auf anders geartete Umsetzungserwartungen des Kunden. Der Ärger ist vorprogrammiert. Rechnungen werden nicht bezahlt, die Kommunikation verhärtet.
Mit einem Lasten- oder/und Pflichtenheft wäre das nicht passiert. Man hält eine Orientierung in der Hand. Im Grunde definiert man Erwartungen und bringt sie in Übereinstimmung. Hinterher ist man immer schlauer.
D21-Studie: Internet für viele Deutsche immer noch kein Alltag
Zwei Drittel der Deutschen sind immer noch nicht im Netz angekommen. Liegt’s vielleicht daran, dass die Initiative, die sich darum kümmert, D21 heißt? Bei Angelegenheiten mit dem Suffix 21 sind wir ja ein bisschen empfindlich. Spaß…
Laut der heutigen D21-Studie zum Stand der digitalen Gesellschaft leben bisher erst 37 Prozent der Deutschen den digitalen Alltag.
Die Verteilung der Nutzergruppen:
- Digitale Außenseiter: 28 % der Bevölkerung (2009: 35 %)
- Gelegenheitsnutzer: 28 % (2009: 30 %)
- Berufsnutzer: 7 % (2009: 9 %)
- Trendnutzer: 20 % (2009: 11 %)
- Digitale Profis: 12 % (2009: 12 %)
- Digitale Avantgarde: 5 % (2009: 3 %)