Myspace stemmt sich gegen die Facebook-Bedrohung und setzt neu an. Es will eine Entertainment Destination werden. So Myspace CEO Mike Jones. Hier ein Interview mit Mike Jones über die Myspace-Neuerfindung 2010.
Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’
Kaffeedurst
Während unserer Arbeit trinken wir gern Kaffee. Unmengen davon.
Meine Tasse, aber hier fehlt was.
Nachschub! Kaum noch was da.
Kais Tasse Glas. Was schwimmt eigentlich da oben auf deinem Kaffee, Kai?
Die Tasse unseres Ober-Kaffee-Vertilgers Christian.
Äh, was ist hier falsch?
So ist richtig. Halb voll oder halb leer, wie man’s nimmt.
Die Zeiten ändern sich (wirklich)
Das Internet verändert die Welt. Ja, ja. Blah-blah-blah, alles schon gehört. Aber neulich sprach ich mit einem Werbemusiker, der mir von einer Zusammenkunft seiner Branche berichtete: Dort sagte der Boss einer namhaften Plattenfirma etwa sinngemäß Folgendes: Früher habe die Musikindustrie die Werbebranche immer etwas überheblich abblitzen und für den Einsatz wichtiger Titel und großer Künstler richtig bluten lassen, d. h. fünf- oder auch gern sechsstellig. Die Zeiten seien aber vorbei und die Damen und Herren der Werbebranche könnten nun alles aus dem Fundus der Plattenfirmen haben, das eine oder andere sogar für drei- bis vierstellige Beträge.
Dass die Musikindustrie unter Druck steht, ist bekannt. Die Anekdote macht’s einem aber nochmal so richtig klar: Das Internet verändert die Welt. – So, fünf Euro ins Phrasenschwein und: Schönes Wochenende.
Bergluft in Obertschappina
Es wird zur Tradition: Mein Fensterblick in der letzten Woche.
Wer den Namen des Berges weiß, dem… backe ich einen Kuchen. (Selbstabholer)
Reminder: Sympathische Untermieter gesucht

Unser schnuckeliger Büroraum steht übrigens immer noch frei. Wir müssen zugeben, dass wir uns bisher auch eher halbherzig um neue Freunde gekümmert haben. Das soll sich nun ändern: Wenn Du sympathisch, ehrlich und zudem noch auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen zum arbeiten bist, dann komm bei uns zum Büroraum-Casting vorbei.
Mehr zu dem Traum-Büro findest Du auf unserer extra eingerichteten Freiraum-Website.
Gastbeitrag: Sofrito con Chili (á la „PML“)
Heute ein Gastbeitrag: Die Unternehmensberatung PML Projektmanagement Logistik ganz in der Nähe von Münster ist seit Jahren freundschaftlich mit uns verbunden. Dort hat man es mit den Chili-Samen unserer KM2-Jahresaktion ebenfalls zu einer stattlichen Chili-Plantage gebracht. Für die Beweisfotos und ein weiteres scharfes Rezept bedanken wir uns herzlich bei PML:
Sofritos (leicht Geröstetes) haben sich in der Welt verbreitet wie Karnickel… Allerdings überall nach eigenem Rezept! Nicht zu verwechseln mit unserer deutschen, geschmacks-verstärkten Saucen, die wir gleichermaßen kübelweise über Königsberger Klopse kippen wie über panierte, gegrillte „Hähnchenschenkel an Preiselbeeren“… !?!
Immerhin, Wikipedia auf Englisch erklärt: „Sofrito is a Spanish word referring to a culinary combination of aromatic ingredients which have been cut in very small pieces, and slowly (at least a quarter of an hour, but more usually half an hour) sauteed or braised in cooking oil.”
Also: In eine Pfanne nehme man je nach noch vorhandenen Geschmacksnerven ein oder zwei Chili-Schoten in kleinste Streifen geschnitten und natürlich ohne Kerne. Ein, zwei oder drei Knoblauchzehen schneide man ebenfalls in hauchdünne Scheiben und Chili und Knoblauch gebe man im Abstand von einer Minute (erst den Chili, dann den Knoblauch) in eine Pfanne mit heißem (aber nicht siedendem!) Olivenöl und lasse das Ganze in ca. zwei Minuten leicht rösten.
Die Knoblauch-Scheiben dürfen nicht mehr als ganz leicht braun sein! Weitere Wahl-Zutaten (Salz, Pfeffer, schwarze Olivenstücke, Speck- oder Schinkenwürfel, Petersilie, Zwiebeln etc.) sind persönliche Geschmackssache des Chefkochs.
Wir meinen, dieses Sofrito con Chili schmeckt prima auf warmen, wiederaufbereitetem Rind- oder Schweinefleisch, über Spinat, auf grünem Blumenkohl und natürlich über Spaghetti!
Content ist King
Was für ein Tüte Milch gilt, gilt gleichermaßen für ein Buch, eine Broschüre oder eine Website: Ohne Inhalt wären die Dinge “leer”.
Was für ein blöder Anfang, wird jetzt mancher denken. Tschuldigung, aber Artikelanfänge regnen auch nicht vom Himmel. Und da sind wir schon mitten im Thema. Inhalt, Content, Text, Botschaft – das ist das Fleisch einer Website. Und ohne Fleisch keine Wurst. Ohne Inhalt keine Website. Oder: Ohne Inhalt kein Verstehen.
Worauf ich mit diesem verschwurbelten Anfang hinaus will, ist, dass Inhalt wichtig ist und es gar nicht so einfach ist, diesen Inhalt für eine Website zusammenzuschustern. Man sollte es zumindest nicht unterschätzen. Wie häufig kommt es vor, dass ein Web-Projekt in der Warteschleife hängt, weil die Texte nicht fertig sind oder man sich sehr spät und erst dann ausgiebig Gedanken macht, was man überhaupt auf der Website sagen will. Schlimmer noch, wenn man sich darüber nur kurz Gedanken macht. Dass man sich gar keine Gedanken macht, will ich jetzt keinem unterstellen, aber manchmal, ja, manchmal könnte man schon meinen… Egal.
Content ist, wenn nicht Kaiser, dann aber King. Ohne Inhalt geht nichts. Und je besser der Inhalt, umso… besser. So einfach ist das. Fast, weil Texten nicht ganz so leicht ist. Finde ich. Da ist das weiße Blatt Papier. Die fiese Qual der Wortewahl. Da kann man sich schon die eine oder andere Stirn an Tischkante blutig schlagen, wenn die Sätze nicht so recht sprudeln.
Wie bei allem gilt auch für die Erstellung von Inhalt: Ziele festlegen. Was will ich mit dem Text sagen? Wen will ich erreichen? Das hilft. Und bitte mal eine andere Person lesen lassen. Mindestens eine. Das hilft auch. Und vielleicht mal eine Nacht über den Text schlafen. Wenn Zeit ist.
Das soll hier jetzt kein Autoren-Workshop sein. Eher ein Eselsohr oder ein Knoten im Tuch für das Fazit: Inhalt ist wichtig. Ich bitte schlicht darum, die Inhaltserstellung nicht zu unterschätzen. Danke.
Wir helfen gern.
So, jetzt hab ich Hunger. Tschüss.
Und immer schön an den Leser denken.
Werbung ohne Inhalt: Wo sind meine Schokolinsen?
Jüngst Post bekommen. Ein schwäbischer Werbeartikelhersteller will mich von seinem “Schoko-Taschen-Adventskalender mit 24 bunten Schokolinsen” überzeugen. Wie eine Pillenpackung kommt der Kalender daher. Die Alufolienbeschichtung kann man mit seinem Firmenlogo, frohen Botschaften oder Claims personalisieren lassen. Die Linsen könnte ich wie Tabletten aus der Verpackung knipsen. Könnte, wenn da nicht eine Sache wäre: Meinem Demo-Schokolinsenkalender fehlen die Schokolinsen.
Liebe Leute, wenn schon Demo, dann doch bitte mit Linsen. Darüber hätte ich mich wie ein Quietsche-Kind gefreut. Echt! Aber so…
Da wird B2B-Werbung durch eine Musterpackung mit einem emotionalen Versprechen aufgeladen, meine kindliche Schokoerwartung geweckt und dann ist die Musterpackung leer. Gibt’s doch gar nicht.
Sind Schwaben wirklich so knauserig? Das ganze Fantasiegebäude in meinem Kopf ist eingestürzt. Vielleicht hätte ich mit einer süßen Schokolinse auf der Zunge sogar diese Kalender bestellt. Aber so fühle ich meine Lust, mich durch Werbung verladen zu lassen, fast ein bisschen verhohnepiepelt.



















