Mit ‘Chili’ getaggte Artikel

Chili-Ernte 2010

Über zwei Kilo Chilis haben wir letzte Woche geerntet. Wie man auf dem Foto sieht, haben es leider ein paar nicht mehr geschafft, rechtzeitig vor den frostigen Temperaturen rot zu werden.

In den nächsten Tagen werden wir einen Großteil der kleinen Teufelchen trocknen oder auf andere Arten versuchen zu konservieren.

Ein paar der Chilis werden selbstverständlich noch zum kochen verwendet. Wir beliefern inzwischen auch schon den Freundeskreis mit Chilis. Wer also noch Bedarf hat – einfach melden!

Gastbeitrag: Sofrito con Chili (á la „PML“)

Heute ein Gastbeitrag: Die Unternehmensberatung PML Projektmanagement Logistik ganz in der Nähe von Münster ist seit Jahren freundschaftlich mit uns verbunden. Dort hat man es mit den Chili-Samen unserer KM2-Jahresaktion ebenfalls zu einer stattlichen Chili-Plantage gebracht. Für die Beweisfotos und ein weiteres scharfes Rezept bedanken wir uns herzlich bei PML:

Was am Anfang unscheinbar aussah, entwickelte sich im Sommer höchst ergiebig!

Sofritos (leicht Geröstetes) haben sich in der Welt verbreitet wie Karnickel… Allerdings überall nach eigenem Rezept! Nicht zu verwechseln mit unserer deutschen, geschmacks-verstärkten Saucen, die wir gleichermaßen kübelweise über Königsberger Klopse kippen wie über panierte, gegrillte „Hähnchenschenkel an Preiselbeeren“… !?!

Immerhin, Wikipedia auf Englisch erklärt: „Sofrito is a Spanish word referring to a culinary combination of aromatic ingredients which have been cut in very small pieces, and slowly (at least a quarter of an hour, but more usually half an hour) sauteed or braised in cooking oil.”

Also: In eine Pfanne nehme man je nach noch vorhandenen Geschmacksnerven ein oder zwei Chili-Schoten in kleinste Streifen geschnitten und natürlich ohne Kerne. Ein, zwei oder drei Knoblauchzehen schneide man ebenfalls in hauchdünne Scheiben und Chili und Knoblauch gebe man im Abstand von einer Minute (erst den Chili, dann den Knoblauch) in eine Pfanne mit heißem (aber nicht siedendem!) Olivenöl und lasse das Ganze in ca. zwei Minuten leicht rösten.

Die Knoblauch-Scheiben dürfen nicht mehr als ganz leicht braun sein! Weitere Wahl-Zutaten (Salz, Pfeffer, schwarze Olivenstücke, Speck- oder Schinkenwürfel, Petersilie, Zwiebeln etc.) sind persönliche Geschmackssache des Chefkochs.

So leuchtend rot möchte man sie vom Strauch weg genießen! Aber das wäre die Hölle!

Wir meinen, dieses Sofrito con Chili schmeckt prima auf warmen, wiederaufbereitetem Rind- oder Schweinefleisch, über Spinat, auf grünem Blumenkohl und natürlich über Spaghetti!

Mango Chili Sorbet

Zutaten:

225g Zucker
450ml Wasser
3 reife Mangos
1 Chili-Schote
1 Limette / Saft und Schale

Das Wasser wird mit dem Zucker zusammen aufgekocht. Es ist wichtig, dass der Sirup anschließend abkühlt. Die Mango wird in Würfel geschnitten. Eine Mango schält man am besten, indem man beidseitig entlang des Kerns schneidet. Die beiden Hälten kann man dann mit einem Raster versehen und umstülpen. Man erhält so sehr feine und saubere Würfel ohne viel Verschnitt. Die Limette wird geraspelt und der Saft ausgepresst. Chili fein schneiden.

Ist der Sirup abgekühlt, kommt er zusammen mit den anderen Zutaten in einen Behälter und wird gut durchpüriert. Anschließend ab ins Gefrierfach. Um große Eiskristalle zu vermeiden, wird die Masse zwischenzeitlich immer wieder durchgerührt. Wenn die Masse vollständig durchgeforen ist, wird sie mit Hilfe eines Zauberstabs cremig püriert.

Fazit: (lachend) Nicht alles in der Küche gelingt mir so, wie ich es mir vorgestellt habe. Dieses Sorbet erinnert an eine Schnecke. Ich bin eben Webdesignerin und keine 5-Sterne-Köchin. Trotz des Wärmedilemmas kommt exotisches Urlaubsgefühl auf. Geschmacklich gerne wieder, an der Form muss ich sichtlich noch etwas arbeiten. #AdaserstesSorbet

10 Tage Chili
Es hat Spaß gemacht (kleiner Einblick s. o.) und lecker war es obendrein. Die Chilis haben den Einzug in meine Küche geschafft. Das Jahr 2010 ist und bleibt ein feuriges Jahr. Wir freuen uns auf die nächste Zeit!

Tarte au Chocolat mit einem Hauch von Chili

Zutaten:

120g weiche Butter
125g Zartbitter-Schokolade
4 Eier (getrennt)
120g Zucker
100g gemahlene Mandeln
2 Chili-Schoten

Die Herstellung einer Tarte au Chocolat ist etwas aufwendiger wenn man nicht auf eine Backmischung zurückgreifen möchte. Zunächst trennt man die Eier und schlägt das Eiweiß zu Eischnee das ist ein Riesenspaß, wir kennen das alle von Früher. Ist er fertig, wird er in der Zwischenzeit im Kühlschrank kalt gestellt. Die Schokolade wird im Wasserbad langsam geschmolzen. Die zerkleinerten Chili-Schoten wandern mit in die Schokoladen-Sauce.

Der Backofen wird auf 200 Grad vorgeheizt.

Das Eigelb und der Zucker werden zu einer schaumigen Masse verrührt. Die gemahlenen Mandeln unterheben. Anschließend werden die Butter und die abgekühlte Schokolade zu einer dunklen und klebrigen Masse verrührt. Ich habe zusätzlich ein paar grobe Stücke von der Schokolade gehackt, die einfach mit in die Masse kommen.

Zum Schluss wandert der Eischnee mit in die Schüssel und wird vorsichtig untergehoben. Bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) wird die Tarte in einer Springform ca. 15-20 Minuten im Backopfen verweilen. Riecht ihr das?

Lecker!

Chili in space – Mission accomplished

Chili in galaxy

Zu Forschungszwecken und im Dienste unserer Zivilisation ist heute Morgen Ortszeit 5.00 Uhr eine unserer Chilis in die Erdumlaufbahn gebracht worden. Ein Shuttle hat sie mit Warpgeschwindigkeit in Richtung des Mondes eskortiert. Wir hoffen natürlich, dass unsere Berechnungen der Laufbahn stimmen. Bislang verläuft alles wie geplant. Unser Außenteleskop „Nine-Eight-One“ hat soeben diese Aufnahme an unsere Station übermittelt.

Wir werden die Daten der Chili analysieren. Die Chili sendet einen Code (Distanz 3,9 Millionen km).

Details zum Code der Chili:
4 8 15 16 23 42
Chili-up your life.
Resistance is futile.

Status:
Keine Antwort auf Code erhalten, Lebenszeichen entdeckt, Identifizierungen laufen auf Hochtouren.

KM2 >> immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Open your mind!

Chili 2.0

Man mag es gar nicht glauben: Viele in meinem Freundeskreis haben großes Interesse an unserer Chili-Aufzucht gezeigt. So überraschend ist das natürlich nicht, denn sie wurden in den vergangenen Tagen besonders genötigt, an meinen Kochaktionen teilzuhaben. Der Wunsch nach einer eigenen Chili-Plantage wurde dadurch geweckt. Also habe ich ein paar der Chili-Samen aufgehoben um sie an die Überlebenden zu verteilen.

Chili-up your life!

Tomatensüppchen meets Chilis

Zutaten:

ca. 1 kg Tomaten
1 Töpfchen Crème fraîche
2 Chilis
Saft einer Limette
1 Zwiebel
1 Knoblauch-Zehe
Gemüsebrühe
Minze

Die gewürfelten Zwiebeln mit dem Knoblauch zusammen in etwas Öl leicht andünsten. Anschließend die grob zerkleinerten Tomaten in die Pfanne geben. Die zerkleinerten Chili-Schoten sowie Minzblätter zu den Tomaten geben. Das Ganze bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Wenn die Tomaten schön weich sind zieht alles in einen Topf um. Im Topf lässt sich das Ganze, ohne ein Massaker in der Küche anzurichten, gut pürieren.

Ca. 300-500 ml Gemüsebrühe hinzu (je nach gewünschter Konsistenz). Die Crème fraîche wandert nun auch in den Topf. Mit Limettensaft abschmecken. Und fertig ist das scharfe Tomatensüppchen.

Fazit: Sie riecht nicht nur lecker, sie schmeckt auch so. Jam, jammm…

Guten Morgen

Es ist Erkältungswetter. Schwankende Temperaturen und Zugluft können dem Körper schnell zusetzen. Ich habe heute Morgen Feuriges entgegenzusetzen.

Frisch gepresster Orangensaft mit einer halben Chili-Schote.
Geschüttelt, nicht gerührt.

Cayenne-Pfeffer in Eigenproduktion

Mein heutiges Experiment widmet sich dem Trocknen von Chili-Schoten. Mein Ziel ist es, in einigen Wochen Cayenne-Pfeffer daraus herzustellen. Die Chilis werden auf einem dünnen Faden aufgefädelt. Ich habe normales Haushaltsgarn hierzu verwendet. Der Faden sollte durch den kleinen grünen Strunk laufen, da sonst die Schote beschädigt wird. Ich werde den selbstgebastelten Gewürzbaum trocken und im Halbdunkeln lagern.

Wozu die ganze Arbeit? Chilis heranzuzüchten bedarf viel Aufmerksamkeit. Sie haben uns nun schon einige Monate begleitet. Cayenne-Pfeffer erscheint mir als tolle Lösung, lange Zeit etwas von den Chilis zu haben.
Falls alles klappt hätte ich einen eigens produzierten Cayenne-Pfeffer – vom Samen zum Gewürz ohne Konservierungsstoffe.

Erdbeer-Chili Marmelade

Gestern war ich zum Essen eingeladen. Diesem Angebot kann keiner wiederstehen. Meine Chilis kamen natürlich nicht zu kurz. Ich habe meine Frühstücks-Marmelade selbst hergestellt. Ein Experiment aus „Erdbeere trifft Chilis“. Und so habe ich meinem Frühstück heute ordentlich eingeheizt.
Es gibt frische Brötchen mit der selbstgemachten Erdbeer-Chili Marmelade. 
Delicious!



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