Mit ‘Chili’ getaggte Artikel

Chili-Prophylaxe

Chilis brennen. Verantwortlich dafür ist Capsaicin. Es brennt auf der Haut, lässt uns schwitzen, signalisiert unserem Körper Schmerzen und wenn man sich nach der Zubereitung unbemerkt die Augen reibt, dann leidet man Höllenqualen.

Um das Capsaicin von meinen Händen fern zu halten, trage ich beim Zuschneiden der kleinen scharfen Schoten immer OP-Handschuhe. Die Handschuhe verleihen Abhilfe gegen ungewollte Schmerzen. …es sei denn, man steht auf feurig.

Scharfe Zucchini Quiche

Bevor ich unsere Chili-Schoten ungebremst auf meine Schmerzrezeptoren loslasse, habe ich eine Chili-Schote roh gegessen. Sie ist nichts für Warmduscher und brennt ziemlich lange nach. Damit ich einschätzen kann, wie sehr sich die Schärfe im Essen und unter Hitze verhält, startet mein Live-Experiment unter Zugabe von wenigen Chili-Schoten. Heute soll eine Quiche auf den Tisch.

Zutaten:

Teig
200g Mehl
100g Butter
1 Ei
2 EL Milch
1 Prise Salz

Gemüse & Kräuter
1 Zucchini
1 Möhre
1 Bund Schnittlauch
1 Frühlingszwiebel
2 Chilis

Sauce
1 Töpfchen Crème fraîche
2 Eier
etwas Milch
Salz
Muskatnuss

Für die scharfe Zucchini Quiche knete ich Mehl, Butter, das Ei und die Milch zu einem kleinem Teigklumpen. Gewürzt wird das Ganze einfach mit einer Prise Salz. Anschließend darf der Teig abgedeckt für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

In der Zwischenzeit schneide ich die Zucchini (ohne Kerne), die Möhre, das Schnittlauch und die Frühlingszwiebel in gewünschte Form. Der Backofen muss auf 200 Grad vorgeheizt werden.

Die Sauce geht recht schnell. Crème fraîche mit etwas Milch und 2 Eiern verquirlen. 2 Chili-Schoten fein schneiden und anschließend Hände gut waschen. Die Chilis kommen direkt in die Sauce, damit sie sich später gut auf der Quiche verteilen. Das Ganze noch einmal gut umrühren und mit Salz und Muskatnuss abschmecken.
Damit die Küche stets sauber bleibt, ist jetzt etwas Zeit um alles wieder in Ordnung zu bringen.

30 Minuten um? Der Teig wird nun in die vorgefette Quiche-Form gegeben. Gleichmäßig ausbreiten. Das Gemüse kommt auf den Teig. Die Sauce bildet den Abschluss. Sie wird gleichmäßig in der Form verteilt. Bei Bedarf kann man die Form leicht neigen.

Ofen auf, Quiche rein, Ofen zu. Für ca. 30-35 Minuten bruzelt die scharfe Zucchini Quiche nun bei 200 Grad im Ofen (Umluft). Ist sie oben gold-gelb, ist sie fertig. Ich hoffe derweil, dass alles gut geht.

Et voilà.

Fazit: Sie schmeckt lecker. Die Quiche hat dank der 2 Chilis eine milde Schärfe.
Gerne wieder.

10 Tage Chili: Resistance is futile

10 Tage Chili: Tag 1

Im Agenturleben erwarten dich Herausforderungen. Heute startet mein Live-Experiment, in dem ich 10 Jahre 10 Tage hintereinander unsere kleinen Chili-Schoten ehre. Diese Herausforderung begegnet mir wahrlich nicht in jeder Agentur. KM2 ist die einzige Agentur in Deutschland mit hauseigener Chili-Plantage. Wie es dazu kam, kannst du natürlich alles live und in Farbe bei uns nachforschen.

Zu Beginn der Aufzucht lief alles noch etwas hackelig. Der Winter war kalt und die Pflanzen-Lampen liefen auf Hochtouren. Kais grünes Herz wünscht sich jetzt sicher, dass ich zumindest erwähne, dass der Strom hierzu aus erneuerbaren Energien gezogen wird. Jut, das habe ich dann auch erledigt.

Während des Live-Experiments erfahrt ihr, was bei mir auf den Tisch kommt. Ich werde mich bemühen, die Rezepte hierzu preiszugeben, was mir vielleicht das ein oder andere Mal nicht ganz leicht fallen wird, da ich eher eine “Aus dem Bauch heraus Hobby-Köchin” bin. Ich kombiniere die Chilis frei nach meinem Gusto.
Ich bin schon sehr gespannt auf mein 10 Tage Chili Experiment.

Den Chilis geht es in diesen Sekunden an den Kragen. Resistance is futile.

Ernte, was du gesät hast

Chili Ernte: Teil 1

Chili Ernte: Teil 1

Wir haben ja zwischendurch schon öfter die ein oder andere Chili probiert, ein paar Chilis nach Niedersachsen geschickt oder für den Eigenbedarf gepflückt. Heute war jedoch großer Erntetag. Es hat schon was, wenn man nun vor dem Resultat seiner Mühen der letzten Monate steht.

Ein paar der roten Teufelchen werden wir trocknen – für den Großteil hat sich Ada aber etwas ganz besonderes ausgedacht. Mehr dazu in den nächsten Tagen.

Wir werden nun noch ein bisschen Dünger an die Chili-Pflanzen geben und hoffen das noch mal neue Blüten gebildet werden, so das wir im Spätsommer mit einer zweiten, großen Ernte rechnen können.

Wer sich übrigens wundert, warum plötzlich auch mal wieder Ada, Christian und ich bloggen, dem sei gesagt das Nik heute seinen wohlverdienten Urlaub angetreten hat. Daher werden wir drei unseren geliebten Blog die nächsten zwei Wochen alleine rocken.

Chili à la Fragezeichen (5): Wir haben Hunger, Hunger, Hunger

Chili-Rezept-auf-den-Teller-oder-es-knallt

Vor wenigen Tagen schickten wir fünf unserer “Roten Teufele” nach Oldenburg, damit der Rezepte-Blog sein von ihm vorgeschlagenes Experiment starten kann: Unser brisantes Gefahrengut aus eigener Zucht wird dort verarbeitet, verkocht, gewalgt und verzwirbelt – Ergebnis wird ein geeignetes Rezept für uns bzw. unsere KM2 >> Mitmach-Aktion sein. Wir freuen uns. Und sind gespannt. Mit anderen Worten: Uns knurrt der Magen. Teller leer. Wir haben Hunger.

Übrigens, am Wochenende habe ich meinen Lieben und mir mit Don Cooks Pasta-Rezept die Münder ausgebrannt. Bei der Verarbeitung der Schoten sind Handschuhe angebracht. Auch in Oldenburg haben unsere Chilis offensichtlich erste Brände hinterlassen und man spekuliert über den Schärfegrad. Ich zitiere:

Oh Gott, wieviel Scoville haben die denn?

Demnächst soll hier unsere eigene Rezept-Test-Labor-Reihe starten. Die Ernte läuft. Dranbleiben.

Update 27.07.2010 wegen einiger Nachfragen:
Die Schärfe von Paprikafrüchten wie Chili wird in Scoville-Einheiten gemessen. Unterschiedliche Schärfegrade spiegelt die Scoville-Skala. Und der Mann, der die Messung des Schärfegrades samt Skala entwickelte und Namensgeber für das alles war, war der Pharmazeut Wilbur L. Scoville. Übrigens, der Stoff, der für die Schärfe sorgt, ist das so genannte Capsaicin.

Chili à la Fragezeichen (4): Chili-Eis

Chili-Eis

Nächste Runde in Sachen Chili. Kurz zur Erinnerung: Wir suchen das Killerrezept für die Chili-Schoten unserer Jahresaktion 2010. Bald steht die Ernte an.

Einige Rezepte sind bei uns angekommen, das eine oder andere steht noch aus. In Oldenburg testet der Rezepte-Blog derzeit sogar unsere Zuchtergebnisse, um eine Kochanweisung zu kreieren, das uns vom Blech fegt.

Bei Blogschock unterstützt man unsere Aktion ebenfalls und setzt einen sommerlichen Akzent mit einer raffinierten Kaltspeise: dem Chili-Eis. Der Ansatz passt zu den Temperaturen und trifft den Nerv aller Süßnasen unseres KM2 >> Teams. Bin zwar eher für Pikantes, probiere aber gern, scheint es sich doch um ein vielversprechendes Geschmackserlebnis zu handeln.

Vielen Dank an Blogschock für den Vorschlag, der von kochbar.de stammt:

1) Milch, Sahne, Zucker und halbierte Chilischoten aufkochen, vom Herd nehmen und ca. 25 Minuten ziehen lassen; Chilischoten herausnehmen; Milch-Sahne nochmals erhitzen und die Zartbitterschokostücke nach und nach einrühren, bis alles gut geschmolzen ist.

2) Schokomilchsahne jetzt im Wasserbad mit den 4 Eigelben zu einer dicklichen Masse aufschlagen, jetzt ab in die Eismaschine und zu cremigem Eis gefrieren lassen. Puderzucker, Wasser, Vanillemark und ein Schuss Rum aufkochen und sirupartig einköcheln lassen.

3) feine Ananasscheiben auf Teller verteilen und mit dem Vanille-Rum-Sirup beträufeln, – also wie ein Carpaccio legen; darauf 1 grosse Nocke Schoko-Chili-Eis; Deko: Pistazien und / oder geröstete Kokosflocken.

Mit dem Foto oben haben wir übrigens unser Chili-Schokoeis in der Quick and Dirty-Version dokumentiert. War süß und scharf zugleich, krächzte unser Testesser mit Tränen in den Augen.

Chili à la Fragezeichen (3): Experiment

Chilischote sucht Rezept

Die Tränen sind weggewischt. Spanien darf jetzt Fußball-Weltmeister werden. Bis zum Endspiel bleibt Zeit für das andere, was uns Tränen in die Augen treibt: unsere Chilis.

Bei der Suche nach einem schönen Rezept für unsere Chili-Schoten will uns der Rezepte-Blog – Rezepte und mehr auf besondere Weise helfen: Die Blog-Betreiber baten uns um Chili-Proben, um richtig mit den Scharfmachern zu kochen und uns den ultimativen Rezept-Tipp geben zu können.

Da lassen wir uns natürlich nicht zweimal bitten, haben heute (unter Einhaltung aller gebotenen Sicherheitsvorkehrungen) – vorsichtig! – fünf unserer scharfen Freunde geerntet, – vorsichtig! – verpackt und – vorsichtig! – auf die Reise nach Oldenburg geschickt. Unten unser Fotobericht.

Wir freuen uns auf die Laborergebnisse und Rezepte aus dem hohen Norden.

Chilis gehen in die Post nach Oldenburg

Chili à la Fragezeichen (2)

Chilischote sucht Rezept

Unser Ruf nach Chili-Rezepten für unsere Jahresaktion 2010 wurde bereits einige Male erhört.

Ein Herr Don Cook (beeindruckender Name) hinterließ als Kommentar sein Basta-Pasta-Rezept: Hier wird die Tomatensauce eines Pastagerichts schlicht um zerkleinerte angebratene Chili-Schoten erweitert. Klingt nach einfachem Küchenzauber, wirkt wie eine Variante von Pasta all’arrabbiata. Zitat eines Kollegen: “Bei uns ist eh alles ein bisschen rabiater.”

Derhobbykoch.de-Blog schlug etwas ganz anderes vor: Man empfahl uns, die Chili-Schoten zu trocknen und in einer Gewürzmühle sehr fein zu mahlen. Mit dem gewonnenen Chili-Pulver lassen sich KM2 >> -Grillgerichte und natürlich auch andere kulinarische Experimente mit pikanter Ausrichtung schärfen. Das hätte ich schon wunderbar bei meinem argentinischen Grillen gebrauchen können. Und damit meine ich nicht das 4:0 gegen Argentinien in Südafrika. Har, Har, Har!

Aufgrund der bisher getesteten Schärfeeigenschaften unserer Chili-Früchte wird das Mahlergebnis ganz nah am Schießpulver sein. Vorsicht ist also geboten! Vielen Dank an den Hobbykoch.de-Blog. Gute und einfache Idee.

Chili à la Fragezeichen

Chilischote sucht Rezept

Nicht nur bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika geht es heiß her, bald kommt es auch bei uns im Büro zu scharfen Momenten: Nach geduldigen Gärtnermonat können wir im Juli unsere Chili-Schoten ernten. Über Glück und Leid unserer Chili-Zucht haben wir hier berichtet…

Unsere Jahresaktion »Für Feuer im Hintern 2010« läuft damit auf ihren Höhepunkt zu. Daher rufen wir in die Welt und fragen nach Rezepten für unser »Rotes Teufele«:

Welches Gericht eignet sich am besten für den Einsatz unserer Schoten? Einfaches Chili con Carne – oder geht es raffinierter? Welcher Kochaficionado, Küchenblogger, Rezeptguru oder Topfexperte weiß, wie wir unsere Schoten am besten verarbeiten? Damit’s was wird mit dem Feuer im Hintern 2010 und dem Team und allen Gästen hier bestens schmeckt.

Mitmachen 2010: Wir bitten also um Hilfe, freuen uns auf Vorschläge und berichten hier gern über alle scharfen Ideen und Ideengeber.

Update nach Selbstversuch:
Im Selbstversuch erweist sich die Frucht direkt vom Strauch als ordentlich scharf. Der Mund-Rachen-Raum jubelt. Das »Rote Teufele« macht seinem Namen alle Ehre. Das nur als Hinweis für Rezeptspender.

Update:
Zu unserem ersten Feedback nach ersten Reaktionen.

Chili-Pflanzen: Olfaktorische Impressionen

Unsere Chili-Plantage hinterlässt heute geruchlich einen anstrengenden Eindruck, um nicht zu sagen: die Töpfe stinken.

Liegt’s am Tomatendünger? …

Bestimmt.

Also, nicht nur Feuer im Hintern, sondern auch Feuer in der Nase 2010.



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