…über einen glücklichen Kunden: Am gestrigen Weltfrauentag (Warum heißt das eigentlich nicht einfach Weltmenschentag?) haben wir den finalen Status eines Projektes vorgestellt und den Kunden im Umgang mit dem Content Management System Typo3 geschult. Am Ende des Tages wurde viel gelacht. Hat Spaß gemacht…
Doof, wenn man wieder den Projektnamen noch nicht nennen kann, da wir bis zum Onlinegang Verschwiegenheit wahren. Dann aber lassen wir hier inklusive Projektbeschreibung und Link die digitalen Sektkorken knallen.
Ansonsten? Ganz ehrlich: Projektstau. Viel zu tun. Daher leiden auch etwas unsere Chili-Untermieter, die wir längst pikieren müssten.
Das Unternehmen konzentriert seinen Vertrieb auf den nordamerikanischen Markt. Daher muss die Funktionalität und Anmutung des Shops alle Marktgewohnheiten dieser Region erfüllen.
Wir standen Levana Naturals von der Pike auf zur Seite: Der Entwicklung von Logo bzw. Corporate Design folgte die Konzeptphase für den Online-Shop. Viel Zeit floss vor allem in die Gestaltung des Web-Layouts, denn der Nutzer soll auf einen Blick erfassen, worum es geht: Um Babies-Girls-Boys-Wear, die umwelt- und verantwortungsbewusste Eltern ihren Kindern bedenkenlos anziehen können. Als nicht mehr ganz, aber noch halbwegs frisch gebackener Papa finde ich das klasse.
Bevor es in die wohlverdiente Weihnachtspause geht, können wir noch den Launch einer sehr schönen Website verkünden: www.teeuwisse.de.
Die Nicolaas Teeuwisse OHG mit Sitz in Berlin hat sich auf den Verkauf von Drucken und Zeichnungen aus dem 16. bis 20. Jahrhundert spezialisiert. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf ungewöhnliche Werke von hoher kunsthistorischer Relevanz. Kunden sind internationale Museen oder private Sammler.
Die Startseite beeindruckt mit bildschirmfüllendem Bild und zeigt dem Website-Besucher, womit sich die Nicolaas Teeuwisse OHG beschäftigt: Mit nichts weniger als großartiger altmeisterlicher Kunst. Der Nutzer kann das Großformat mit der Maus bewegen und verschieben, so dass er sich das Bild im Detail anschauen bzw. den Fokus verändern kann. Dieses technische Gimmick unterstützt nicht nur die Eigendarstellung des Unternehmens im Web, sondern vor allem die Präsentation des Kunstwerkes: Der Kenner und Sammler solcher Werke schätzt den Blick auf das handwerkliche Detail.
Außerdem verändert sich mit jeder Bewegung des Bildes der Gesamteindruck der Startseite. Diese Art der Umsetzung erfüllt die Ansprüche von Funktion und Design – mehr kann man sich von einer Startseite nicht wünschen. Ich gerate ins Schwärmen…
Eins noch: Die technische Basis ist das Content Management System Typo3.
Das KM2-Kollektiv freut sich einen Ast ab, weil nach intensiver Erstellungsphase heute ein tolles Projekt vom Kunden abgenommen worden ist. Wir freuen uns, weil das Projekt damit bald online gehen wird. Das finden wir klasse!
Sobald der Startschuss im Netz gefallen ist, werden wir hier berichten… Und wir berichten hier.
Sehr schön, was die Künstlerin als ihre Kunstfigur Rosi über zwei Stunden in feinstem Püttisch von der Kette ließ; auf grob-charmante, unkorrekt-gesellschaftskritische, altbacken-frische und doof-weise Art kreiste der Hammer.
Dat Rosi dankte auf der Bühne sogar ihrer Internet-Agentur für die knorke Website. Gern geschehen. Machze weiter, Rosi!
Der Regenbogen e. V. rührt mal wieder die Trommeln. Und das aggressivstmöglich: Der Verein mit Sitz in Saarbrücken, der seit 1999 Stein und Bein in Bewegung setzt, um Aufklärungsarbeit rund um HIV und Aids zu leisten, startet anlässlich des Welt-Aids-Tages die Kampagne AIDS IST EIN MASSENMÖRDER.
Die Grundidee ist schnell umrissen: Junge Frauen haben (offenbar ungeschützten) Sex mit Adolf Hitler, Saddam Hussein oder Josef Stalin. Die Botschaft wird hier also mit dem Hammer verabreicht. Aufmerksamkeit dürfte der Kampagne sicher sein. Das Ganze ist definitv ein Hingucker, obwohl es fast schon zu platt ist… Es ist wie bei einem Unfall: irgendwie hmm, ich schaue aber trotzdem hin. Ziel erreicht, würde ich sagen. (Erstaunlich, wie sehr die Gefühlswelt geeicht ist, die diese Gesichter auslösen.)
2007 durften wir das engagierte Führungs-Duo des Vereins kennenlernen, als wir die Website für die damalige WIR SIND EGO-Kampagne pro bono umsetzten. In unseren Gesprächen machte Regenbogen klar, dass angesichts der Sorglosigkeit und des fehlenden Interesses, mit der man Aids mittlerweile begegnet, laute Botschaften ein Muss seien. Tragisch, dass dieses wichtige Thema auf die LAUTER-/HÄRTER-/SCHNELLER-Weise bearbeitet werden muss.
Update, 10.09.09:
Der Aufschrei der Entrüstung ist laut. Die Kampagne spaltet. Auf YouTube ist der Video-Spot zur Kampagne übrigens verschwunden.
Update, 11.09.09:
Uh, die Wellen schlagen ziemlich hoch: Alle paar Stunden stolpert man in irgendeinem Medienkanal über einen Bericht oder eine Kommentierung der neuen Regenbogen-Kampagne. Den Vorwurf der Entwürdigung von HIV-positiven Menschen, die mit einem der unmenschlichen Diktatoren gleichgesetzt würden, kann ich nicht nachvollziehen. Es handelt sich doch gewiss nicht um eine unmittelbare, sondern vielmehr um eine abstrakte Gleichsetzung: AIDS ist der Massenmörder – und nicht der HIV-Positive.
Da kann ich die Einwände, die auf die Schwierigkeiten einer Themenvermengung (HIV und Nationalsozialismus) mit einer daraus folgenden Unvergleichbarkeit von “HIV-Opfern” und Opfern der Nazischrecken hinweisen, eher verstehen.
Drastische Kommunikation polarisiert nach wie vor. Stellt sich immer noch die Frage: Ziel erreicht?
Warten gehört zum täglich Brot einer Internet-Agentur: Man wartet auf Entscheidungen wegen eines Angebotes, Aussagen über Web-Layouts, Abnahmen bestimmter Projektphasen, Druckfreigaben, Terminbestätigungen für Kick-off- Meetings oder Konzeptabsprachen… Auf all das (nicht nur auf Babys) warten wir… und warten… meist mit dem üblichen Deadline-Wahnsinn im Nacken. Aber wie gesagt: Die Warterei ist business as usual.
Neuerdings macht sich allerdings eine Unart breit – und wir wollten hier ja ehrlich sein und die Katzen aus den Säcken lassen: Wir warten auf etwas, das nie kommt. Das Zweitschlimmste nach Absagen (vielleicht sogar das Schlimmste) sind Pitches und Angebotsphasen für Projekte, auf die wir nach vielversprechendem Auftakt überhaupt keine Antwort mehr erhalten. Der Anfragende meldet sich schlichtweg gar nicht mehr und ist per eMail oder Telefon nicht zu erreichen (ja, das geht selbst heutzutage). Es kommt keine Zusage, keine Absage. Es kommt nichts. Nothing. Null.
Für eine Agentur, die mitunter Konzeptschmalz in die Angebote buttert und von der Hoffnung einer Zusage getrieben wird, ist das ein durchaus ärgerlicher Zustand. Also, Ihr lieben Anfragenden da draußen: Wir geben alles für euch und haben wenigstens ein Ja oder ein Nein verdient. Das gebietet doch die Höflichkeit, oder?
Der Tag der Entscheidung rückte immer näher. Und schließlich haben wir von KM2 >> den Pitch um den Relaunch der Website “Die Freien Brauer” gewonnen und uns voller Tatendrang unmittelbar nach tobendem Jubel an die Arbeit gemacht, wie es sich eben für Neuerfinder gehört. Die Website ist seit wenigen Tagen online…
Das neue Layout macht dem Nutzer direkt klar, worum es geht: Bier und die Kunst, das leckere Traditionsgetränk zu brauen. Uns ist zu Ohren gekommen, dass unsere optische Vorstellung und Umsetzung des Themas so manchem Betrachter Lust auf Bier macht. Das im Hintergrund der Seite großflächig eingebaute Bier wickelt den Bierdurstigen um den Finger. Na dann, prost!
Technisch ist die neue Website mit einigen neuen Features bestückt. Die Liste der Mitgliedbrauereien zeigt dem Nutzer direkt durch eine Google Maps-Anbindung die Standorte der einzelnen Brauereien an.
Bei “Die Freien Brauer” kommt keine Brauerei zu kurz: Auf den Folgeseiten werden im rechten Bildbereich Biere der Mitglieder angezeigt. Natürlich sind die Unternehmen nicht nur Braukünstler, sondern kommen zugleich als Verantwortungsträger in Sachen Biergenuss daher und empfehlen: Don’t drink and drive. Wir finden das spitze.
Ab sofort kommt auch der Spielspaß nach dem Relaunch der Freien Brauer nicht zu kurz: Wer zwischendurch sein Gedächtnis etwas in Form halten möchte, kann dies mit dem großen Brauerei-Quiz tun. Viel Spaß!
Technische Basis der neuen Website von Die Freien Brauer ist das CMS (Content Management System) Typo3. So können die Freien Brauer-Mitarbeiter jederzeit Inhalte der Website aktualisieren.
Wir wünschen viel Freude mit der neuen Website. Einfach mal reinschnuppern und die Website entdecken…
Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit. Schönes Projekt…
Der dritte Teil des 4hc-Interviews ging zwar erst letzte Woche online, aber wir wollen mit der letzten Folge nicht lange fackeln: Hendrik Tiedemann, der zweite Mann im Betreiber-Team von 4hc – for handicapped, steht uns Rede und Antwort zu unseren Fragen über die Online-Community, die im Frühjahr…
Du bist auf der Suche nach einem Büro? Wir, die sympathische Internetagentur aus Düsseldorf, freuen uns auf Dich! Update: Sorry, der Raum ist schon weg.