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	<title>KM2 &#62;&#62; Neuerfindung &#187; Dateien synchronisieren</title>
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		<title>Your Operating System is not supported.</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 20:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dateien synchronisieren]]></category>
		<category><![CDATA[Dropbox]]></category>
		<category><![CDATA[Technikzeugs]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern erhielt ich meine Einladung zu Ubuntu One &#8211; einem Dienst der Dateien über Rechnergrenzen hinweg synchron halten will. Wer viel mit (vielen) Dateien hantiert und diese dann auch auf mehreren System bearbeiten will, kennt das Problem: Wie bekomme ich unterschiedlichen Versionen in den Griff? USB-Sticks vergisst man (ich zumindest), Dateien über SCP oder FTP [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern erhielt ich meine Einladung zu <a href="https://ubuntuone.com/">Ubuntu One</a> &#8211; einem Dienst der Dateien  über Rechnergrenzen hinweg synchron halten will. Wer viel mit (vielen) Dateien hantiert und diese dann auch auf mehreren System bearbeiten will, kennt das Problem: Wie  bekomme ich unterschiedlichen Versionen in den Griff? USB-Sticks vergisst man (ich zumindest), Dateien über SCP oder FTP zu verteilen ist (mir) zu mühsam und  aus dem Alter, mir selbst eMails mit Dateianhängen zu schicken bin ich definitiv  raus (das ist so 2003).</p>
<p>Im Moment nutze ich <a href="http://www.getdropbox.com/">Dropbox</a> um genau  dieses Problem zu beseitigen. Dropbox integriert sich nahtlos auf Dateisystemebene:  Alle Dateien eines Verzeichnisses werden auf Änderungen überwacht und nur die  Änderungen werden an einen zentralen Server übertragen.  Wird in einer hundert MiB große Datei ein Byte geändert, geht genau dieses eine  Byte über die Leitung (plus ein bisschen Overhead). Alle Clients synchronisieren sich selbstständig mit dem Server.</p>
<p>Der enorme Vorteil: Es funktioniert Out-of-the-box auf allen drei wichtigen  Plattformen: Windows, Linux und Mac (und läuft sogar mit ein bisschen Bastelei  unter *BSD, aber die sind Bastelei gewohnt).</p>
<p>Die Sache wäre so schön, gäbe es da nicht einen Haken: Dropbox ist Closed-Source.</p>
<p>Die Jungs von getdropbox.com machen einen netten Eindruck, keine Frage, sind  bestimmt Kumpeltypen, ich würde mit denen <a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/30/eine-frage-der-ehre-in-golf-we-trust-2009.html">Crossgolf spielen</a> und so.  Aber ich würde schon gerne einmal sehen, was da mit meinen Dateien <em>genau</em> passiert.</p>
<p>Da kam mir die Einladung zu Ubtuntu One gerade recht. <em>Sache geritzt</em>,  dachte ich mir: Gleiches Funktionsprinzip wie Dropbox, Open-Source-Client, mit  meinen Gebühren unterstütze ich ein tolles Projekt und brauche mich nicht mehr  zu ärgern.</p>
<p><em>Aber Pustekuchen!</em></p>
<p>An dieser Stelle der Hinweis: Das hier ist kein Rant. Ich will den Ubuntu-Entwicklern  gar nicht ihre Arbeit madig machen (Jungs, ihr macht einen tollen Job!). Aber  welcher Teufel hat euch denn geritten in eine <em>Public Beta</em> zu gehen und nur Clients für  Ubuntu anzubieten? Denkt ihr wirklich, es gäbe da draußen nur noch Ubuntu Boxen?</p>
<p>Diese Plattformbeschränkungen nerven (gewaltig!) und waren jahrelang einer der  berechtigten Hauptkritikpunkte an Microsoft aus der Open-Source-Szene.</p>
<p>Ich brauche meine Daten <strong>überall</strong> wo ich bin. Und nicht nur  dort, wo ein Ubuntu verfügbar ist.</p>
<p>Jetzt könnte ich hingehen und mir selbst einen Client schreiben. Oder den  Source-Code nehmen und ihn porten (so wie ich es sehe ein bis zwei Tage Arbeit,  Python rocks, nur ganz wenige Showstopper). Aber &#8230; will ich das wirklich?  Das  ist <strong>nicht</strong> Ubuntu-Style, echt nicht. Ubuntu-Style ist One-Click,  Erdtöne und freundliche Icons.</p>
<p>Ehrlich: Alternative Systeme haben nur dann eine Chance, wenn sie selbst zum Ziel  haben, sich überflüssig zu machen, unsichtbar zu sein. Erfolg wird durch Austauschbarkeit definiert. Insellösungen, gekappselt und isoliert von anderen  Systemen mögen zu DOS-Zeiten funktioniert haben. Aber heute? Selbst Microsoft hat das mittlerweile erkannt. Jetzt war das doch ein Rant. <em>Snark.</em></p>
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