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	<title>KM2 &#62;&#62; Neuerfindung &#187; Design</title>
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		<title>Hurra, das iPad ist da&#8230;</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2010/01/28/hurra-das-ipad-ist-da.html</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 10:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple-Mania]]></category>
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		<description><![CDATA[iFreumich einfach mal undifferenziert mit. Der Wahnsinn erfasst alle. Die Nerds bekommen die coolen Gadgets einfach nicht hin. Steve macht einen zu guten Jobs. Steve meets Lifestyle. iDrehdurch, iWillhaben&#8230; Das bin natürlich nicht ich selbst, der das hier schreibt. Das ist mein iLter-Ego. (Keine Sorge, es sind schon 5 Euro ins Kalauer-Schweinchen gewandert.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>iFreumich einfach mal undifferenziert mit. Der Wahnsinn erfasst alle. Die Nerds bekommen die coolen Gadgets einfach nicht hin. Steve macht einen zu guten Jobs. Steve meets Lifestyle. iDrehdurch, iWillhaben&#8230;</p>
<p>Das bin natürlich nicht ich selbst, der das hier schreibt. Das ist mein iLter-Ego. <em><br />
(Keine Sorge, es sind schon 5 Euro ins Kalauer-Schweinchen gewandert.)</em></p>
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		<title>Was Praktisches fürs Büro</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/07/24/objekt-design-furs-buro.html</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 16:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business Card Holder]]></category>
		<category><![CDATA[Büroschnickschnack]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Bin heute mal unter die Objekt-Designer gegangen: Das Ding oben ist ja wohl ein quietschfeiner Business Card-Holder. Noch Fragen? Das ist mal Zeugs, das der Büromensch braucht, würd ich sagen. Bestellungen bitte per eMail&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="full"><img class="alignleft size-full wp-image-2502" title="Visitenkartenhalter" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/Visitenkartenhalter.jpg" alt="Visitenkartenhalter" width="600" height="400" /></p>
<p>Bin heute mal unter die Objekt-Designer gegangen: Das Ding oben ist ja wohl ein quietschfeiner Business Card-Holder. Noch Fragen?</p>
<p>Das ist mal Zeugs, das der Büromensch braucht, würd ich sagen.</p>
<p>Bestellungen bitte per eMail&#8230;</p>
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		<title>Eyecandy #1: Grafischer Versuch einer Eigendefinition</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/04/21/eyecandy-1-grafischer-versuch-einer-eigendefintion.html</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 08:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eyecandy]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Eigendefinition]]></category>
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		<description><![CDATA[Oben der grafische Versuch der bereits angedachten Portfolio-Definition unserer heißgeliebten Internetagentur aus Düsseldorf. KM2 bietet Inhalt, Funktion und Design mit Schwerpunkt im Bereich Online Kommunikation. Dies bei Bedarf auch im Bereich Offline Kommunikation. Sehr roh, sehr abstrakt, sehr knapp das und kein Candy, eher Functional Food, ich weiß. tbc&#8230; Any questions or comments? Bin gern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1690" title="Grafischer-Versuch-einer-Eigendefinition-der-KM2-Netzinnovationen-Gmbh-aus-Düsseldorf" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/versuch-einer-grafischen-eigendefinition-der-km2-netzinnovationen-gmbh.jpg" alt="Grafischer-Versuch-einer-Eigendefinition-der-KM2-Netzinnovationen-Gmbh-aus-Düsseldorf" width="600" height="450" /></p>
<p>Oben der grafische Versuch der <a href="http://www.km2.de/blog/2008/12/19/who-the-hell-are-we.html" target="_self">bereits angedachten Portfolio-Definition</a> unserer heißgeliebten <a href="http://www.km2.de" target="_blank">Internetagentur aus Düsseldorf</a>.</p>
<p>KM2 bietet Inhalt, Funktion und Design mit Schwerpunkt im Bereich Online Kommunikation. Dies bei Bedarf auch im Bereich Offline Kommunikation.</p>
<p>Sehr roh, sehr abstrakt, sehr knapp das und kein <em>Candy</em>, eher <em>Functional Food</em>, ich weiß. <strong>tbc&#8230;</strong></p>
<p><strong>Any questions or comments?</strong><br />
Bin gern bereit zu einem Kommentardialog&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Steinmeiers Wahlkampflogo, oder: Beliebigkeit</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/04/14/steinmeiers-wahlkampflogo-oder-beliebigkeit.html</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 08:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fail]]></category>
		<category><![CDATA[Steinmeier]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorab, alle die jetzt ganz entsetzt die Luft einziehen: Entwarnung, keine Panik: weiter atmen, es geht mir nicht um Politik. Es geht mir um eine Veränderung, die sich vor unser aller Augen vollzieht und in der wir mittendrin stecken. Das letzte deutliche Zeichen für diese Veränderung: Herr Steinmeier, beziehungsweise seine Berater, mit der »coolen« Idee, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab, alle die jetzt ganz entsetzt die Luft einziehen: Entwarnung, keine Panik: weiter atmen, es geht mir nicht um Politik. Es geht mir um eine Veränderung, die sich vor unser aller Augen vollzieht und in der wir mittendrin stecken.</p>
<p>Das letzte deutliche Zeichen für diese Veränderung: Herr Steinmeier, beziehungsweise seine Berater, mit der <em>»coolen«</em> Idee, für den anstehenden Wahlkampf. Ich sehe den Agendapunkt deutlich vor meinem geistigem Auge: Neupositionierung. Das Image muss überarbeitet werden. <em>Mehr Profil und so.</em> Das ganze Trara eben.</p>
<p>Die Damen und Herren Berater saßen bestimmt gemütlich bei einem Tässchen Tee zusammen und haben mal überlegt, wie sie denn den <em>»Franky«</em> jung und dynamisch positionieren könnten. <em>Politik und Dynamik &#8230; schwierig &#8230; was fällt uns dazu ein? Barack Obama! Genau! Und der hatte doch so ein tolles Wahlkampferscheinungsbild! So etwas machen wir auch!</em></p>
<p><span id="more-1545"></span></p>
<p>An dieser Stelle könnte man schon die Augen verdrehen, genervt seufzen und sich ein Bier aufmachen.</p>
<p>Dann wurde bestimmt in diesem Meeting noch ein bisschen weiter überlegt, ein bisschen geplaudert, ein bisschen Tee getrunken, ein bisschen kommen die kreativen Säfte ins Wallen und irgendwer hat schließlich den absoluten Hammer-Mega-Ober-Burner-Einfall:<em> Wie wäre es denn, wenn wir, so voll »webzwonullig«, die Community an der Gestaltung beteiligen würden? Wie hieß das noch: Crowdsourcing? Ja, genau. Das machen wir!</em></p>
<p>An diesem Punkt kippt die Geschichte und aus einem gelangweiltem Gähnen wird gequältes Stöhnen. Und man sucht ganz verzweifelt einen Flaschenöffner.</p>
<p>Anfang Februar gab die SPD bei der Crowdsourcing-Internetplattform <a rel="external nofollow" href="http://www.jovoto.com/">jovoto</a> eine Ausschreibung für die Entwicklung eines Signets für den Kanzlerkandidaten der SPD bekannt. Endstand 24.3.2009: 350 Beiträge. Na und? <em>Who cares?</em> Davon werden bestimmt 340 Hobby-Grafiker sein, die etwas zusammen schustern – will man meinen (oder hoffen!). Aber: <em>Falsch! </em>Schaut man sich die einzelnen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DUEC3USzvQ0">Einreichungen</a> an, erkennt man durchweg eine gewisse Professionalität. Arbeiten der Hobbyfraktion kann man meist an Einhörnern, Regenbogenverläufen oder Esoterikformgeschwurbel (siehe auch <a href="http://www.visualblog.de/?p=2063">Alien-»Logo« von Cottbus</a>) erkennen. Hier nicht vorhanden.</p>
<p>Ich komme einfach nicht mehr aus dem Staunen. <em>Junge!</em> 350 Einsendungen bei einem Pitch (und nichts anderes wurde da veranstaltet) der ein visuelles Hauptkommunikationsmerkmal hervorbringen soll. So viele Einsendungen bei einem Pitch, bei dem man nicht mal die Chance hat den Auftraggeber kennen zulernen, bei dem es keinen Dialog, keinen Entwicklungsprozess, keine Feedbackschleifen gibt. <em>Einfach mal machen, irgendeiner wird schon einen coolen Einfall haben.</em> Kreative Willkür.<br />
Und da machen auch noch 350 Gestalter mit! Bei einer Chance von 1:350 – da spiele ich doch lieber Roulette!</p>
<p>Der Sprecher von jovoto, Bastian Unterberg (<em>sorry my Dear</em>, ich kann nichts für die Namensgleichheit), antwortet im <a href="http://www.fontblog.de/crowdsourcing-vs-designbuero-ein-interview">Interview drüben bei Fontblog</a>: <em>»[...] haben die beiden Communitymitglieder auf die Frage nach der Motivation zur Beteiligung am Contest Herrn Steinmeier geantwortet, dass es Ihnen hauptsächlich um den Spaß und den Austausch geht. [...]«</em> – ja ne, is klar, <em>ne?</em> Auf die 350 Maler die mir aus Spaß und des Austausches willen mal mein Badezimmer  probehalber streichen warte ich aber noch.</p>
<p>Dabei ist jovoto (wenigstens ein kleines Trostpflaster), im deutschsprachigen Bereich noch eine der besten und transparentesten Plattformen. Man verschenkt dort nicht direkt alle Nutzungsrechte am Entwurf, die Community kürt den Gewinner, das Netzwerk ist noch verschlossen und hält so die Qualität hoch. Crowdsourcing eben so fair gestaltet wie es  geht. Und im Gegensatz zu den ganzen Gestaltern, die lieber gestern als heute eine Kammer/Innung/$tolleÜbergeordneteOrganisationseinheit hätten, damit diese Kammer/Innung/$tolleÜbergeordneteOrganisationseinheit sowas mal eben ganz fix verbietet, verteufle ich Crowdsourcing noch nicht einmal. Den ganzen Heulsusen sei einmal geraten, sich die Situation der Architekten anzusehen: Die haben genau diese  $tolleÜbergeordneteOrganisationseinheit. Ihr schauerliches Stöhnen und Heulen kann man bei bei Vollmond durch die Nacht wehen hören.</p>
<p>Crowdsourcing ist nur ein Mittel von vielen um erste Ideen zu generieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>
<p>Was mich wirklich ratlos zurück lässt, sind die 350 Einsendungen. 350!<em> Bei allen Eisheiligen!</em> Es ist unfassbar, dass sich die Designindustrie mit voller Kraft voraus in eben jene Misere manövriert, die für die Druckereien seit zehn bis fünfzehn Jahren harter Alltag ist. Die Dienstleistung »Drucken« ist vollkommen beliebig geworden. Kein Gesicht, keine Beratung, der günstigste Anbieter wird eben genommen. <em>Ist doch sowieso alles 4c/4c, was braucht man da schon groß an Kundenbeziehung?</em> Die <em>»tollen</em><em>«</em><em> </em>Druckergebnisse dieser Mentalität halten wir alle jeden Tag in den Händen.</p>
<p>Und genau das machen die Designer jetzt auch. <em>Prost!</em></p>
<p><em>Face it:</em> Design macht sich gerade austauschbar – wird genau zu dem, was Design eigentlich verhindern sollte: Beliebigkeit. Die Gestaltung wird durch seine eigenen Akteure zu einem Glücksspiel, statt konstruktiver Lösungsfindung, reine Geschmacksentscheidung.</p>
<p>Ich bin hin und her gerissen. Zum einem will ich mir nur noch an den Kopf fassen oder irgendjemanden ganz fest schütteln.</p>
<p>Aber vielleicht ist diese Entwicklung ja auch gut. Gut für die Gestalter und Agenturen da draußen, die ihr Handwerk lieben, mit Herz und Hand bei der Sache sind. Wenn alle Etats die nur auf stupides <em>»Varianten trimmen«</em> hinauslaufen in solchen Pitch-Networks landen, bleibt Zeit und Raum für anspruchsvolles Gestalten, Zeit für Kunden die keine Beliebigkeit, sondern gute Arbeit wollen. <em>Heads up!</em></p>
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		<title>Eyecandys first sunshine</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/04/10/eyecandys-first-sunshine.html</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 16:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ada</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="full"><img class="alignleft size-full wp-image-1506" title="Adas Eyecandy" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/mybook.jpg" alt="Adas Eyecandy" width="600" height="610" /></p>
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		<title>Live-Experiment: What&#8217;s that?!</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/02/18/live-experiment-whats-that.html</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 16:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ada</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mitmachen 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Alex und ich haben heute Lust auf mehr gehabt: Was Schönes für die Augen musste her und zwar sofort. Schnell war die Idee gefunden. Alex schoss los, um ein hohes Gefäß, Tusche und Tinte anzukarren, ich bekniete Kai zwecks Kameraleihgabe, da sich meine im Schlummermodus außerhalb der Bürowände befand. Was daraus geworden ist? Siehe oben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="full"><img class="alignnone size-full wp-image-1196" title="Das Experiment" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/headertusche.jpg" alt="Das Experiment" width="600" height="200" /></p>
<p>Alex und ich haben heute Lust auf mehr gehabt: Was Schönes für die Augen musste her und zwar sofort. Schnell war die Idee gefunden. Alex schoss los, um ein hohes Gefäß, Tusche und Tinte anzukarren, ich bekniete Kai zwecks Kameraleihgabe, da sich meine im Schlummermodus außerhalb der Bürowände befand.</p>
<p>Was daraus geworden ist? Siehe oben.</p>
<p>Ach, bevor ich es vergesse: Wann bekommen wir eigentlich einen oder zwei Untermieter? Schau doch noch mal nach, <a href="http://www.km2.de/freiraum/" target="_blank">was du alles an Freiraum bei uns geboten bekommst</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Design &#124; Produkt: Schokolade</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/02/13/design-produkt-schokolade.html</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 14:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ada</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Verschönerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Design-Ausflüge in die Produktwelt sind immer wieder eine spannende Sache. Produkte, gleich ob Websites, Software, Möbel, Lebensmittel und so weiter werden  nach Gestaltungsprinzipien geformt und erstellt. Oftmals kann man quer durch alle Medien und Produkte schöne Eindrücke gewinnen. Ich bin für Sie und euch in die Produktwelt der Schokolade eingestiegen. Für den einen Freud&#8217; für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Design-Ausflüge in die Produktwelt sind immer wieder eine spannende Sache. Produkte, gleich ob Websites, Software, Möbel, Lebensmittel und so weiter werden  nach Gestaltungsprinzipien geformt und erstellt. Oftmals kann man quer durch alle Medien und Produkte schöne Eindrücke gewinnen. Ich bin für Sie und euch in die Produktwelt der Schokolade eingestiegen.</p>
<p>Für den einen Freud&#8217; für den anderen Leid: Schokolade ist ein sehr beliebtes Genussmittel (auch für mich).<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1140" title="Design | Produkt: Schokolade" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/produktdesignschokolade.jpg" alt="Design | Produkt: Schokolade" width="540" height="757" /></p>
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		<title>Playmobil-Erfinder gestorben</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/02/09/playmobil-erfinder-gestorben.html</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 22:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Danke]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Held]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche stolperte ich über eine Pressemeldung, die zwischen Wirtschaftspanik, Bahn-Bespitzelungsaffäre, Papstdebatte und Abwrackprämie völlig unterging: Am 30. Januar ist der Playmobil-Erfinder Hans Beck gestorben. Prompt schossen mir Erinnerungen an die Plastikhelden meiner Kindheit durch den Kopf. Alles und jeden konnte man in die winzigen Jedermänner hineindeuten, jegliches Sujet mit ihnen durchspielen. Sie waren viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="file://///pinta/Store/Projekte/KM2/Neuerfindung/PlayRefinderShirt.gif" alt="" /><img class="alignleft size-full wp-image-1106" title="Playmobil - wir lieben es" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/playrefinderhose.gif" alt="playrefinderhose" width="200" height="394" />Letzte Woche stolperte ich über eine Pressemeldung, die zwischen Wirtschaftspanik, Bahn-Bespitzelungsaffäre, Papstdebatte und Abwrackprämie völlig unterging: Am 30. Januar ist der Playmobil-Erfinder Hans Beck gestorben.</p>
<p>Prompt schossen mir Erinnerungen an die Plastikhelden meiner Kindheit durch den Kopf. Alles und jeden konnte man in die winzigen Jedermänner hineindeuten, jegliches Sujet mit ihnen durchspielen. Sie waren viel knuffiger als die PlayBig-Figuren (pubertierendes Playmobil). Big Jim konnte sowieso einpacken. Playmobil war fast oder vielleicht genauso klasse wie Lego.</p>
<p>Seit 1974 wurden 2,2 Mrd. von den kleinen Leutchen produziert. Wirtschaftlich betrachtet ist das Ganze ein profitables Systemspielzeug bzw. Komplementärproduktgeschäft mit allem Schnick und Schnack.</p>
<p>Apropos <a href="http://www.km2.de/blog/2008/12/17/km2-erfindet-sich-neu.html">Neuerfindung</a>: Hans Beck wurde 1958 von Horst Brandstetter, dem Inhaber des Playmobil-Herstellers geobra Brandstätter, als Mustermacher eingestellt und war eigentlich gelernter Möbeltischler. Bis 1998 hatte er als Produktentwickler (mitunter Entwicklungsleiter) bei geobra gearbeitet.</p>
<p>Der Tod des Playmobil-Vaters und die Pleiten von Märklin oder Hertie zeugen irgendwie von der Zeitenwende, die uns alle seit geraumer Zeit umwälzt. Ach ja, Feinrippspezialist Schiesser hat heute ebenfalls Insolvenz angemeldet.</p>
<p>So ist das Leben: Alles verändert sich. Immer. Und Umbrüche tun auch weh. Bereits im Kinderzimmer wird das geübt: <strong>»Das Spielzeug ist tot. Lang lebe das Spielzeug!«</strong></p>
<p>Hans Beck wurde 79 Jahre alt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Magentafarbenes</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/01/20/magentafarbenes.html</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 22:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Frida Kahlo]]></category>
		<category><![CDATA[Magenta]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Magenta, dieses mehr als satte Schweinsrosa, Mischung aus Rot und Blau, auch Anilinrot genannt, bestimmt häufig die Farbe der Bilder und Grafiken unseres Blogs. Warum&#8230;? Um vielleicht einen Kontrast zu unserer bis dato monochromen Website zu setzen. (Auch das wird sich bald ändern&#8230;) In der bundesdeutschen Neuzeit hat bekanntermaßen ein Ableger der Post diese Farbe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #cc008c;">Magenta, dieses mehr als satte Schweinsrosa, Mischung aus Rot und Blau, auch <em>Anilinrot </em>genannt, </span><span style="color: #cc008c;">bestimmt häufig die Farbe der Bilder und Grafiken unseres Blogs. Warum&#8230;? Um vielleicht einen Kontrast zu unserer bis dato <a href="http://www.km2.de">monochromen Website</a> zu setzen. <em>(Auch das wird sich bald ändern&#8230;)</em><br />
</span></p>
<p><span style="color: #cc008c;">In der bundesdeutschen Neuzeit hat bekanntermaßen ein Ableger der Post diese Farbe in Geiselhaft genommen, auch wenn jenes T-Magenta (</span><strong><span style="color: #e20074;">#E20074</span></strong><span style="color: #cc008c;">) vom <em>echten </em>Magenta </span><span style="color: #cc008c;">(</span><strong><span style="color: #ff00ff;">#FF00FF</span></strong><span style="color: #cc008c;">)</span><em><span style="color: #cc008c;"> </span></em><span style="color: #cc008c;">abweicht.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #cc008c;">Im Grunde aber ist die Farbe Magenta eher typisch für das Land Mexiko. Farbfotos der faszinierenden <a href="http://www.fridakahlo.com" target="_blank">Frida Kahlo</a> &#8211; mit Kaktusblüten im Haar, Stola über den Schultern und der folkloristischen Tracht &#8211; oder manche ihrer Gemälde zeigen, wie sehr das strahlende aztekische Magenta neben erdbraunen, ockerfarbenen bis sierra-gelben Eindrücken das Farbspektrum<em> </em>dieses Landes prägt. Die magentafarbenen Kaktusblüten haben es sogar ins mexikanische Wappen geschafft&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #cc008c;">Da wir in diesem Blog von der Neuerfindung unseres kleinen Unternehmens erzählen und sich daraus auch Betrachtungen über<em> Veränderung</em>, <em>Wandel </em>oder <em>Neuerung </em>ergeben, komme ich zurück auf Frida Kahlo, die sich erst nach einem schweren Verkehrsunfall (sie war 18 Jahre alt) der Malerei zuwandte. Zuvor noch wollte sie Medizinerin werden. </span></p>
<p><span style="color: #cc008c;">Hier geht es also ebenfalls um eine ganz persönliche Wandlung, wie ich meine. Aus der Zäsur des Unglücks, der <em>Dissonanz </em>durch Verletzung, Schmerz und Versehrtheit erfindet Frida Kahlo sich neu &#8211; als Malerin, die mit ihrer Kunst ihre neue Realität (zeit ihres Lebens hatte sie mit den Folgen des Unfalls zu kämpfen) verarbeitet. Sie hat etwas Besonderes daraus gemacht&#8230;</span></p>
<p><em><span style="color: #cc008c;">Übrigens: Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass unser Magenta (<strong>#EC008C</strong>) </span><span style="color: #cc008c;">auch nicht so ganz den Ton der Mutter aller Magentas (</span><strong><span style="color: #ff00ff;">#FF00FF</span></strong><span style="color: #cc008c;">) trifft.</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Helden: 01&#124; Buckminster Fuller – Synergie</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 09:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Architekt]]></category>
		<category><![CDATA[Buckminster Fuller]]></category>
		<category><![CDATA[Bucky]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Designtheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Dymaxion]]></category>
		<category><![CDATA[Held]]></category>
		<category><![CDATA[Synergie]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>

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		<description><![CDATA[Richard Buckminster Fuller war kein Architekt im klassischen Sinne. Er war viel mehr. Viele Berufe und Berufungen ereilten ihn: Maschinenbauer, Marinesoldat, Fahrzeugkonstrukteur, Ingenieur, Softwaredesigner, Künstler, Designer, Mathematiker oder Geograph. Fuller – auch Bucky genannt – begriff sein Schaffen interdisziplinär. Kein Schaffen als Lebensinhalt, sondern Lebensinhalt als Schaffen. Fullers Lebensweg liest sich imposant: Zweimal [sic!] aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="full"><a style="margin-top: 0px; margin-bottom: 20px;" href="http://www.km2.de/blog/2008/12/27/helden-01-buckminster-fuller-%E2%80%93-synergie.html"><img class="alignnone size-full wp-image-339" title="Buckminster Fuller" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/bucky_600.gif" alt="Buckminster Fuller" width="600" height="179" /></a></p>
<p>Richard Buckminster Fuller war kein Architekt im klassischen Sinne. Er war viel mehr. Viele Berufe und Berufungen ereilten ihn: Maschinenbauer, Marinesoldat, Fahrzeugkonstrukteur, Ingenieur, Softwaredesigner, Künstler, Designer, Mathematiker oder Geograph. Fuller – auch <em>Bucky</em> genannt – begriff sein Schaffen interdisziplinär. Kein Schaffen als Lebensinhalt, sondern Lebensinhalt als Schaffen.</p>
<p><span id="more-190"></span></p>
<p><a href="http://www.bfi.org/our_programs/who_is_buckminster_fuller">Fullers</a> Lebensweg liest sich imposant: Zweimal <em>[sic!]</em> aus Harvard raus geflogen, dann zur Marine. Jobs als Mechaniker in der Textilindustrie, Arbeit in einer Konservenfabrik. 1917: Heirat der großen, einen Liebe die ihn sein Leben lang begleiten sollte: Anne Hewlett.</p>
<p>Mit seinem Schwiegervater zusammen versuchte er ein Bausystem für günstige, materialsparende Häuser zu verkaufen. Wenig erfolgreich. 1927, arbeitslos und bankrott der nächste Schicksalsschlag: Der Tod seiner Tochter Alexandra. Schuldgefühle und Alkohol in rauen Mengen. Kein Lebenssinn. In letzter Sekunde vor dem Suizid der rettende Entschluss: Sein Leben als Experiment zu verstehen. Der Versuch herauszufinden, was ein einzelner, einfacher Mann gegen die gigantische Übermacht an Organisation, Konzernen und Nationen ausrichten kann.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>In wie weit kann ein Individuum die Welt zum Wohle aller verändern? </em><br />
Eine Neuerfindung mit kaltem Stahl im Mund.  Und mit Konsequenzen.</p>
<div id="attachment_213" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dymaxion#Dymaxion-Weltkarte"><img class="size-full wp-image-213" title="Dymaxion-Weltkarte" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/dynmap1.jpg" alt="x" width="200" height="292" /></a><p class="wp-caption-text">Dymaxion-Weltkarte: Die Welt ohne unten und oben – © 2006 Eric Gaba, released under CC-SA </p></div>
<p>Er erfand den Begriff »Dymaxion« – einer Zusammensetzung aus <em>Dynamik</em> und <em>Maximum</em> – machte ihn zum Sinnbild für seinen ressourceneffizienten Designansatz. Sein Werk nahm Geschwindigkeit auf. Er entwarf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tcB9JPlgaoM">Systemhäuser</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IhSonPwM8zE">fast fliegende Autos mit drei Rädern</a>, eine Weltkartenprojektion mit minimaler Verzerrung &#8211; die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dymaxion#Dymaxion-Weltkarte">Dymaxion-Weltkarte</a> -, Badezimmer und Nasszellen, Wohntürme oder hielt <a href="http://conversationswithbucky.pbwiki.com/">42 stündige Vorträge</a> über <em>»Everything I Know«</em> (wer einmal 42 Stunden erübrigen kann &#8230;). Zugang zu Fullers Denksystemen zu erhalten gestaltet sich nicht immer einfach. Vor allem weil eben kein reiner Architektur-Philosoph war, sondern alles aus einem ganzheitlichem Standpunkt durchdachte. Er betrachtete den ganzen Planeten als ein geschlossenes, ökologisches und ökonomisches System.<br />
<a href="http://www.weareallastronauts.com/">»We are all astronauts«</a> – jeder Bewohner der Erde war für Fuller eben auch ein Bewohner des Komsos, der auf dem »Spaceship Earth« zu hause ist. Fuller glaubte an erneuerbare Energien. An Wind- und Solarkraftanlagen. Lange bevor der Begriff »Ökologie« im Mainstream ankam oder die Medien das Ungeheuer Globalisierung als Ersatz für fehlenden B-Prominentenklatsch hervorkramten.</p>
<p>Für die Weltausstellung 1967 in Montreal entwickelte er ein »Computerspiel«: <em><a href="http://www.bfi.org/our_programs/who_is_buckminster_fuller/design_science/world_game/introduction_to_buckminster_fullers_world_game">World Game</a>.</em> Das Spielziel: Die Ressourcen der Erde (Produktion, Energie, Kommunikationsinfrastruktur etc.) so zu verteilen, dass eine globale <em>Win-Win-Situation</em> eintritt. Buckminster wollte das globale Zusammenspiel, die Vernetzung einzelner Systemteile verdeutlichen und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Eine romantische, geradezu idealistische Neuinterpretation des Brettspiels Risiko.</p>
<p>Am berühmtesten (und wohl auch am wirtschaftlich erfolgreichsten) sind jedoch seine Beiträge zu Trägerkonstruktionen: <em>Geodesic Domes.</em> Riesige sphärische Kuppeln mit Dreiecken als Substruktur. Diese Konstruktionsform zeichnet sich durch ihre herausragende Stabilität aus, bei einem sehr günstigem Verhältnis zwischen Material und Volumen. 1954 patentierte Buckminster Fuller das Konstruktionskonzept. Über 200.000 dieser Kuppeln werden weltweit in den unterschiedlichsten Größen gebaut. Berühmt: Sein <a href="http://www.greatbuildings.com/cgi-bin/gbi.cgi/US_Pavilion_at_Expo_67.html/cid_2892999.html">US-Pavillion der Weltausstellung 1967</a>. Oder das 2001 eröffnete <a href="http://www.edenproject.com/">Eden Project</a>, ein 50 Hektar großer botanischer Garten, umschlossen von bis zu 50 Meter hohen Kuppeln, das Fullers Bauweise nutzt.</p>
<div id="attachment_205" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/eden_project_geodesic_domes_panorama.jpg"><img class="size-full wp-image-205" title="Eden Project" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/thumb_eden.jpg" alt="Eden Project - Cornwall, England, United Kingdom – © 2006 Jürgen Matern, released under CC-BY-SA" width="450" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Eden Project, 3,8 MB - Cornwall, England, United Kingdom – © 2006 Jürgen Matern, released under CC-BY-SA</p></div>
<p>Sein Design- und Wissenschaftsansätze, ja selbst seine anfänglich belächelte Ästhetik, leben in heutiger Formgebung und Weltanschauung weiter. Fullers Erbe ist immens. Über hundert Regalmeter Aufzeichnungen hat er uns hinterlassen. Aber auch in der Alltagskultur ist Fuller präsent. Reduziert, verdichtet auf ein Maximum, auf ein einzelnes, simples Wort: Synergie. Eine Reliquie der Popkultur. Ein Begriff den er maßgeblich mitgeprägt hat. Man hört es heute meist dann, wenn einem gar nicht so positive Einsparungen positiv konnotiert verkauft werden sollen:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>»&#8230; [bla bla bla] durch die Zusammenlegung der beiden Unternehmen hoffen wir Synergieeffekte freilegen und auch nutzen zu können [bla bla bla] &#8230;«</em></p>
<p>Buckminster Fuller wäre mit dieser sprachlichen Reduktion <em>seines</em> Begriffs gewiss nicht zufrieden. Er wäre stinksauer. Synergie war für ihn kein leeres Wort, es war Lebenskonzept. Er (über-)steigerte den Begriff zu <em>»Dymaxion«</em> – einer Zusammensetzung aus Dynamik und Maximum, sprachliches Sinnbild für seinen ressourceneffizienten Designansatz.</p>
<p>Richard Buckminster Fuller verstarb am 1. Juli 1983. Bucky, wo immer Du auch sein magst: <em>Danke.</em></p>
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