Mit ‘Düsseldorf’ getaggte Artikel

Grohe.de online (Teil 2): Produktpräsentation per Akkordeon-Widget

GROHE-de-Flashpart

Fortsetzung über unser Projekt für die Grohe AG:

Auf der alten Grohe.de-Startseite ließen sich nie mehrere Grohe-Produkte auf einmal (d. h. gleichzeitig) präsentieren.

Eine behäbige Flash-Animation stellte immer nur ein Produkt nach dem anderen vor. Und diese sequentielle Präsentation musste umständlich über “Player”-Funktionen gesteuert werden.

Dazu kam, dass die Aufbereitung der Infos nachteilig war: Vorgestellt wurden eher Design und Image und weniger die Produktvorteile, die Interessierte zu Käufern machen. Muss gestehen, dass ich über das erste Produkt nie hinausgekommen bin.

Dieser Show-Stopper musste also weg und die neue Startseite einen völlig anderen Weg einschlagen: Im oberen Bereich sollte sie mehr als ein, besser vier Produkte auf einmal präsentieren. Zugleich musste Raum für mehr Produktinformation und -nutzen her, ohne die Seite zu überfrachten.

Wir haben die Anforderung mit einem Akkordeon-Widget gelöst:

Akkordeon-Widget* (auch Zieharmonika-Widget*) heißt eine grafische Darstellung, bei der sich etwas auseinanderzieht bzw. auseinanderziehen lässt – wie bei einem Akkordeon (a.k.a. Quetschkommode).

Für die Abbildung oben haben wir den Bereich aus der Grohe.de-Startseite herausgeschnitten, der gemeint ist: In der Produktpräsentation sind klickbare Stege (auch Panele; siehe Abbildung oben: Panele 1bis 4) nebeneinander angeordnet. (Vertikal ist so etwas selbstvertürlich auch möglich.)

Jedes Panel – bei Grohe.de sind es vier – zeigt jeweils ein Produkt inkl. Produktnamen. Dem Nutzer werden immer vier Produkte auf einen Schlag angeboten. (Erste Anforderung erfüllt.)

Bleibt der Nutzer inaktiv, d. h. führt er den Cursor nicht über den Präsentationsbereich, öffnen sich – einer nach dem anderen – die größeren Content-Bereiche der Panele (wie bei einem Akkordeon).
In einem solchen Content-Bereich ist Platz für mehr Information, d. h. Text und Bild.
Ein Panel ist also immer aufgeklappt. (Im Bild oben ist exemplarisch der Content-Bereich des 3. Panels ausgefahren.)

Der Nutzer erfährt mehr über das jeweilige Produkt, ohne dass die anderen von der Bildfläche verschwinden. (Zweite Anforderung erfüllt.)

Einige weitere Umsetzungsdetails sorgen für eine sehr intuitive Bedienbarkeit des Widgets.

Wer mehr wissen möchte, wem wir bei Umsetzung oder Konzeption solcher Widgets, Funktionen und Sensationen auf einer Website helfen können, kann sich bei uns melden. KM2 >>, die knuffige Internetagentur in Düsseldorf, hilft gern.

Zum Schluss: Ich freue mich. Einfach so. Über das zurückliegende Projekt. Das Vertrauen unseres Kunden Grohe. Darüber, dass nun alles online ist.

* Widget: heißt übersetzt so etwas wie “Vorrichtung” und meint hier ein kleines Programm, das in eine Website zur Anzeige von Informationen eingebunden wird.

Zurück zum ersten Teil des Beitrags über das Projekt für unseren Kunden Grohe.

Haben will!

Gerade beim Feierabendstöbern gefunden: Im Crossgolf-Blog wird ein etwas anderer Golfball gezeigt! Very inspirierend. Aber schaut selbst.

Nett. Das lässt mich spontan an die ausstehende Revanche gegen drei Herren denken … ob wir es bis dahin schaffen angemessene Golfbälle bedrucken zu lassen? Ich hab da mal was vorbereitet …

fail_golf

Wo lässt man denn sowas machen? Kennt jemand jemanden der wen kennt? Weil wenn ich den Knüppel Stock Schläger in Händen halte hört man das ziemlich oft.

Flashmob: Düsseldorf steht still

Düsseldorf, enttäusche mich nicht! Lass bitte mehr als drei Leute erscheinen. Bitte, bitte, bitte. Solche Gedanken gehen einem durch den Kopf, wenn man zu seinem ersten Flashmob aufbricht. Bitte, wenigstens fünf Leute. Oder auch nur vier.  Aber nicht der einzige sein. Bitte! Aber Düsseldorf ist Düsseldorf und Düsseldorf enttäuscht einen so schnell nicht. Pünktlich um 14:30 kam es zum Freeze. Ich schätze es waren um die fünfzig  Leute da (schwierig zu sagen, weil umdrehen und nach schauen ist ja nicht), andere meinten etwas von achtzig oder gar hundert.  Sei es wie es sei: extrem cool war es, auch wenn drei Minuten still stehen gar nicht mal so einfach ist – vor allem wenn man ein kleines Himbeereis vor der Nase hat. Erstaunt hat mich die Zusammensetzung des Mobs:  Breit gestreut (auch wenn ich wohl dazu beigetragen habe den Altersdurchschnitt ordentlich zu heben).

Die Gesichter der Menschen: Unbezahlbar.

Seht selbst:

via YouTube: Flashmob Düsseldorf 09.05.2009, look at the beautiful guy on 01:00

Und dann kam er, als sich der Mob wieder auflöste, der Satz des Tages:

Bis später dann in Facebook!

In diesem einfachen Satz steckt für mich der Beweis, dass soziale Netze in der Popkultur angekommen sind. Die Heavy User mögen jetzt ganz zerknirscht dreinschauen und meinen das sowas schon lange sowas von out sei und FAIL! und so weiter. Das dürfen die Heavy User gerne in ihre Dreitagebärte oder Latte Macciato grummeln. Denn das ist mir ganz gleich. Heavy User setzen bei popkulturellen Dingen Maßstäbe an, die an Authismus grenzen (ich sag nur Star Trek!). Und da macht es keinen Unterschied, ob es nun Media-Freaks oder Autoschrauber-Otaku sind. Dieser einfache Satz ist für mich der Proof-Of-Concept in Sachen Social Netzworks. Nicht in Sachen Geschäftsmodell (ganz klares FAIL!), sondern in ihrer Funktionsweise (FTW!). Lange Zeit war ich äußerst skeptisch gegenüber diesen Plattformen (und bin es zum Teil noch immer). Aber seit Samstag bröckelt mein emotionaler Schutzwall.

Denn, auch wenn diese Netzwerke ihre Funktion erfüllen und Menschen untereinander vernetzen und die Kommunikation vereinfachen, steht auf einem ganz anderem Blatt, ob wir wirklich unsere komplette digitale Identität irgendwelchen klingeltonvertickenden Start-Ups oder allwissenden Datensammlern überantworten wollen? Ob eine Vierzehnjährige wirklich einen SchülerVZ-Account braucht? Und ob wir uns, entgegen aller Internetgepflogenheiten, solche (Infra)-Struktur-Konzepte wirklich von einer Handvoll Anbieter, ohne Diskussionen, ohne RFC, ohne zugängliche, freie Implementierung, vorschreiben lassen wollen?

Aber spätestens wenn die Netzwerke kostenpflichtig werden (mein Tipp: in sechs Monaten ist es soweit) entscheidet es sich, ob das alles nur ein kleiner Ausflug war oder sich das Internet in diese Richtung bewegt. Nämlich daran, ob die Internetgemeinschaft es schafft solche Netze dezentral zu organisieren. In einer Art, die dem einzelnen Kontrolle über seine Daten gibt. Vielleicht per Peer-To-Peer, 256-Bit Verschlüsselung, Identitätsverwaltung und einem Web-Of-Trust. Ich komme ins Schwärmen.

Aber bis dahin machen wir weiter lustig Flashmobs. Freeeeeeeze.

Flashmob: Düsseldorfer Arcaden 9.5.2009 – Freeeeeze

flashmob

Yeah! Flashmob direkt vor unserer Haustür! Am 9.5.2009 findet in diesem fiesen Klotz den Düsseldorfer Arcaden ein Flashmob statt. Drei Minuten Stillstehen sollte ich hinbekommen, oder?

Hier die Ankündigung von flashmob.twoday.net:

Wir treffen uns am 09.05.2009 um 14:30 Uhr in den Bilker Arcaden vor den Rolltreppen vor dem Mediamarkt im Erdgeschoss!!Wir führen dort einen FREEZE von 3 Minuten durch!!! Das heißt, still stehen und nicht bewegen! Es wird einen Anpfiff und einen Abpfiff geben! Danach treffen wir uns um 15 Uhr VOR den Arcaden zu einem weiteren FREEZE vor dem Haupteingang!!!! Wir freuen uns auf euer ZAHLREICHES erscheinen!!!

via flashmob.twoday.net

Mein Güte, 14 Ausrufezeichen bei 66 Wörtern – stramme Leistung.

Also: Drüben QYPE sein Erscheinen ankündigen und hingehen!!1!elf!!!!

Flashmob-mäßiges Update: Woaaaa! Die wunderbare Ada macht schon mal mit.
Zweites Über-Flashmob Update: Der Bericht über den Flashmob (mit Video) ist online!


Ah: Und weil ich gerade zu faul bin ein T-Shirt selbst zu basteln: Many, many Danke an madnessism, der so freundlich war auf Deviantart unter CC 3.0 ein solches zu veröffentlichen.