
Chili-Sonne
Wir haben uns doch zu einer Tagessonne entschlossen, die ab sofort unsere Chili-Plantage verwöhnt. Noch Fragen?
Wer hält mit?


Chili-Sonne
Wir haben uns doch zu einer Tagessonne entschlossen, die ab sofort unsere Chili-Plantage verwöhnt. Noch Fragen?
Wer hält mit?


Das ist der Kai. Er schüttelt zahlreiche Hände und hält seit Sekunde Null das Aushängeschild KM2 in die Höhe.
Wer jetzt denkt, dass er den ganzen Tag nichts anderes tut, ist nicht nur auf dem Holzweg, sondern auch mindestens 4815162342 km² von der richtigen Lösung entfernt. Zurück zur Insel, pardon, zu Kai.
Kai ist nicht nur Chef von KM2, sein Herz schlägt nebenst Job(s !), frischem Wind und S. auch für Herausforderungen und Recycling. Letztere liegen nicht weit auseinander. Er schleppt Gewächshäuser an, die er eigens durch sein Verhandlungstalent aus zweiter Hand ergattert hat. Er cruist mit dem Bike durch die Natur seines Landes, hat ein Herz für Kinder, zwitschert ab und an bei Twitter und wählt bei der Qualität seines Essens nicht selten die Qualitätsstufe Bio. Der Strom bei KM2 wird durch ökologisch korrekte Wunderländer geschleust. Atomfrei und CO2 reduziert haben die Bienen im Garten eine echte Wahlheimat gefunden.
Vor ungefähr zwei Wochen klingelte ein bekannter Zustelldienst an der Büropforte. Er hatte neue Rechner für uns im Schlepptau. Jonglierend wurden sie dank unserer Zirkus-Kenntnisse schwupp die wupp in Form gebracht und an den Ökostrom geknipst. Smoothe Optik und Bits und Bytes rauschen in fixem Tempo über die Monitore. Wusch. WUUUSCH.
Danke Kai.

Unsere Sister-in-Chili kann ebenfalls erste Durchbrüche bei der Chili-Zucht vermelden. Sehr schön, wir freuen uns. Vielen Dank für die Bilder. So wird’s was mit dem “Feuer im Hintern 2010″.


Leider haben wir heute keine Kamera am Start, reichen aber bald ein Bild nach: Unsere Chili-Pflänzchen gedeihen prächtig, allerdings haben wir etwas Sorge wegen der Lichtverhältnisse. Wir bräuchten eventuell – so fürsorglich pocht unser Gärtnerherz schon – eine Tageslampe, um unsere Chili-Sprösslinge dauerhafter und intensiver mit Licht versorgen zu können. Man nennt uns mittlerweile die Chili-Flüsterer oder Die-dem-Roten-Teufele-beim-Wachsen-zuhören.
Die Temperatursituation ist optimal: In den Mini-Gewächshäusern herrschen die vorgesehenen 25 bis 28 Grad Celsius, überwacht von unserem freundlichen Peter Thermometer.

Die Rückmeldungen in Sachen Chili werden zahlreicher. Einige haben Feuer gefangen und finden unsere Chili-Aktion “Für Feuer im Hintern 2010″ so scharf, dass sie Dampf machen an der Grünfront: Überall in der Republik werden Töpfchen bepflanzt oder stehen Mini-Gewächshäuser auf Fensterbänken.
Geht doch.

Serraberras Chili-Plantage
Vielen Dank von KM2 >> an Serraberra für die ersten Schnappschüsse.

Das ging fix: Letzte Woche war noch nichts zu sehen, heute zeigen sich bereits die ersten Chili-Pflänzchen – genau wie nach Anleitung.
Ganz offensichtlich fühlen sich die Chili-Pflänzchen auf unserer Fensterbank wohl. Bei konstanten 28 Grad Celsius stimmt das Klima auf den Punkt.

Weitere Chili-Frühaufsteher
Unsere Daumen erweisen sich also bisher als ausreichend grün.
Bald kann es dann auch schon mit dem Pikieren losgehen. Dafür müssen wir nur noch die zweiten Keimblattpaare abwarten…

Zur Zeit sieht es auf einer unserer Fensterbänke wie auf dem Foto oben aus. – Warum? Wegen unserer Chili-Aktion, mit der wir alle KM2 >> Freunde und -Partner überrascht haben: Für Feuer im Hintern 2010.
Denn natürlich schwingen wir auch die Gärtnerhufe: So haben wir die Chili-Samen gebadet (Keine Sorge, Serraberra, geht auch ohne), in die Erde gebracht und aus den Aufzuchttöpfchen mitsamt Mini-Gewächshäusern eine amtliche Zuchtstation gebastelt.

Die KM2 >> Chili-Plantage
Damit liegen wir optimal in der Zeit, denn zwischen Ende Januar und Mitte Februar sollte unser Rotes Teufele ausgesät sein. Das Fundament fürs beste Chili con Carne aller Zeiten ist gelegt.
Da es auch diesmal ums Mitmachen 2010 geht, wollen wir Fotos und Beweise anderer Chili-Projekte sehen. Also, her damit. An die Töpfe, fertig, los…
Und jetzt noch der passende Soundtrack zur Aussaat: Sowing the Seeds of Love von Tears for Fears. (Ja, ich bin ein Kind der Achtziger.)
Fortsetzung folgt…

Wasserbad für die Chili-Samen
Bei uns ist also die Chili-Zeit angebrochen: Chili für Feuer im Hintern 2010 und das Kribbeln im Kopf.
Anfang der Woche haben wir dem Saatgut unserer Freilandchili das Beet bereitet. Die lateinische Fachbenennung lautet übrigens Capsicum annuum. Die Botaniker unter uns leiten aus diesem Namen natürlich sofort ab, dass unsere Chili-Freunde zur Gattung Paprika und damit zur Familie der Nachtschattengewächse gehören. Das sei zu Beginn gesagt, Ordnung muss sein.
Meine grünen FreundInnen, weiter im Text:
Bevor wir die Samen am Montagabend in die Aufzuchttöpfe gebracht haben, wurden sie über viele Stunden in handwarmem Wasser gebadet. Diesen Teil haben wir in unserer Anleitung unter www.km2.de/chili vernachlässigt, weil das Bad an sich nicht unbedingt erforderlich ist. Da wir es aber ganz genau wissen und besonders gut machen wollen, haben wir die Keimphase der Kernchen durch dieses Wellness-Opening unterstützt. Die kleinen Racker sind nun ohnehin sehr durstig. Also, Wasser marsch.
Morgen geht’s weiter: Es wird um ein Gewächshaus gehen, das nun auf unserer Fensterbank steht.
Übrigens, die kleinen Chili-Schoten sind fachtechnisch Beeren und kein Gemüse… Da staunt das Stadtkind.