Mit ‘Kaizen’ getaggte Artikel

Kaizen des Gartens

Der neue Teil des Gartens

Heute Morgen erblickte ich, dass Kai am Wochenende den Garten verschönert hat. Im Eingangsbereich des Gartens sind nun vier große Kübel, die ihn direkt lebendiger erscheinen lassen. Heute Morgen stand dort noch eine Tomate. Unerklärlicherweise war sie zur Zeit der Aufnahme verschwunden.  Noch unglaublicher ist die Tatsache, dass sie jetzt wieder da ist.

Wir beschreiten die Zukunft

Wir haben nicht nur nette neue Untermieter, Ökostrom und eine schnicke Warteschleifenmelodie, nein! Ab sofort haben wir eine viel schnellere Internetverbindung. Ich sag das mal so: Jaaaaaaaaaaaa! Toll, toll, toll.

Schnelleres Internet
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Kundengespräch: Talk about Change…

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Bei einem unserer Kunden fordert ein Intranet-Projekt, das wir vor einiger Zeit für ihn umgesetzt haben und seitdem technisch betreuen, einen unternehmensweiten Paradigmenwechsel. Der lässt sich schlicht so zusammenfassen: Ein guter Stoß Offline-Arbeit wandelte sich für die Mitarbeiter seit dem Rollout zu einem guten Stoß Online-Arbeit; und dieser Wechsel fällt den Betroffenen schwer – trotz aller Vernetzungsvorteile. Altbekannt das.

Neulich waren wir wegen eines neuen Projektes bei diesem Kunden und kamen doch auch wieder auf die Schwierigkeiten mit der Intranet-Arbeit zu sprechen. Unser Ansprechpartner schilderte uns seine Sicht der Dinge auf den Umgang mit den Änderungserfordernissen: So ist er davon überzeugt, die Mentalitätsveränderungen nicht durch wuchtig-wichtige Consulting Konzepte oder Per Order di Mufti erzwingen zu können… Und wir kamen ins Plaudern über Veränderungsprozesse im Allgemeinen. Entscheidend für ihn sei niemals der Zwang des Weisungsbefugten. Andere Dinge spielen in Transformationsmomenten für ihn eine Rolle: Bspw. informelle Kommunikationsstrukturen, wenn am Wasserspender oder in der Raucherecke der Mitarbeiter-Gossip für die Verbreitung von Neuerungen und den Erfahrungen mit ihnen sorgt. Um Vertrauen für die Sache und Nachhaltigkeit einer tatsächlich gelebten Veränderung zu erreichen, seien schlichtes Vorleben sowie Motivation der Mitarbeiter wichtig. Und das mit viel Geduld und Spucke…

Und weiter ging’s um informelle und formelle Netzwerke und deren Psychologie bzw. (Un)Logik des Begegnungszufalls (»Und zufällig trifft man jemanden, der einen weiterbringt«); und der Grad an Offenheit und die Erfahrung eines Mitarbeiters, die ihn eine Chance erkennen lassen (oder nicht). So waren wir bei Eigenschaften und -arten des Menschen angelangt, dem Salz in der Suppe, dem gewissen Etwas, das sich schwerlich in ein mess-, zähl- und wiegbares Korsett pressen lässt, aber das Rückgrat für echte Veränderungen sein kann.

Nachtigall, ick hör dir trapsen: Das waren alles keine weltverschiebenden Neuigkeiten, aber doch kleine Wahrheiten – von denen ich irgendwo schon mal gehört hatte: Stimmt, im Rahmen der Neuerfindungsgeschichte einer gewissen Internet- und Software-Agentur aus Düsseldorf.

Change

Ich hätte nicht gedacht, dass eine Handlungsanweisung für pragmatisches Change-Management so simpel sein kann: Verändere etwas. Möglichst sofort…

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Kaizen der Räumlichkeiten

»Kaizen« (Kai: Veränderung, Wechsel, Wandel; Zen: zum Besseren)

Das Büro ist optisch getuned. Möbel, Materialien, Pflanzen und die Arbeitsplätze wurden umgestellt. Modell »Insel« erstrahlt in einer der Räumlichkeiten, sodass der Raum gleich viel harmonischer wirkt. Wer hätte gedacht, dass wir so viel Luftigkeit erzielen. Ein guter Grundstein in Sachen Verschönerung des Büros ist gelegt.

Finetuning der Küche, Projekt neuer Kaffee läuft.
Task: Ein neuer Kaffeeautomat soll her.
Ziel: Der Kaffee soll Kunden, als auch Mitarbeitern gut schmecken und das zu einem angemessenen Preisleistungsverhältnis (und ‘think green’ natürlich nicht nach jeder Zubereitung einer Tasse 3 Gramm Aluabfall produzieren. Sorry George C.).

Persönliches Neuerfindungsprotokoll 02

Proband:
Nik

Ausgangssituation:
Neuerfindungsphase der KM2 >> netz:innovationen.gmbh nach juristischer Einigung, d. h. Trennung der bisherigen Gesellschafter/Geschäftsführer (»Stunde Null«).

Versuchsaufbau:
Proband ist wochentäglich zur Arbeit anwesend;
sporadisch, über die übliche Arbeitszeit hinaus: Teambesprechungen (unterschiedliche Zusammensetzungen) zu den Themen Ziele, Strategien, Maßnahmen und Soft Facts.

Erkenntnis des Probanden:
Proband stellt erhebliche Schwankungsbreite der inneren Befindlichkeit fest; die Enden des Kontinuums lassen sich bezeichnen mit:
Positiv — »Veränderungsfreude, -wunsch und -wille; KM2 >> Gegenwart als Chance«
Negativ »Misstrauen und Zweifel«

Ursachenforschung:
Pathologie des Verharrens

Lösungen:
Weitermachen,
Strategie der kleinen Schritte,
»Kaizen« (Kai: Veränderung, Wechsel, Wandel;  Zen: zum Besseren)

Versuch »Eine Internetagentur aus Düsseldorf erfindet sich neu« läuft