Mit ‘Kochen’ getaggte Artikel

Gastbeitrag: Sofrito con Chili (á la „PML“)

Heute ein Gastbeitrag: Die Unternehmensberatung PML Projektmanagement Logistik ganz in der Nähe von Münster ist seit Jahren freundschaftlich mit uns verbunden. Dort hat man es mit den Chili-Samen unserer KM2-Jahresaktion ebenfalls zu einer stattlichen Chili-Plantage gebracht. Für die Beweisfotos und ein weiteres scharfes Rezept bedanken wir uns herzlich bei PML:

Was am Anfang unscheinbar aussah, entwickelte sich im Sommer höchst ergiebig!

Sofritos (leicht Geröstetes) haben sich in der Welt verbreitet wie Karnickel… Allerdings überall nach eigenem Rezept! Nicht zu verwechseln mit unserer deutschen, geschmacks-verstärkten Saucen, die wir gleichermaßen kübelweise über Königsberger Klopse kippen wie über panierte, gegrillte „Hähnchenschenkel an Preiselbeeren“… !?!

Immerhin, Wikipedia auf Englisch erklärt: „Sofrito is a Spanish word referring to a culinary combination of aromatic ingredients which have been cut in very small pieces, and slowly (at least a quarter of an hour, but more usually half an hour) sauteed or braised in cooking oil.”

Also: In eine Pfanne nehme man je nach noch vorhandenen Geschmacksnerven ein oder zwei Chili-Schoten in kleinste Streifen geschnitten und natürlich ohne Kerne. Ein, zwei oder drei Knoblauchzehen schneide man ebenfalls in hauchdünne Scheiben und Chili und Knoblauch gebe man im Abstand von einer Minute (erst den Chili, dann den Knoblauch) in eine Pfanne mit heißem (aber nicht siedendem!) Olivenöl und lasse das Ganze in ca. zwei Minuten leicht rösten.

Die Knoblauch-Scheiben dürfen nicht mehr als ganz leicht braun sein! Weitere Wahl-Zutaten (Salz, Pfeffer, schwarze Olivenstücke, Speck- oder Schinkenwürfel, Petersilie, Zwiebeln etc.) sind persönliche Geschmackssache des Chefkochs.

So leuchtend rot möchte man sie vom Strauch weg genießen! Aber das wäre die Hölle!

Wir meinen, dieses Sofrito con Chili schmeckt prima auf warmen, wiederaufbereitetem Rind- oder Schweinefleisch, über Spinat, auf grünem Blumenkohl und natürlich über Spaghetti!

Chili à la Fragezeichen (5): Wir haben Hunger, Hunger, Hunger

Chili-Rezept-auf-den-Teller-oder-es-knallt

Vor wenigen Tagen schickten wir fünf unserer “Roten Teufele” nach Oldenburg, damit der Rezepte-Blog sein von ihm vorgeschlagenes Experiment starten kann: Unser brisantes Gefahrengut aus eigener Zucht wird dort verarbeitet, verkocht, gewalgt und verzwirbelt – Ergebnis wird ein geeignetes Rezept für uns bzw. unsere KM2 >> Mitmach-Aktion sein. Wir freuen uns. Und sind gespannt. Mit anderen Worten: Uns knurrt der Magen. Teller leer. Wir haben Hunger.

Übrigens, am Wochenende habe ich meinen Lieben und mir mit Don Cooks Pasta-Rezept die Münder ausgebrannt. Bei der Verarbeitung der Schoten sind Handschuhe angebracht. Auch in Oldenburg haben unsere Chilis offensichtlich erste Brände hinterlassen und man spekuliert über den Schärfegrad. Ich zitiere:

Oh Gott, wieviel Scoville haben die denn?

Demnächst soll hier unsere eigene Rezept-Test-Labor-Reihe starten. Die Ernte läuft. Dranbleiben.

Update 27.07.2010 wegen einiger Nachfragen:
Die Schärfe von Paprikafrüchten wie Chili wird in Scoville-Einheiten gemessen. Unterschiedliche Schärfegrade spiegelt die Scoville-Skala. Und der Mann, der die Messung des Schärfegrades samt Skala entwickelte und Namensgeber für das alles war, war der Pharmazeut Wilbur L. Scoville. Übrigens, der Stoff, der für die Schärfe sorgt, ist das so genannte Capsaicin.

Chili à la Fragezeichen (4): Chili-Eis

Chili-Eis

Nächste Runde in Sachen Chili. Kurz zur Erinnerung: Wir suchen das Killerrezept für die Chili-Schoten unserer Jahresaktion 2010. Bald steht die Ernte an.

Einige Rezepte sind bei uns angekommen, das eine oder andere steht noch aus. In Oldenburg testet der Rezepte-Blog derzeit sogar unsere Zuchtergebnisse, um eine Kochanweisung zu kreieren, das uns vom Blech fegt.

Bei Blogschock unterstützt man unsere Aktion ebenfalls und setzt einen sommerlichen Akzent mit einer raffinierten Kaltspeise: dem Chili-Eis. Der Ansatz passt zu den Temperaturen und trifft den Nerv aller Süßnasen unseres KM2 >> Teams. Bin zwar eher für Pikantes, probiere aber gern, scheint es sich doch um ein vielversprechendes Geschmackserlebnis zu handeln.

Vielen Dank an Blogschock für den Vorschlag, der von kochbar.de stammt:

1) Milch, Sahne, Zucker und halbierte Chilischoten aufkochen, vom Herd nehmen und ca. 25 Minuten ziehen lassen; Chilischoten herausnehmen; Milch-Sahne nochmals erhitzen und die Zartbitterschokostücke nach und nach einrühren, bis alles gut geschmolzen ist.

2) Schokomilchsahne jetzt im Wasserbad mit den 4 Eigelben zu einer dicklichen Masse aufschlagen, jetzt ab in die Eismaschine und zu cremigem Eis gefrieren lassen. Puderzucker, Wasser, Vanillemark und ein Schuss Rum aufkochen und sirupartig einköcheln lassen.

3) feine Ananasscheiben auf Teller verteilen und mit dem Vanille-Rum-Sirup beträufeln, – also wie ein Carpaccio legen; darauf 1 grosse Nocke Schoko-Chili-Eis; Deko: Pistazien und / oder geröstete Kokosflocken.

Mit dem Foto oben haben wir übrigens unser Chili-Schokoeis in der Quick and Dirty-Version dokumentiert. War süß und scharf zugleich, krächzte unser Testesser mit Tränen in den Augen.

Chili à la Fragezeichen (3): Experiment

Chilischote sucht Rezept

Die Tränen sind weggewischt. Spanien darf jetzt Fußball-Weltmeister werden. Bis zum Endspiel bleibt Zeit für das andere, was uns Tränen in die Augen treibt: unsere Chilis.

Bei der Suche nach einem schönen Rezept für unsere Chili-Schoten will uns der Rezepte-Blog – Rezepte und mehr auf besondere Weise helfen: Die Blog-Betreiber baten uns um Chili-Proben, um richtig mit den Scharfmachern zu kochen und uns den ultimativen Rezept-Tipp geben zu können.

Da lassen wir uns natürlich nicht zweimal bitten, haben heute (unter Einhaltung aller gebotenen Sicherheitsvorkehrungen) – vorsichtig! – fünf unserer scharfen Freunde geerntet, – vorsichtig! – verpackt und – vorsichtig! – auf die Reise nach Oldenburg geschickt. Unten unser Fotobericht.

Wir freuen uns auf die Laborergebnisse und Rezepte aus dem hohen Norden.

Chilis gehen in die Post nach Oldenburg

Chili à la Fragezeichen (2)

Chilischote sucht Rezept

Unser Ruf nach Chili-Rezepten für unsere Jahresaktion 2010 wurde bereits einige Male erhört.

Ein Herr Don Cook (beeindruckender Name) hinterließ als Kommentar sein Basta-Pasta-Rezept: Hier wird die Tomatensauce eines Pastagerichts schlicht um zerkleinerte angebratene Chili-Schoten erweitert. Klingt nach einfachem Küchenzauber, wirkt wie eine Variante von Pasta all’arrabbiata. Zitat eines Kollegen: “Bei uns ist eh alles ein bisschen rabiater.”

Derhobbykoch.de-Blog schlug etwas ganz anderes vor: Man empfahl uns, die Chili-Schoten zu trocknen und in einer Gewürzmühle sehr fein zu mahlen. Mit dem gewonnenen Chili-Pulver lassen sich KM2 >> -Grillgerichte und natürlich auch andere kulinarische Experimente mit pikanter Ausrichtung schärfen. Das hätte ich schon wunderbar bei meinem argentinischen Grillen gebrauchen können. Und damit meine ich nicht das 4:0 gegen Argentinien in Südafrika. Har, Har, Har!

Aufgrund der bisher getesteten Schärfeeigenschaften unserer Chili-Früchte wird das Mahlergebnis ganz nah am Schießpulver sein. Vorsicht ist also geboten! Vielen Dank an den Hobbykoch.de-Blog. Gute und einfache Idee.

Chili à la Fragezeichen

Chilischote sucht Rezept

Nicht nur bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika geht es heiß her, bald kommt es auch bei uns im Büro zu scharfen Momenten: Nach geduldigen Gärtnermonat können wir im Juli unsere Chili-Schoten ernten. Über Glück und Leid unserer Chili-Zucht haben wir hier berichtet…

Unsere Jahresaktion »Für Feuer im Hintern 2010« läuft damit auf ihren Höhepunkt zu. Daher rufen wir in die Welt und fragen nach Rezepten für unser »Rotes Teufele«:

Welches Gericht eignet sich am besten für den Einsatz unserer Schoten? Einfaches Chili con Carne – oder geht es raffinierter? Welcher Kochaficionado, Küchenblogger, Rezeptguru oder Topfexperte weiß, wie wir unsere Schoten am besten verarbeiten? Damit’s was wird mit dem Feuer im Hintern 2010 und dem Team und allen Gästen hier bestens schmeckt.

Mitmachen 2010: Wir bitten also um Hilfe, freuen uns auf Vorschläge und berichten hier gern über alle scharfen Ideen und Ideengeber.

Update nach Selbstversuch:
Im Selbstversuch erweist sich die Frucht direkt vom Strauch als ordentlich scharf. Der Mund-Rachen-Raum jubelt. Das »Rote Teufele« macht seinem Namen alle Ehre. Das nur als Hinweis für Rezeptspender.

Update:
Zu unserem ersten Feedback nach ersten Reaktionen.