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	<title>KM2 &#62;&#62; Neuerfindung &#187; Kundengespräch</title>
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		<title>Briefing: Was will Der Kunde? Der Kunde will das!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 17:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Briefing]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlage]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel brennt mir seit einiger Zeit unter den Nägeln, auch wenn ich mich zum Thema hier bereits einmal ausließ.  Den letzten Anstoß zur Niederschrift mag das unentschiedene Hin und Her eines Beinahe-Kunden bei der Bestimmung seines Bedarfs gegeben haben. Nun denn: Die Mutter aller Projekte ist das Briefing. Briefing heißt übersetzt in etwa &#8220;Kurzbeschreibung&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="full"><img class="alignleft size-full wp-image-2229" title="headerbriefing" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/headerbriefing.gif" alt="headerbriefing" width="600" height="200" /></p>
<p>Dieser Artikel brennt mir seit einiger Zeit unter den Nägeln, <a href="http://www.km2.de/blog/2009/08/07/briefing-ist-manchmal-gluckssache.html" target="_self">auch wenn ich mich zum Thema hier bereits einmal ausließ</a>.  Den letzten Anstoß zur Niederschrift mag das unentschiedene Hin und Her eines Beinahe-Kunden bei der Bestimmung seines Bedarfs gegeben haben. Nun denn:</p>
<p>Die Mutter aller Projekte ist das Briefing. Briefing heißt übersetzt in etwa &#8220;Kurzbeschreibung&#8221; oder &#8220;kurze Einweisung&#8221;, würde ich sagen. Und für uns, die fleißige Internetagentur, ist das Briefing die Grundlage aller nachfolgenden Schritte, die da lauten: Angebotserstellung für den potenziellen Kunden, Einigung mit dem (nun tatsächlichen) Kunden und Auftragsumsetzung.</p>
<p>Das Briefing ist demnach zugleich der Auftakt zu einer (hoffentlich guten) Beziehung zum Kunden. Mit ihm erhalten wir alle nötigen Bedarfsinformationen des Kunden.</p>
<p>Zu Beginn gilt: Wer in unserem Metier bedient werden will, muss seinen Bedarf formulieren. Wer das nicht kann, wird sich helfen lassen müssen: Das ist dann unser Job, da wir wissen, was wir fragen müssen.</p>
<p>Was sich so einfach wie ein Spaziergang im Park anhört, ist manchmal gar nicht so einfach. Vor allem, wenn der Kunde seinen Bedarf eben nicht klar benennen kann oder er sich bei der Erarbeitung dessen nicht helfen lässt.</p>
<p>Unschön kann sein, wenn der Kunde <em>nach</em> bereits erbrachten Leistungen nochmals brieft, sozusagen <em>nachbrieft</em>. Das Ausgangsbriefing war dann ein <em>Circa</em>-, <em>Schau&#8217;n-wir-mal</em>- bzw. <em>Schein</em>-Briefing, das dann teilweise oder auch mal komplett nicht mehr gilt. Überraschung &#8211; für uns. Leider wird es meist heißen, die Agentur habe ihren Job nicht gut gemacht, d. h. schlecht gearbeitet oder den Bedarf nicht richtig abgefragt.</p>
<p>Ist der Zusatzaufwand, der wegen des Nachbriefings entsteht, bezahlt, mag das für uns betriebswirtschaftlich okay sein. Nicht gut ist, wenn beim Kunden ein Gefühl der Unzufriedenheit oder gar des Misstrauens aufkommt, das mit viel Kommunikationsaufwand und Empathie wieder abgebaut werden muss.</p>
<p>Eine solche Verstimmung kann sich dadurch verstärken,  dass der Kunde sich im Medienraum Internet, Internet-Kommunikation und mit den daran hängenden technisch-funktionalen Erfordernissen nicht auskennt. Das ist kein Beinbruch, dafür gibt es ja uns.</p>
<p>Sehr dicke <em>Misstrauenswände </em>und unrealistische Erwartungshaltungen muss man behutsam &#8211; durch Transparenz und gute Leistung &#8211; abbauen. Manchmal aber trifft man auf Vorbehalte, die sich nicht abbauen lassen. Dann kann es besser sein, die Zusammenarbeit zu beenden. <em>The customer is king, but do not lose yourself. It never pays.</em></p>
<p>Fazit: Klare und vielleicht sogar strukturierte Bedarfs- oder Zielvorstellungen sind (seeehr) hilfreich. Wer seine Wünsche nicht benennen kann, sollte sich durchaus einfach helfen lassen. Tut gar nicht weh.</p>
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		<title>Briefing ist manchmal Glückssache</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/08/07/briefing-ist-manchmal-gluckssache.html</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 15:03:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Briefing fragen wir, die Agentur, den Kunden, was er will: Logo mit Signet, ohne Signet, Website, Blog, Online-Shop mit Paypal-Anbindung oder anpassbarer Preis-Mengen-Formel und so weiter und so fort&#8230; Gestelzt: Das Gespräch mit dem Kunden dient der Festlegung und Detaillierung des Kundenbedarfs. (römpöm) Im Prinzip eine einfache Sache: Wir setzen uns mit dem Kunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Briefing fragen wir, die Agentur, den Kunden, was er will: Logo mit Signet, ohne Signet, Website, Blog, Online-Shop mit Paypal-Anbindung oder anpassbarer Preis-Mengen-Formel und so weiter und so fort&#8230;<br />
Gestelzt: Das Gespräch mit dem Kunden dient der Festlegung und Detaillierung des Kundenbedarfs. (<em>römpöm</em>)</p>
<p>Im Prinzip eine einfache Sache: Wir setzen uns mit dem Kunden hin, befragen ihn systematisch und klopfen erste denkbare Richtungen für eine Umsetzung ab.</p>
<p>Manchmal sitzt man mit drei Menschen am Tisch und erfährt von ihnen vier oder mehr Bedarfsmeinungen. Die bringen wir dann auf einen gemeinsamen Nenner. Das ist unser Job. Daraus kann sich ein interessanter Spielraum für uns als Agentur ergeben, falls der Kunde offen für Ideen und nicht beratungsresistent ist.</p>
<p>Füllstoff für die Anekdotenschatulle entsteht in diesem Fall, wenn die drei Personen sich gegenseitig ihre Uneinigkeit beweisen und vor einem am Tisch so richtig streiten. Als Agentur wirft man bei so etwas die gesamte Briefing-Erfahrung in die Waagschale und greift moderierend ein; auch wenn es juckt zu sehen, wie der  Streit ausgeht&#8230; So weit, so gut.<span id="more-2396"></span></p>
<p>Es gibt Kunden, die sich und ihrem Vorhaben allerdings ein Bein stellen und nachbriefen &#8211; und zwar gefühlte Lichtjahre nach dem Erst-Briefing.</p>
<p>Beispiel: Nach drei Wochen schaut sich die Frau des zweiten Geschäftsführers, der am Erst-Briefing gar nicht teilgenommen hat, mit der Schwippschwägerin mal die ersten Layouts und Arbeitsergebnisse an und findet alles doof. (Klar, ist ja alles Geschmackssache. Grrr.) Und jetzt muss alles anders werden.</p>
<p>Ab diesem Moment <em>kann</em> der Wurm im Projektapfel stecken. Muss aber nicht. Es ist okay, falls sich alles in Luft auflöst, was vorher abgesprochen war, so lange daraus resultierende Extrarunden bezahlt werden! Ausrufezeichen. Häufig ist der Kunde aber nicht bereit, die Kehrtwende zu bezahlen. Punkt. Wurm im Apfel. Was jetzt? Fragezeichen.</p>
<p>Fingerspitzengefühl ist gefragt: Die Agentur muss den Kunden führen und ihm zur Seite stehen, darf aber nicht den Mehraufwand aus dem Auge verlieren. Das kann schwierig werden.<br />
Ich hör&#8217;s schon: »Heul doch!« »Der Kunde hat immer Recht.« »Da muss man durch.« »Agenturalltag.« »Schließt doch einen Vetrag mit dem Kunden.« »Falsches Briefing.« <em>Yada, yada, yada</em>.</p>
<p>Aber mal ehrlich, wann ist mal Zeit für einen ausführlichen Vertrag mit dem Kunden? Der ist in den meisten Fällen doch auch gar nicht notwendig.</p>
<p>Gewiss, man muss sich an die eigene Nase fassen: Hat man alles richtig gemacht und den Kunden in der Suchphase gut geführt? Aber ein Briefing ist kein Hexenwerk. Und es dient in <span style="text-decoration: line-through;">vielen</span> manchen Fällen der Sortierung des Kunden. Das ist Sinn der Sache.<br />
Wenn der Kunde im Laufe des Projektes jedoch dreimal umbrieft, kann das schon dreimal richtig ärgerlich sein, wenn der  Zusatzaufwand nicht gedeckelt ist. Es geht ja auch keiner zum Maler und verlangt einen kostenfreien Neuanstrich der Hausfassade, weil die Farbe des  Erstanstriches jetzt doch nicht mehr gefällt.</p>
<p>So eine Situation ist für die Agentur eine Gratwanderung: Kann ich eine kostenfreie Extrarunde riskieren? Wie viel kann ich von der Marge abzwacken? Was mache ich im Falle einer zweiten Extrarunde? Lässt sich das im Vorfeld mit der Angebotserstellung auffangen? Wie bedeutsam ist der Kunde? Der kann ja unabhängig vom Umsatz einen hohen &#8220;ideellen Wert&#8221; als Referenz haben. (Ich gebe trotz alter Verkaufsweisheiten zu: Der Kunde ist zwar König, aber manche Kunden sind Kaiser.)</p>
<p>In unseren Angeboten sehen wir z. B. einen Passus für Extrarunden vor. Wie wir auch sonst bemüht sind, durch unser Angebot für eine detaillierte und transparente Grundlage zu sorgen. Problem ist nur, wenn der Kunde diese Punkte überliest. Kam auch schon vor&#8230; <em>Tschism</em>.</p>
<p>Am besten ist immer: Miteinander reden.</p>
<p>Was meint die weite Welt da draußen? Höre gern, was mir dazu gesagt wird&#8230;</p>
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		<title>KM2 &gt;&gt; befragt 4hc &#124; Teil 4</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/08/04/km2-befragt-4hc-teil-4.html</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 17:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[4hc]]></category>
		<category><![CDATA[4hc.de]]></category>
		<category><![CDATA[coole Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kundengespräch]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Interaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der dritte Teil des 4hc-Interviews ging zwar erst letzte Woche online, aber wir wollen mit der letzten Folge nicht lange fackeln: Hendrik Tiedemann, der zweite Mann im Betreiber-Team von 4hc &#8211; for handicapped, steht uns Rede und Antwort zu unseren Fragen über die Online-Community, die im Frühjahr&#8230; &#8230;erst relauncht hat. Und los geht&#8217;s: Was zeichnet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="full"><img class="alignleft size-full wp-image-2590" title="Interview2" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/Interview2.jpg" alt="Interview2" width="600" height="200" /></p>
<p>Der <a href="http://www.km2.de/blog/2009/07/31/km2-befragt-4hc-teil-3.html" target="_self">dritte Teil des 4hc-Interviews</a> ging zwar erst letzte Woche online, aber wir wollen mit der letzten Folge nicht lange fackeln: <strong>Hendrik Tiedemann</strong>, der zweite Mann im Betreiber-Team von <a href="http://www.4hc.de" target="_self"><strong>4hc &#8211; for handicapped</strong></a>, steht uns Rede und Antwort zu unseren Fragen über die Online-Community, die im Frühjahr&#8230;</p>
<p><span id="more-2588"></span><strong> </strong></p>
<p>&#8230;erst <a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/02/4hc-community-relauncht.html" target="_self">relauncht hat</a>. Und los geht&#8217;s:</p>
<p><strong>Was zeichnet 4hc aus? Warum sind die Nutzer hier richtig?</strong><br />
Der Grundgedanke von 4hc ist es, als Schnittstelle für alle Behinderten und deren Umfeld zu fungieren. Wir wollen  nicht in Konkurrenz zu anderen Organisationen treten, sondern die Wege zu  denjenigen erleichtern, die sich auf die Betreuung einzelner Behinderungen  spezialisiert haben oder die in anderer Form schwerpunktmäßig im Bereich  Behinderung aktiv sind.</p>
<p>Ein kleiner Anfang ist gemacht mit unserer  <a href="http://www.4hc.de/Handicaps" target="_blank"><strong>Handicap-Datenbank</strong>, in der mittlerweile rund 200 Behinderungen versammelt sind  und auf die repräsentativen Selbsthilfeorganisationen und Fachgesellschaften  verlinkt wird</a>. Unsere Content-Bereiche <strong>‚<a href="http://www.4hc.de/Magazin/" target="_blank">Magazin</a>’</strong> und <strong>‚<a href="http://www.4hc.de/4HC_Handicaps/" target="_blank">Handicaps</a>’</strong> informieren  über Themen, die das alltägliche Leben bzw. typische medizinische Probleme von  Menschen mit Behinderungen betreffen; diese Bereiche füllen sich  allmählich.</p>
<p>Dies sind erste Schritte, aber es ist schon  ein guter Anfang. Wichtig für die breite Akzeptanz unseres Projekts ist jedoch  eine attraktive Community. Diese zu schaffen, ist unser aktuelles  Hauptanliegen.</p>
<p><strong>Was kann 4hc von anderen  Communities lernen?</strong><br />
Eine erfolgreiche Community lebt davon,  dass sich die Mitglieder ihr zugehörig fühlen. Bei speziellen Behinderungen oder  Einzelthemen repräsentierenden Sparten-Communities entsteht dieses  Zugehörigkeitsgefühl fast automatisch. Jemand, der etwa unter Arthrose leidet,  findet schnell zum Deutschen Arthrose Forum, wo er auf viele Menschen mit  ähnlichen oder exakt den gleichen Problemen oder Erfahrungen stößt wie er  selbst.</p>
<p>4hc vertritt dagegen alle Menschen mit  Behinderung, unsere Zielgruppe ist viel größer und entsprechend heterogen. Es  besteht genügend Diskussionsbedarf, auch gerade zu Themen, die von  spezialisierteren Communities weniger aufgegriffen werden; die eigentliche  Herausforderung besteht für uns darin, ohne bereits vorhandenes Kernpublikum das  nötige „Community-Feeling“ herzustellen, also einen Ort, wo sich Leser „zuhause“  fühlen. Daran arbeiten wir derzeit.</p>
<p><strong>Was können andere Communities von  4hc lernen?</strong><br />
Wir freuen uns natürlich, wenn andere  Communities durch uns Orientierungshilfe gewinnen. Aber ob und wie dies genau  der Fall ist, können Ihnen nur diese Communities selbst  beantworten.</p>
<p><strong>Macht sich die Wirtschaftskrise  bei 4hc bemerkbar?</strong><br />
Bislang nicht, verschiedene unserer  bestehenden Kooperationen konnten wir dieses Jahr sogar ausbauen. Wir hoffen  aber dennoch auf das Ende der Krise und einen baldigen Aufschwung, damit die  allgemeine Unsicherheit, die überall in der Luft liegt, bald ein Ende  findet.</p>
<p><strong>Wie würden Sie die Zusammenarbeit  mit uns, der KM2 &gt;&gt; netz:innovationen.gmbh,  beschreiben?</strong><br />
Als harmonisch und wirklich sehr  erfreulich. Die Zusammenarbeit mit KM2 &gt;&gt; besteht seit nunmehr fast fünf Jahren. In  der Anfangszeit unseres Portals gab es immer wieder Phasen, in denen nichts  voran gehen wollte, in denen die Entwicklung unserer Arbeit zu stagnieren  schien.</p>
<p>In solchen Phasen stand KM2 &gt;&gt; immer hinter uns und sparte nicht mit Rat  und konstruktiver Kritik. Für diese nachhaltige Unterstützung seitens der  Unternehmensleitung wie auch gleichermaßen der einzelnen Mitarbeiter sind wir  wirklich sehr dankbar. In der schwierigen Aufbauphase kann einem Projekt wie dem  unsrigen eigentlich nichts Besseres geschehen als einen verlässlichen Partner zu  haben, der einem gewissermaßen den Rücken freihält.</p>
<p>Heute hat unsere Zusammenarbeit fast  informellen Charakter angenommen; wir kommunizieren häufig und schauen  anlässlich von Besprechungen etc. auch gern in den KM2-Büroräumen vorbei. Wir  stoßen bei KM2 wirklich immer auf ein offenes Ohr.</p>
<p><strong>Was haben wir von 4hc noch zu  erwarten?</strong><br />
Es besteht zweifellos Bedarf nach einer  Plattform, auf der alle relevanten Organisationen und überhaupt beruflichen und  gesellschaftlichen Gruppen vertreten sind, die für Menschen mit Behinderung und  für chronisch schwer Erkrankte von Bedeutung sind. Wenn dies mit Popularität und  einem hohen Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit einherginge, wäre die  Möglichkeit zu echter gesellschaftspolitischer Wirkung gegeben. Aber das ist  Zukunftsmusik. Ob 4hc dies jemals leisten kann, ist völlig  offen.</p>
<p><strong>Wie wollen Sie diese Ziele  erreichen?</strong><br />
Wir machen uns gar nicht mit hohen Zielen  verrückt, sondern gehen Schritt für Schritt voran und schauen wie weit wir  jeweils kommen. Nach dem weitgehenden Abschluss der technischen Arbeiten  dieses Jahres steht jetzt gewissermaßen der Sockel. Als nächstes möchten wir 4hc  mit mehr Inhalten füllen und zugleich zu einem besucherstarken Portal machen,  das von möglichst vielen Menschen wahrgenommen wird. Das wird einige Zeit in  Anspruch nehmen und stellt bereits eine enorme Herausforderung dar. Wie es  danach weitergeht, wird sich zeigen, wenn es soweit  ist.</p>
<p><strong>Vielen Dank an 4hc.de für die ausführliche Interviewreihe.</strong></p>
<p><a href="http://www.km2.de/blog/2009/07/31/km2-befragt-4hc-teil-3.html" target="_self">Zum ersten Teil des Interviews mit Hendrik Tiedemann&#8230;</a></p>
<p>(<a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/17/km2-befragt-4hc.html" target="_self">Zum Interview mit Marcus Link (Initiator von 4hc.de) – Teil 1</a>)<br />
(<a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/29/km2-befragt-4hc-teil-2.html" target="_self">Zum Interview mit Marcus Link – Teil 2</a>)</p>
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		<title>KM2 &gt;&gt; befragt 4hc &#124; Teil 3</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/07/31/km2-befragt-4hc-teil-3.html</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 08:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem Gespräch mit Marcus Link (Initiator und einer der Betreiber der Online-Community 4hc &#8211; for handicapped) lassen wir heute seinen Kompagnon Hendrik Tiedemann zu Wort kommen: Es folgt der erste Teil unseres Interview mit ihm&#8230; Seit wann arbeiten Sie mit Herrn Link an der 4hc Online-Community? Kennengelernt haben wir uns im Jahr 2001, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="full"><img class="alignleft size-full wp-image-2590" title="Interview2" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/Interview2.jpg" alt="Interview2" width="600" height="200" /></p>
<p>Nach dem <a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/17/km2-befragt-4hc.html" target="_self">Gespräch mit <strong>Marcus Link</strong></a> (Initiator und einer der Betreiber der <a href="http://www.4hc.de" target="_blank">Online-Community <strong>4hc &#8211; for handicapped</strong></a>) lassen wir heute seinen Kompagnon <strong>Hendrik Tiedemann</strong> zu Wort kommen: Es folgt der erste Teil unseres Interview mit ihm&#8230;</p>
<p><span id="more-2541"></span><strong>Seit wann arbeiten Sie mit Herrn Link an der 4hc Online-Community?</strong><br />
Kennengelernt haben wir uns im Jahr 2001, ich war damals für ein Gesundheitsportal tätig und kam darüber gelegentlich auch mit dem Thema Behinderung und einigen Betroffenen in Kontakt.</p>
<p>Damals war 4hc noch ein reines Konzept, es gab noch keine Website. Es fand viel Brainstorming statt, verschiedene Leute kamen und gingen wieder. Ich sah allerdings genügend Potential in dem Projekt, um mich einzuklinken und dabeizubleiben. Bis wir dann endgültig startbereit waren und es mit dem Portal wirklich losging, war es jedoch noch einige Jahre hin.</p>
<p><strong>Wie ist das Projekt 4hc.de entstanden?</strong><br />
Das Projekt geht ganz auf Herrn Link zurück. Als Querschnittgelähmter, der durch das ständige Sitzen vielleicht mehr Zeit als andere vorm Computer zubrachte, erkannte er früh die Möglichkeiten des Internets.</p>
<p>Man muss sich vergegenwärtigen, dass bis vor etwa zehn Jahren an viele Informationen nur schwer ranzukommen war; das heute völlig selbstverständliche Suchen per Bildschirm, Google, Wikipedia und Mausklick ist ja ein völlig neuer Zustand. Noch Ende der 90er musste ich als Student wegen fast jeder Kleinigkeit eigens in der Bibliothek recherchieren oder bestenfalls den Brockhaus zu Rate ziehen. Im Grundstudium hatte ich nicht mal einen Computer und tippte meine Seminararbeiten noch mit Schreibmaschine.</p>
<p>Als Behinderter hatte man es in der Hinsicht damals noch schwerer als heute – wer weiß denn auf Anhieb, an welche Ämter und Anlaufstellen man sich wenden kann, wenn man sich plötzlich im Rollstuhl wiederfindet? Welche Zuschüsse stehen einem zu, wie kommt man an Pfleger, wo gibt es behindertengerechte Wohnungen usw.? Wenn einem nicht Familie oder Freunde mit Rat oder Tat zur Seite standen, war es noch schwieriger.</p>
<p>Daraus entstand damals der Gedanke, im Internet einen Ort zu schaffen, an dem man all diese Informationen zentral abrufen kann oder an die richtigen Ansprechpartner weitergeleitet wird, also eine Art „Yahoo für Behinderung“. Natürlich hat sich dieser Gedanke mit der enormen Entwicklung, die das Internet seitdem genommen hat, ebenfalls weiterentwickelt und ausgeweitet, aber das Bedürfnis nach einer zentralen Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung ist heute genauso aktuell wie damals.</p>
<p>Dass mehrere der führenden Rollstuhlhersteller schon fast seit dem Start unseres Portals ihre Produkte bei uns bewerben, ist für uns ermutigend und zeigt, dass unser Gedanke auch in der Wirtschaft auf Interesse stößt. Die Hersteller behindertenbezogener Produkte suchen schon lange nach einer geeigneten zielgruppenrelevanten Plattform, um ihr Angebot dort vorzustellen, nur sind in der Vergangenheit entsprechende Rumpf-Plattformen meist bereits eingegangen, bevor sie überhaupt bekannt werden konnten.</p>
<p>4hc gehört zu den wenigen Unternehmungen, die sich über die Jahre hinweg behaupten und die nötige Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit an den Tag legen, um nicht nur als Informationsangebot oder reine Community von Besuchern genutzt, sondern auch als dauerhaft tragfähiger Werbe- und Kooperationspartner von seriösen Unternehmen ernst genommen zu werden.</p>
<p>Wir merken jedes Jahr stärker, dass gerade diese Beharrlichkeit besonders geschätzt wird.</p>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre Zusammenarbeit mit Herrn Link charakterisieren?</strong><br />
Wir ergänzen uns ganz gut. Wir machen uns unser unterschiedliches Naturell zunutze, indem wir unsere Arbeitsbereiche entsprechend aufteilen.</p>
<p>Grob gesprochen treibt Herr Link das Projekt voran und ich bin mehr für die Konsolidierung zuständig. Natürlich gibt es Überschneidungen, und manchmal tauschen wir auch die Rollen.</p>
<p><strong>Was reizt Sie (als &#8220;Fußgänger&#8221;) an dem Projekt?</strong><br />
Von Anfang an war es das zielstrebige Engagement von Herrn Link für sein Projekt, das mir besonders auffiel. Da war jemand mit einer besonderen Vision, und darüber hinaus auch mit klaren Vorstellungen wie man sie ins Werk setzen kann, allerdings ohne die notwendigen finanziellen und personellen Mittel. Zumindest im zweiten Punkt konnte ich etwas aushelfen, und schließlich haben wir es dann auch geschafft, das nötige Grundkapital aufzubringen. Das war 2005, und in den folgenden zwei Jahren hat das Portal dann tatsächlich Gestalt angenommen und wird seither von uns in Kooperation mit KM2 immer weiter ausgebaut.</p>
<p>Vom 4hc-Leitthema &#8220;Behinderung&#8221; bin ich zum Glück persönlich nicht betroffen, aber das spielt für mich keine Rolle. Ich kann mich schließlich auch als Gesunder für die Belange anderer einsetzen, die in dieser Hinsicht schlechter dastehen als ich.</p>
<p>Ein anderer Anreiz ist die weitgehend selbstbestimmte tägliche Arbeitsrealität, die sich doch erheblich von dem Hamsterrad des 08/15-Angestelltendaseins unterscheidet.</p>
<p>Und dann will ich nicht verschweigen, dass 4hc einen grundsätzlichen gesellschaftlichen Nutzen verfolgt.</p>
<p>Zum Begriff „Fußgänger“ möchte ich noch anmerken, dass wir mit 4hc nicht nur das Handicap-„Kernsegment“ der Rollstuhlfahrer abdecken. Behinderung ist viel mehr. Das kann auch Taubheit, Kleinwüchsigkeit oder sogar Analphabetismus sein. Jemand, der z. B. des Lesens nicht mächtig ist, stößt in der heutigen Informationsgesellschaft auf unüberwindlichere Barrieren als jemand, der durch Polio geschädigt auf einem Bein leicht lahmt. Diese Ausweitung des Begriffs Behinderung weg von schweren körperlichen Beeinträchtigungen ist also nicht aus der Luft gegriffen, wie es vielleicht auf den ersten Blick den Anschein haben mag.</p>
<p>Dann gibt es noch das weite und komplexe Feld der Menschen mit geistigen bzw. kognitiven Behinderungen. Die meisten der gerade genannten Behinderungen gehören zwangsläufig nicht zu unserer Kernzielgruppe, aber wir sprechen ja auch Angehörige, Pfleger, Ärzte und anderes Fachpersonal an, die sich mit den Betroffenen beruflich oder privat beschäftigen.</p>
<p><a href="http://www.km2.de/blog/2009/08/04/km2-befragt-4hc-teil-4.html" target="_self"><em>Fortsetzung folgt&#8230;</em></a></p>
<p><a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/17/km2-befragt-4hc.html" target="_self">Zum Interview mit Marcus Link &#8211; Teil 1</a><br />
<a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/29/km2-befragt-4hc-teil-2.html" target="_self">Zum Interview mit Marcus Link &#8211; Teil 2</a></p>
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		<title>KM2 &gt;&gt; befragt 4hc &#124; Teil 2</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/06/29/km2-befragt-4hc-teil-2.html</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 16:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweiter Teil des Gespräches mit Markus Link, dem Initiator und einem der beiden Betreiber der kürzlich relaunchten 4hc-Community&#8230; 4hc-Interview Teil 2: Wie und warum sind Sie auf die KM2 &#62;&#62; netz:innovationen.gmbh gekommen? Ich habe zehn Web-Seiten aus dem Raum Düsseldorf-Köln ausgesucht und KM2 &#62;&#62; erschien mir sympathisch. Der ganze Tonfall auf der Website und so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="full"><img class="alignleft size-full wp-image-2590" title="Interview2" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/Interview2.jpg" alt="Interview2" width="600" height="200" /></p>
<p>Zweiter Teil des Gespräches mit Markus Link, dem Initiator und einem der beiden Betreiber der <a href="http://www.4hc.de" target="_blank">kürzlich relaunchten 4hc-Community</a>&#8230;</p>
<p><em>4hc-Interview Teil 2:</em></p>
<p><strong>Wie und warum sind Sie auf die KM2 &gt;&gt; netz:innovationen.gmbh gekommen?</strong><br />
Ich habe zehn Web-Seiten aus dem Raum Düsseldorf-Köln ausgesucht und KM2 &gt;&gt; erschien mir sympathisch. Der ganze Tonfall auf der Website und so weiter, das wirkte einfach freundlich. Also rief ich an, stellte das Projekt vor &#8211; und dann kamen zwei Herren zu mir. Das war im Jahr 2004.</p>
<p>Man fängt mit einer Seite an, hat gewisse Vorstellungen, die Kapitaldecke ist dünn &#8211; das war die Ausgangssituation. Und KM2 &gt;&gt; hat sich darauf eingelassen. So ein Portal und Online-Community lebt nur von einem guten Motor. Und der war KM2.</p>
<p><strong>Wie hat sich das Internet bzw. das Verhalten der Nutzer in den letzten Jahren verändert? Wie wirkt sich das mit Blick auf 4hc.de aus?</strong><br />
Das kann ich gar nicht so genau sagen. Das Netz ist ständig in Bewegung. Die User gewöhnen sich an Standards oder Abläufe und Strukturen, wie sie zu sein haben. Wer zehn Jahr im Internet unterwegs ist, hat Erwartungen, die erfüllt sein müssen. Da müssen wir natürlich am Ball bleiben.</p>
<p>Bei 4hc im Speziellen haben die Leute eine sehr hohe Affinität zum Internet. Für viele Menschen mit Behinderung, so wie ich, ist das Internet das Tor zur Welt. Klingt vielleicht etwas überzogen, ist aber so. Ich persönlich bin mobil eingeschränkt, im Internet bin ich das nicht. Hier setzt 4hc an. Leute, für die es ungeheuer aufwändig wäre, sich zu treffen, können sich online auf die verschiedensten Arten austauschen. Und das unter dem Schirm des Themas, das ihr Leben besonders prägt: Behinderung. Darum 4hc: for handicapped, für Behinderte. Englisch klingt es besser. Behindert klingt behindert, muss ich mal sagen.</p>
<p><strong>Ist 4hc.de von der Wirtschaftskrise betroffen?</strong><br />
Bisher haben wir das nicht bemerkt. Die Werbepartner, die das 4hc-Potenzial erkennen, sind uns treu. Was in Zukunft sein wird, wissen wir natürlich nicht. Es wird sich zeigen, ob die allgemeine Situation sich auf Werbebudgets auswirkt. Wir hoffen nicht.</p>
<p>Unser Vorteil: Auf eine relevantere und konzentriertere Zielgruppe wird man als Unternehmen im Bereich Produkte für Behinderte online nicht treffen. Wie gesagt, als Querschnittsgelähmter spreche ich aus eigener Erfahrung.</p>
<p><strong>Wo steht 4hc in einigen Jahren? Was haben Sie in den nächsten Jahren vor?</strong><br />
<a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/17/km2-befragt-4hc.html" target="_self">Das habe ich mit Frage 1 und 2 schon ein wenig beantwortet</a>: Wir werden, das wünschen wir uns &#8211; und daran arbeiten wir, als Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung und Angehörige etabliert sein. 4hc wird eine gut gefüllte Online-Community sein, ein nachgefragtes Portal mit hoher User-Akzeptanz. Wer etwas online zu diesem Bereich sucht, stößt auf die 4hc-Welt.</p>
<p><strong>Sie haben jede Menge Arbeit mit 4hc. Was würden Sie tun, wenn es 4hc ab morgen nicht mehr gäbe?</strong><br />
Mir einen Hund kaufen.</p>
<p><strong>Was ist das Bemerkenswerteste, das Ihnen im Zusammenhang mit 4hc untergekommen ist?</strong><br />
Da packen wir mal KM2 rein. Unsere Telefonate&#8230;, da könnten Sie allein drei Wochen in den Urlaub fahren. Ohne KM2 &gt;&gt; gäbe es 4hc nicht. Und diese Unterstützung ist bemerkenswert.<br />
<strong><br />
Völlig andere Frage: Was (neben 4hc) bringt Ihr Blut noch in Wallung?</strong><br />
Frauen. (Lacht)</p>
<p><em><a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/17/km2-befragt-4hc.html" target="_self">4hc-Interview mit Marcus Link  Teil 1 lesen&#8230;</a></em></p>
<p><em>(<a href="http://www.km2.de/blog/2009/07/31/km2-befragt-4hc-teil-3.html" target="_self">Zum Interview mit dem zweiten 4hc-Betreiber: Hendrik Tiedemann&#8230;</a>)<br />
</em></p>
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		<title>KM2 &gt;&gt; befragt 4hc &#124; Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 19:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem Relaunch der 4hc-Community vor wenigen Tagen befragen wir einen der beiden Betreiber, Marcus Link, was er uns zum Projekt sagen kann. 4hc-Interview Teil 1: Versuchen Sie, 4hc und die Idee dahinter mit einem Satz zu beschreiben. 4hc soll eine Anlaufstelle für alle Menschen sein, die mit einer Behinderung oder einem medizinischen Problem zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="full"><img class="alignleft size-full wp-image-2590" title="Interview2" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/Interview2.jpg" alt="Interview2" width="600" height="200" /></p>
<p>Nach dem <a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/02/4hc-community-relauncht.html" target="_self">Relaunch der 4hc-Community vor wenigen Tagen</a> befragen wir einen der beiden Betreiber, <strong>Marcus Link</strong>, was er uns zum Projekt sagen kann.</p>
<p><em>4hc-Interview Teil 1:</em></p>
<p><strong>Versuchen Sie, 4hc und die Idee dahinter mit einem Satz zu beschreiben.</strong><br />
<a href="http://www.4hc.de" target="_self">4hc soll eine Anlaufstelle für alle Menschen sein, die mit einer Behinderung oder einem medizinischen Problem zu tun haben</a>.</p>
<p><strong>Welches Ziel verfolgen Sie mit der 4hc-Community? Haben Sie eine Vision für das Projekt?</strong><br />
Das Ziel ist, wie eben schon gesagt, 4hc als Anlaufstelle rund um das Thema Behinderung zu etablieren&#8230;</p>
<p>Visionen, ja, das klingt vielleicht übertrieben, aber wir wären gern <strong>das</strong> Behinderten-Portal in Deutschland. Und ich träume von einem 4hc-Konzert vor 5.000 Leuten, auf dem Westernhagen mit zwei Behindertenbands spielt. Nur, der wird langsam zu alt.<em> (Lacht)</em> Dann von mir aus die Fanta 4, die mit zwei Behindertenbands spielen. Damit wäre einer meiner Lebensträume erfüllt.</p>
<p><strong>Wann und wie hat alles begonnen?</strong><br />
Im April 1996 fing alles an, als ich noch bei AOL zu 8,88 DM die Stunde ins Netz gegangen bin. Ich habe, weil ich selbst im Rollstuhl sitze, etwas zum Thema Behinderung gesucht, aber nichts gefunden. Da habe ich mich gefragt, wie es wäre, wenn ich so ein Internet-Angebot selbst schaffen würde. Die Idee war geboren und hat mich nicht mehr losgelassen.</p>
<p><strong>Mit welcher Strategie bringen Sie 4hc &#8220;an den Mann&#8221;?</strong><br />
Wenn Sie mir die Frage beantworten könnten, dann wäre ich selbst schlauer. <em>(Lacht)</em> Es gibt ja zwei Schienen, die wir beackern: Einmal die Werbepartner, also Firmen, die das Potenzial von 4hc erkennen und in unserer sehr speziellen Community für Ihre Produkte werben. Die andere Seite sind die Nutzer, die wir auf uns aufmerksam machen und an uns binden möchten.</p>
<p>Beides ist aufwändig, schwierig und läuft oft sehr zäh. Bei Firmen sieht das zum Beispiel dann so aus, dass ich mich ans Telefon klemme, die Leute anrufe, Ihnen von 4hc erzähle und versuche, sie von uns zu überzeugen.</p>
<p><strong>Was sehen Sie für eine Online-Community wie 4hc als unerlässlich?</strong><br />
Ich sehe das &#8220;große Paket&#8221;, das große Paket, das den Leuten möglich macht, miteinander zu kommunizieren. Das ist schwer abgrenzbar. Alle Funktionen in der Community, der 4hc-Chat, das 4hc-Forum, die Pinnwand, der 1:1-Messenger, die sehr speziellen Infos in der Handicaps-Datenbank und so weiter; das alles ermöglicht den Usern Kommunikation in einem Bereich, der für sie von hohem Interesse, von Bedeutung ist. Die Mischung macht&#8217;s &#8211; nicht zu viel, nicht zu wenig.</p>
<p><a href="http://www.km2.de/blog/2009/06/29/km2-befragt-4hc-teil-2.html" target="_self"><em>Hier geht&#8217;s zum zweiten Teil des 4hc-Interviews mit Marcus Link&#8230;</em></a></p>
<p>(<a href="http://www.km2.de/blog/2009/07/31/km2-befragt-4hc-teil-3.html" target="_self"><em>Zum Interview mit dem zweiten 4hc-Betreiber: Hendrik Tiedemann &#8211; Teil 1&#8230;</em></a>)</p>
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		<title>Kundengespräch: Talk about Change&#8230;</title>
		<link>http://www.km2.de/blog/2009/02/17/kundengespraech-talk-about-change.html</link>
		<comments>http://www.km2.de/blog/2009/02/17/kundengespraech-talk-about-change.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 21:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nik</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Synergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem unserer Kunden fordert ein Intranet-Projekt, das wir vor einiger Zeit für ihn umgesetzt haben und seitdem technisch betreuen, einen unternehmensweiten Paradigmenwechsel. Der lässt sich schlicht so zusammenfassen: Ein guter Stoß Offline-Arbeit wandelte sich für die Mitarbeiter seit dem Rollout zu einem guten Stoß Online-Arbeit; und dieser Wechsel fällt den Betroffenen schwer &#8211; trotz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1189" title="imgespraech2" src="http://www.km2.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/imgespraech2.gif" alt="imgespraech2" width="600" height="200" /></p>
<p>Bei einem unserer Kunden fordert ein Intranet-Projekt, das wir vor einiger Zeit für ihn umgesetzt haben und seitdem technisch betreuen, einen unternehmensweiten Paradigmenwechsel. Der lässt sich schlicht so zusammenfassen: Ein guter Stoß Offline-Arbeit wandelte sich für die Mitarbeiter seit dem Rollout zu einem guten Stoß Online-Arbeit; und dieser Wechsel fällt den Betroffenen schwer &#8211; trotz aller Vernetzungsvorteile. Altbekannt das.</p>
<p>Neulich waren wir wegen eines neuen Projektes bei diesem Kunden und kamen doch auch wieder auf die Schwierigkeiten mit der Intranet-Arbeit zu sprechen. Unser Ansprechpartner schilderte uns seine Sicht der Dinge auf den Umgang mit den Änderungserfordernissen: So ist er davon überzeugt, die Mentalitätsveränderungen nicht durch wuchtig-wichtige Consulting Konzepte oder <em>Per Order di Mufti</em> erzwingen zu können&#8230; Und wir kamen ins Plaudern über Veränderungsprozesse im Allgemeinen. Entscheidend für ihn sei niemals der Zwang des Weisungsbefugten. Andere Dinge spielen in Transformationsmomenten für ihn eine Rolle: Bspw. informelle Kommunikationsstrukturen, wenn am Wasserspender oder in der Raucherecke der Mitarbeiter-Gossip für die Verbreitung von Neuerungen und den Erfahrungen mit ihnen sorgt. Um Vertrauen für die Sache und Nachhaltigkeit einer tatsächlich gelebten Veränderung zu erreichen, seien schlichtes Vorleben sowie Motivation der Mitarbeiter wichtig. Und das mit viel Geduld und Spucke&#8230;</p>
<p>Und weiter ging&#8217;s um informelle und formelle Netzwerke und deren Psychologie bzw. (Un)Logik des Begegnungszufalls (»Und zufällig trifft man jemanden, der einen weiterbringt«); und der Grad an Offenheit und die Erfahrung eines Mitarbeiters, die ihn eine Chance erkennen lassen (oder nicht). So waren wir bei Eigenschaften und -arten des Menschen angelangt, dem Salz in der Suppe, dem gewissen Etwas, das sich schwerlich in ein mess-, zähl- und wiegbares Korsett pressen lässt, aber das Rückgrat für echte Veränderungen sein kann.</p>
<p>Nachtigall, ick hör dir trapsen: Das waren alles keine weltverschiebenden Neuigkeiten, aber doch kleine Wahrheiten &#8211; von denen ich irgendwo schon mal gehört hatte: Stimmt, im Rahmen der Neuerfindungsgeschichte einer gewissen <a href="http://www.km2.de" target="_blank">Internet- und Software-Agentur aus Düsseldorf</a>.</p>
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