Mit ‘Neuerfindung’ getaggte Artikel

Jahresendrally

Jahresendrally. Bemerkenswertes Wort, das eine Menge Assoziationen auf einmal abfrühstückt. Bei uns beherrscht sie die Arbeit in Form von Projektabschlüssen (»Fertig werden!«), -übergängen oder Warten auf Kunden, die gerade ihre eigene Rallye am Jahresende fahren.

Heißt es eigentlich Jahresendrallye oder Jahresendrally? Ich Erbsenzähler ich. Laut Duden ist der Begriff Jahresendrally (ohne e) Börsenjargon und meint einen Anstieg von Börsenkursen zum Jahresende. Demnach fährt bei diesem Wort also keiner metaphorisch ein etappenweises Autorennen. – Oder doch? Haben die Börsianer das e verschludert? Oder waren es die Schweizer, die den Begriff erfunden haben? (»Werrr hat’s errrfunden…?«) In dem schönen Alpenland nämlich schreibt man, wenn ich hierbei ebenfalls dem Duden folge, Rally ohne e und meint offensichtlich in erster Wortbedeutung auch den erwähnten Autowettkampf.

Der werte Leser könnte bei so viel Zeit für begriffliche Details meinen, meine Jahresendrally bestünde derzeit vornehmlich aus der Warterei auf Kunden, die gerade ihre eigene Rallye und so weiter fahren. Nein, nein, man kommt eben so ins Plaudern. Eigentlich habe ich gar keine Zeit…

Also, bei uns herrscht Jahresendrally – ob mit oder ohne e, ist mir egal. Und das mit Blick zurück auf fast ein Jahr KM2 >> Neuerfindung. Vor einem Jahr bereits liefen bei uns die Veränderungsräder heiß und heißer und in wenigen Wochen jährt sich erstmals unser Neuanfang. Und? Wie war’s? Wie ist’s? Wie wird es sein? Es war anders, neu, aufregend und aufwühlend. Es ist besser. Aber: Der Idealismus wird auf dem Amboss der Wirklichkeit geschmiedet. So ist’s, so war’s und wird es immer sein. Noch besser geht’s immer. Dranbleiben. An die Arbeit…

KM2 >> hilft Nachwuchs

So schlimm kann es bei uns also nicht gewesen sein: Unser ehemaliger Praktikant M. hat sich an uns erinnert und möchte ein Referat über uns, die schnuckelige Internet-Agentur im Herzen Düsseldorfs, halten.
M. durchläuft derzeit eine Ausbildung an einer berufsbildenden Schule – und erhielt die Aufgabe, einen Vortrag über irgendein Unternehmen zu halten. Zur Verfeinerung der persönlichen Präsentationstechniken.

Ich finde gut, dass wir ganz offensichtlich einen erträglichen Eindruck hinterlassen haben und er sich gern an uns wendet. Heute haben wir ein ausführliches Interview über KM2 >>, unser Portfolio, unsere Historie und Besonderheiten (wie unsere Neuerfindung) geführt. Er will das Ganze jetzt für seine Präsentation verarbeiten. Bin gespannt, was dabei herauskommt.

Damals brachte der junge Mann sich mit viel Engagement ein. Da helfen wir ihm gern…

Update, 10.09.09:
Die Präsentation ist prima gelaufen. M.s Lehrerin war begeistert und das freut nicht nur M., sondern auch uns. Glückwunsch.

I start to believe…

Es geschehen noch Zeichen und Wunder, unglaublich, aber wahr: Wir sind heute mit unserem KM2>> Website-Relaunch gefühlte fünf Kilometer vorangekommen. Das ist doch was.

Ich reite hier darauf herum, damit das schüchterne interne Abklatschen die Relaunch-Welle hält und uns – nach und nach – zu einer neuen Website trägt. Et läuft.

Und, wir haben eine Task-List. Ich freu mich. (Hört man mein Augenzwinkern?)

But, I really start to believe in Relaunch 2009.

Relaunch: Sabine Wiegand ist Dat Rosi

headerdatrosi

Ihr aktuelles Kabarettprogramm schlägt ein wie eine Bombe. Nach dem Ensemble-Kabarett ohne Ulf und ihren Soli als Lady Elsbeth gibt’s jetzt richtig auf die Fresse: Sabine Wiegand ist Dat Rosi.

Dat Rosi ist die Ruhrpott-Wuchtbrumme, die im Zuge des Alternativ-Karnevals STUNK in Neuss und in Düsseldorf das Licht der Bühnenwelt erblickte. Die Figur kam so gut an, dass Sabine Wiegand (mit Co-Autor Jens Neutag) ein komplettes Programm strickte und seit Frühling 2009 die Kabarettbühnen auf links zieht. Dat Rosi kommentiert Gott und die Welt auf ihre ganz eigene UnArt und haut uns dabei die Wahrheit um die Ohren, dat et kracht. Denn: Dat Rosi räumt auf…

Passend zum aktuellen Programm haben wir die Sabine Wiegand-Website in eine Dat Rosi-Website umgebaut. Lauter. Schriller. Dat Rosi eben.

Zur Belohnung für den Relaunch gibt es demnächst einen KM2 >> Betriebsausflug, denn wir werden uns mal so richtig von Dat Rosi zusammenschnauzen lassen. Ich werde berichten…

Relaunch. Da war doch was…

Relaunch: Mitmachen 2009

Seit einiger Zeit wollen wir unsere KM2 >> Website relaunchen. Das war der Plan. Vorhaben gestartet, ein paar Schritte weitergekommen, Hoffnungen gehegt, aber es haut einfach nicht hin…

Immerhin haben wir triftige Gründe, warum wir den Relaunch vor uns herschieben wie ein kleiner Junge sein Kick-Steinchen: Kundenprojekte. Ja, wir haben zu tun. Das ist auch gut so, in Zeiten wie diesen. (Für so einen Satz mit mehr oder weniger subtiler Anspielung auf die WIRTSCHAFTSKRISE inklusive einer plumpen Trittbrett-Ausbeutung eines weithin bekannten Satzes des aktuellen Berliner Bürgermeisters werde ich im Büro meist gehauen, weil hier der eine oder andere Kollege das Genöle wegen der WIRTSCHAFTSKRISE nicht mehr hören kann. Aber zurück zum Thema…)

Wir müssen relaunchen. M-ü-s-s-e-n! There’s no way out. Für uns als Internet-Agentur, die nicht nur kundenorientiert, sondern auch cool sein will, ist das nach so vielen Jahren Pflicht, nicht nur Kür. Aber wie die Zeit aus den Rippen schneiden?

Wir können nur noch mit drastischen Maßnahmen gegen die Verschieberitis vorgehen: Wenn wir in ein bis zwei Monaten unsere neue Website nicht an den Start gebracht haben, launchen wir einfach eine weiße Website…
Es darf also gewettet werden.

Ach, verdammt. Der Relaunch fühlt sich mittlerweile an wie der Isegrim oben in der Artikel-Grafik. Lauf, Baby, lauf. Oder besser: Relaunch, Baby, relaunch, sonst frisst dich der böse Wolf.

Ich schlage fünf Kreuze, wenn endlich unsere neue Website online geht. Die Layouts sehen echt prima aus. Vielleicht haben die Kunden ja Verständnis und warten, bis wir…
War ein Scherz.

Wir bekommen es schon noch hin. Hoffentlich. Bald… Tschüss.

Such, Maschine, such…

Es tut sich so einiges im Bereich der Internet-Suchmaschinen. Platzhirsch Google spuckt ohnehin eine Idee nach der anderen aus; siehe z. B. die Ankündigung der Eier legenden Woll-Milch-Sau Google Wave, die mit Suche zunächst nichts zu tun hat. Nun ging die Suchmaschinenvariante Google squared im Labor-Status an den Start.

Suchergebnisse werden hier in Tabellenform angezeigt: Informationen aus dem Netz, die zum Suchbegriff in vermeintlich sinnvollem Zusammenhang stehen, werden in Zeilen und Spalten aufbereitet. Das ist ganz nett, trifft es bei meinen Testschüssen der jeweiligen Ergebnistabelle jedoch nicht immer voll auf den Kopf. Häufig muss man der Engine mit Kategoriebegriffen die Richtung vorgeben. Schau’n wir mal, was daraus wird, wenn das Ganze in ausgereifterer Form den G-labs entfleucht. Google wird sich sicher nicht lumpen lassen.

Erst drei Tage zuvor hat Microsoft einen erneuten Suchmaschinen-Angriff auf Google gestartet: diesmal heißt das Ding (Achtung, festhalten) Bing. So griffig der Name, so sehr bleibt abzuwarten, was daraus wird. Bing befindet sich wie Google squared im Beta-Status und ist Nachfolger der MSN Suchmaschine Live Search. Also nicht wundern: Wer Live Search aufsucht, wird ab sofort bei Bing landen. Bitte unbedingt die ausgereiftere amerikanische Version nutzen.

Optisch ist Bing durch schöne Landschaftsansichten klar von Good Ol’ Mother Google abgesetzt; aus diesen Bildern heraus kann man übrigens auf das Motiv bezogene Suchvorgänge starten; einfach mal mit dem Cursor über das Bild wandern.

Die Ergebnisliste wird nach passenden Kategorien unterteilt, es werden verwandte Suchvorgänge vorgeschlagen und, fährt man mit dem Cursor rechts an einem Link-Ergebnis entlang, wird einem in einer Box eine Essenz des Inhalts der jeweils verlinkten Website und damit ggf. direkt sinnvolle Information zum Suchthema angezeigt. Interessant sind die Informationen zum Suchvolumen des jeweiligen Suchbegriffs. Hier werden zudem diverse Infozusammenhänge (z. B. ein passendes Ranking) aufgelistet, die sich auf den Search String beziehen.

Auch noch bemerkenswert: Geht man in der Ergebnisliste der Videosuche mit dem Cursor über eine der kleinen Voransichten, wird einem darin in bewegten Snippets eine Zusammenfassung des jeweiligen Videos gezeigt. So macht die Vorauswahl Spaß.

Dann war da vor rund drei Wochen ja noch der Launch von Wolfram Alpha, der Knowledge Engine von Mathematiker und Physiker Stephen Wolfram. Diese Wissensmaschine liefert dem Nutzer Ergebnisse zum Suchbegriff als Faktenauflistung, ggf. teilweise auch als Schaubild aufbereitet.

Als Fazit lässt sich zusammenfassen, dass die aktuellen Suchansätze passende Informationen mit dem Such-String zu verknüpfen bzw. relationieren versuchen, um dem Suchenden einen möglichst breiten und sinnvollen Wissenszusammenhang anzubieten.

Der Weg scheint klar: Die Suchmaschine der Zukunft will nicht nur Links, sondern sofort verwendbares Wissen liefern.

Wer will, kann hier übrigens Google und Bing (die deutsche Version) vergleichen.

Mein Sohn Noah… Das Warten hat sich gelohnt

Noah
Noah

Wer mitgefiebert und mit mir gewartet hat, wird sich erinnern: Vor neun Wochen bin ich Vater von Noah geworden. Das Bild zeigt, was aus dem jungen Mann bislang geworden ist.

Zu erleben, wie sich allmählich eine kleine Persönlichkeit herausbildet, ist ein grandioses Spektakel. Der Kleine ist rotzcool

Thanks for landing on this planet, li’l man.

All you need is laugh II

feier2009

Als Kai verriet, wohin unsere nachträgliche Weihnachtsfeier geht war ich anfangs schon etwas skeptisch. Circus, naja …

Los ging alles um kurz nach fünf. Um den Abend grün zu halten, machten wir uns zu fuß auf den Weg; das ist nicht nur gut für die Umwelt sondern auch für’s Gemüt und den Körper.

Das Restaurant war sehr ausgefallen. Die Stimmung auf dem Boot war richtig gut, das Essen saulecker. Dann kam der Moment: wir betreten den Circus.
Heute Abend wirst du etwas erleben. Du wirst lachen und sehen, dass es okay ist sich wie ein Kind zu fühlen. Wie meint der Clown das denn jetzt? Nach allein fünf Minuten wusste ich es. Ich wusste hingegen nicht, ob ich mehr staunen oder lachen sollte und entschied mich kurzerhand für beides. Den Jungs ging es genauso. Kurzer Blick nach links und rechts verschaffte mir Gewissheit.
Kai wurde in diesem Jahr vom Clown verschont. Zeitweise war es sehr eng, ich habe alles gegeben und kurzweilig unglaublich beschäftigt auszusehen um ja nicht in die Manege zu müssen. Ein Blick (wieder nach rechts) zeigte mir, dass Kai auch erleichtert war, als der Clown andere Opfer wählte.
In der Pause fiel mir auf, dass alle Circus-Besucher unglaublich ausgelassen und fröhlich waren. Der Alltag und die Wirtschaftskrise waren vergessen. Ich stand heute schon mit Körperspannung in Position und jonglierte vor Spiegeln, Alex tat selbiges in einer dreiminütigen Pause. Warum? Cause all you need is laugh!

Nach der Vorstellung sind wir noch gemeinsam unterwegs gewesen. Es war ein toller Abend mit einem tollen Team. Vielen Dank.

Danke

Flugs möchte ich eine Windel-, Fläschchen- und Bäucherchenpause nutzen, um mich bei allen Angehörigen, Freunden, Kunden und weiteren Lieben für ihre Unterstützung und Glückwünsche zur Geburt unseres Sohnes Noah zu bedanken.

Nicht zuletzt bin ich meinen lieben Kollegen Ada, Alex und Kai von KM2 >> unendlich dankbar, die mir in dieser Phase des Papawerdens (meiner ganz persönlichen Neuerfindungssituation) komplett den Rücken freihalten.

Ich bin Vater…

Noah

Noah

…seit 04:25 Uhr…
…Nabelschnur durchgeschnitten…

Ich verneige mich vor der Mama; wir Männer haben ja keine Ahnung…

Soundtrack:
»It’s a beautiful day« von U2
(Der Typ am Schlagzeug bin ich. ;) )



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