Mit ‘Projektarbeit’ getaggte Artikel

Agenturfragen: Warum…?

Fragen über Fragen

Warum landen auf Agenturtischen eigentlich immer wieder längst abgeschlossene und freigegebene Aufgaben?

Wie ein Bumerang kehren diese Arbeiten zurück und sollen wieder und wieder und noch einmal und zum x-ten Mal bearbeitet werden, obwohl der Kunde längst einen Haken hinter die Sache gemacht hat. Was endgültig, final, zum letzten Mal, jetzt aber und – das war’s – grünes Licht bekommen hat, wird von irgendeinem Entscheidungsberechtigten  gestoppt und in eine weitere Bearbeitungsrunde geschickt.

Das ist okay und freut die Agentur, wenn der Extrarunden-Aufwand bezahlt wird. Ist das Budget festgesetzt und der Auftraggeber machtbewusst (“Käufermarkt”), dann freut sich die Agentur nicht so sehr und spreizt sich in den ewigen Spagat zwischen innerbetrieblicher Wirtschaftlichkeit (“Et muss sisch reschnen”) und hoffnungsfroh kulanter Kundenorientierung (“Klar, dat machen wa auch noch. Vielleischt kriggen wa’n Folgeauftrach.”) Häufig genug hört man das Knirschen zusammengebissener Agenturzähne…

Aber mal unabhängig von Agentur-Befindlichkeiten: Warum verlaufen Absegnungsprozesse in Unternehmen manchmal so schwankend? Mit einem definierten Ziel müsste doch klar sein, wann eine Sache fertig ist und wann nicht. Einen Freigabenmarathon mit “Nee, doch nicht” am nächsten Tag kann es dann doch eigentlich gar nicht geben.

Es geht Zeit verloren, Projekt-Linien lassen sich nicht einhalten, es entstehen unnötiger Druck, Kosten bzw. Aufwand.

Solche Scheinfreigaben spiegeln vielleicht den Druck beim Kunden: Etwas soll schnell, schnell fertig werden – und wird daher nur unvollständig, flüchtig, vielleicht fehlerhaft geprüft. Und schon sind Extrarunden vorprogrammiert.

Liegt es an einer gewissen Wurschtigkeit des Kunden, ist es besonders ärgerlich, wenn das Zusatzkonzert nicht bezahlt wird.

Deadlines

Müde. Aber, wir werden sie rocken, die Kunden.

Projektabnahme!

Das KM2-Kollektiv freut sich einen Ast ab, weil nach intensiver Erstellungsphase heute ein tolles Projekt vom Kunden abgenommen worden ist. Wir freuen uns, weil das Projekt damit bald online gehen wird. Das finden wir klasse!

Sobald der Startschuss im Netz gefallen ist, werden wir hier berichten… Und wir berichten hier.

So ein ganz normaler Tag bei KM2

Showbühne

Wer denkt, dass es still in den Hallen von KM2 geworden ist, irrt. Wir haben gut zu tun, so gut, dass wir kaum dazu kommen, unseren Blog mit schmackhaften Worten zu füllen. Und dann war da noch was: Relaunch. Doch dieses Thema werde ich Heute gewiss nicht vertiefen.

Ein Tag bei KM2 verläuft meist sehr abwechslungsreich. Jedes Projekt ist irgendwie unterschiedlich, eben wie es unsere Kunden und deren Geschäfte auch sind. Die Projektarbeit ist unser Tagesgeschäft. Hier heißt es: Alles schön auf dem Schirm haben, gleich, um welchen Kunden es geht. Schließlich ist der Kunde bei uns König. Zwischendurch gibt es meist täglich intensive Abstimmungen bzgl. der einzelnen Arbeiten und natürlich auch mal nen Kaffee. Kundentermine sind immer eine spannende Sache. Gerne kommen unsere Kunden in unser schnuckliges Büro, was fein, jedoch nicht klein ist.
Wenn ich mich an dieser Stelle in die Lage des Kunden versetzen dürfte, so fänd ich es spannend, endlich einmal einen Blick hinter die heiligen Gardinen der Medienwelt werfen zu können.
Kochen wir nur mit Wasser? Ja, das tun wir. Wir sind allerdings Meister in Sachen Wasser kochen (soviel sei erlaubt).

Neben den Kundenterminen und der, nüchtern gesagt, Abwicklung der Projekte, die natürlich bei KM2 mit Leidenschaft entstehen, klingelt schon mal das Telefon. Würde ich nun behaupten, dass es selten klingelt, so wäre dies:
A: gelogen
B: stark untertrieben

Ich kann ihnen sagen, selten, aber manchmal klingelt unser Telefon nicht in der Häufigkeit, in der wir es gewohnt sind. Untereinander stimmen wir uns meist zügig ab, ob in der Welt irgendetwas Schlimmes passiert sei, oder ob jemand wisse, was mit dem Telefon nicht in Ordnung sei. Eine übersinnliche Macht hat dann meist Erbarmen mit uns und verleiht dem Telefon die sehnlich erwarteten Dezibel, die sich in lautes Ringen auflösen. Es gibt Momente, in denen wir alle zur gleichen Zeit ans Telefon springen. Wer wird der Schnellste sein? Sie kennen das sicher von Früher. Das ist so ähnlich, wie ein Wettlauf und versüßt den Alltag ungemein.

Eins steht fest, der Tag ist noch recht jung und die Telefone stehen auch an einem Freitag bei uns nicht still. Yeah.

KM2 >> freut sich

Freude

Wir freuen uns einen Ast über weitere Projektzusagen und hauen unsere Freude einfach mal so raus in den Äther.

Es wird ein heißer Herbst. So lieben wir’s. Über Details werden wir bei Gelegenheit berichten. Bis dahin freuen wir uns, wenn der eine oder andere sich wiederum mit uns freut. Bei einem Kaffee? Oder Bier? Anklopfen, anstoßen, mitfreuen.

Neue Ausrichtung bei jonastone

jonastone

Zum Saisonstart 2009 haben wir die jonastone GmbH & Co.KG bei einem Stategiewechsel in ihrer Kommunikation unterstützt.

jonastone ist spezialisiert auf den Online-Handel mit Naturstein-Böden. Leistungsmerkmal ist ein handverlesenes Produktsortiment zu unschlagbaren Preisen, die das schlanke Online-Geschäft ermöglicht. An dieser Stelle darf ich sagen, dass hier einer das Thema eCommerce konsequent umsetzt.

Marktforschungsergebnisse aus dem Jahr 2008 schälten Ansätze für eine Veränderung der Alleinstellungsmerkmale heraus. Und nun galt es, die Neuausrichtung bis zum  Saisonstart im Frühjahr 2009 in der Unternehmenskommunikation (online und offline) umzusetzen.

Wir, die wir im Kern eine Internet-Agentur sind, konnten und durften erneut unsere Stärken im Bereich Kommunikationsdesign ausleben. Grundvoraussetzung hierfür war das Vertrauen des Kunden. Im Dialog wurden die Schritte für die Umsetzung der abgesteckten Ziele erarbeitet: Was soll mit den neuen Kommunikationssignalen erreicht werden? Von Beratungsresistenz beim Kunden keine Spur. So macht gemeinsame Projektarbeit mit dem Kunden Spaß. Stichwort: G-e-m-e-i-n-s-a-m.

Goldwert (neben dem Vertrauen des Kunden in die Arbeit seiner Kommunikationsagentur) ist die Bereitschaft jonastones, ganz klar ziel- und strategieorientiert vorzugehen. Steht die Stoßrichtung fest, lässt sich vortrefflich darauf zuarbeiten. No muddling through…

Es wurde, um es kurz zu machen, an folgenden Parametern gearbeitet:

  • Claim: wurde erneuert und emotionalisiert
  • Emotionalisierung der Website: Persönliche Ansprache des Nutzers
  • Emotionale und klare Kommunikation der Nutzenvorteile für den jonastone-Kunden
  • Broschüre
  • Kundenanschreiben
  • Kundenmailing

jonastoneneuerclaim

Der aufmerksame Leser wird den leisen Strategie-Shift von einer eher preisbetonten (Marketshout: Günstiger!) zu einer persönlichen Ansprache (Marketshout: Du kannst uns vertrauen!) bemerkt haben.

Die Bestellung einer umfangreichen und tonnenschweren Bodenplatten-Lieferung für Haus oder Garten ist sicher kein Impulskauf: Der Kunde plant sein Umbauvorhaben und das gewünschte Wohnambiente, dreht viele Runden in Online- und Vor-Ort-Fachhandel, vergleicht, verhandelt, ist auf der Suche nach dem perfekten und günstigen Stein, auf den er künftig seinen Fuß setzen will. Er will dem Anbieter, für den er sich endgültig entscheidet, vor allem vertrauen können.

Die jonastone GmbH & Co.KG beweist durch die tägliche Arbeit, dass sie dieses Vertrauen als Spezialist für Natursteinboden verdient; und sendet entsprechende Kommunikationssignale, damit der potenzielle Neukunde überhaupt Vertrauen fassen kann.

In einem künftigen Artikel werden wir den jonastone-Geschäftsführer und -Gründer Oliver Hönig zum Thema befragen.

To be continued…