
Vor wenigen Tagen schickten wir fünf unserer “Roten Teufele” nach Oldenburg, damit der Rezepte-Blog sein von ihm vorgeschlagenes Experiment starten kann: Unser brisantes Gefahrengut aus eigener Zucht wird dort verarbeitet, verkocht, gewalgt und verzwirbelt – Ergebnis wird ein geeignetes Rezept für uns bzw. unsere KM2 >> Mitmach-Aktion sein. Wir freuen uns. Und sind gespannt. Mit anderen Worten: Uns knurrt der Magen. Teller leer. Wir haben Hunger.
Übrigens, am Wochenende habe ich meinen Lieben und mir mit Don Cooks Pasta-Rezept die Münder ausgebrannt. Bei der Verarbeitung der Schoten sind Handschuhe angebracht. Auch in Oldenburg haben unsere Chilis offensichtlich erste Brände hinterlassen und man spekuliert über den Schärfegrad. Ich zitiere:
Oh Gott, wieviel Scoville haben die denn?
Demnächst soll hier unsere eigene Rezept-Test-Labor-Reihe starten. Die Ernte läuft. Dranbleiben.
Update 27.07.2010 wegen einiger Nachfragen:
Die Schärfe von Paprikafrüchten wie Chili wird in Scoville-Einheiten gemessen. Unterschiedliche Schärfegrade spiegelt die Scoville-Skala. Und der Mann, der die Messung des Schärfegrades samt Skala entwickelte und Namensgeber für das alles war, war der Pharmazeut Wilbur L. Scoville. Übrigens, der Stoff, der für die Schärfe sorgt, ist das so genannte Capsaicin.


