Mit ‘Stimmung’ getaggte Artikel

All you need is laugh II

feier2009

Als Kai verriet, wohin unsere nachträgliche Weihnachtsfeier geht war ich anfangs schon etwas skeptisch. Circus, naja …

Los ging alles um kurz nach fünf. Um den Abend grün zu halten, machten wir uns zu fuß auf den Weg; das ist nicht nur gut für die Umwelt sondern auch für’s Gemüt und den Körper.

Das Restaurant war sehr ausgefallen. Die Stimmung auf dem Boot war richtig gut, das Essen saulecker. Dann kam der Moment: wir betreten den Circus.
Heute Abend wirst du etwas erleben. Du wirst lachen und sehen, dass es okay ist sich wie ein Kind zu fühlen. Wie meint der Clown das denn jetzt? Nach allein fünf Minuten wusste ich es. Ich wusste hingegen nicht, ob ich mehr staunen oder lachen sollte und entschied mich kurzerhand für beides. Den Jungs ging es genauso. Kurzer Blick nach links und rechts verschaffte mir Gewissheit.
Kai wurde in diesem Jahr vom Clown verschont. Zeitweise war es sehr eng, ich habe alles gegeben und kurzweilig unglaublich beschäftigt auszusehen um ja nicht in die Manege zu müssen. Ein Blick (wieder nach rechts) zeigte mir, dass Kai auch erleichtert war, als der Clown andere Opfer wählte.
In der Pause fiel mir auf, dass alle Circus-Besucher unglaublich ausgelassen und fröhlich waren. Der Alltag und die Wirtschaftskrise waren vergessen. Ich stand heute schon mit Körperspannung in Position und jonglierte vor Spiegeln, Alex tat selbiges in einer dreiminütigen Pause. Warum? Cause all you need is laugh!

Nach der Vorstellung sind wir noch gemeinsam unterwegs gewesen. Es war ein toller Abend mit einem tollen Team. Vielen Dank.

Skurriles am Mittag

Am Donnerstag den 23. April feieren wir unsere Weihnachtsfeier. Wer jetzt meint, er habe sich verlesen, irrt. Ein Aprilscherz ist ausgeschlossen. Blasphemische Gedanken natürlich ebenso.
Letztes Jahr fiel unsere Weihnachtsfeier der Neuerfindung zum Opfer. Kein Grund zur Traurigkeit, denn in trauter Runde holen wir sie einfach nach.

Im Folgenden ein kleiner Ausschnitt meiner Gedanken hierzu:
Reise in die Karibik (yes!), Krimi-Dinner, Öko-Kart, Motto-Party, Einläutung der Grill-Saison mit Vegifoot, Theater, wir pflanzen gemeinsam unseren ersten Baum, Gummibärchen für alle …

Ich komme einfach nicht drauf. Noch 24 Tage Unsicherheit und Vorfreude.

Rückblende 02 | Ausnahmezustand

nik blickt zurueck in die KM2 >> vergangenheit

Eines lässt sich trefflich sagen: In Ausnahmesituationen lernt man Menschen kennen.

Als sich die Phase der Einigungsfindung darüber, wie es zwischen den KM2 >> Gesellschaftern/Geschäftsführern und damit mit unserer Internetagentur weitergehen würde, im letzten Quartal 2008 Woche für Woche zuspitzte, lernte ich Lektionen über Menschen im Umgang mit einer beruflichen Ausnahmesituation – mich eingeschlossen.

Beruhigend war für mich die Tatsache, dass trotz des einen oder anderen schwierigen Tages unsere Kunden zufrieden gestellt wurden. Vielleicht wäre es leichtsinnig, dies an dieser Stelle nicht ausdrücklich zu erwähnen, da wir uns, so meine ich, mit diesem Blog-Experiment in mancherlei Hinsicht aus dem Fenster lehnen: Denn wer will schon hören, dass es bei seinem Internet-Dienstleister aufgrund einer Gesellschafterauseinandersetzung zu Holprigkeiten kommen könnte. Da war es gut zu wissen, dass alle weiterhin einen guten Job machen.

Um noch einen Schritt weiterzugehen: Positive Rückmeldungen von Kunden waren während dieser Transformation ein wichtiger Rückhalt.

Alles in allem kann ich sagen: Eine Auseinandersetzungsphase ist kein Kindergeburtstag. Alles, was im Unternehmen bisher fix schien, gerät in Bewegung. Jeder muss Stellung beziehen. Unausgesprochenes tritt glasklar zu Tage. Man entdeckt unvermutete Züge bei Menschen, die man seit längerem kennt. Es werden points of no return überschritten. Die Situation fordert alle heraus, polarisiert, verändert, ist lehrreich – und nicht zuletzt: spannend.

(Okay, von Apfelschorle und Kneipentreffen – wie in Rückblende 01 angekündigt – habe ich hier nun nichts erzählt, aber vielleicht in Rückblende 03.)

Stimmung ++

Zum Umdenken und Neuerfinden ist die Stimmung sowie Einstellung zu den gewagten Veränderungen nicht unerheblich. Wer sich einen Weg ausmalt sollte gleichsam offen dafür sein, ihn positiv und optimimistisch zu beschreiten.

In den vergangenen Wochen war aufgrund der Gesamtsituation und zu meisternen Aufgaben die Stimmung (+/-) nicht immer ganz so rosig.
Die Psychologie spielt in einem Unternehmen eine große Rolle, insbesondere, wenn man etwas schaffen oder bewirken möchte, ebenso wie das soziale Gefüge aller Beteiligten.
Damit eine Neuerfindung auf guten Nährboden fällt, setzten wir uns mit vielerlei Fragen auseinander: Was wollen wir? Können wir das? Wie gehen wir es an? Viele weiteren Fragen waren mehr als täglich präsent und sind es noch, da für kontinuierliche Entfaltung und  Entwicklung eine Denke von Nöten ist, die einem als Erinnerungszettel immer wieder einflüstert, sich nicht auf getaner Arbeit oder erreichten Teilzielen auszuruhen.

Stimmung (+/++)

Rheinturm Düsseldorf: Entfernung zur KM2 >> netz:innovationen.gmbh ca. 1,7km.

Die letzten Wochen haben uns gezeigt, dass wir einen langen Atem haben und irgendwie auch Feuer im Gesäß. Sie haben uns bereichert, da wir einander besser kennengelernt haben und es stetig weiterhin tun. Wir wollen eine Veränderung und wir setzten alles daran, diese im Positiven zu erreichen. Gemeinsam.

Zugegeben, die wirtschaftlichen Prognosen in Bezug auf das kommende Jahr 2009 sind nicht gerade Eis und Sonnenschein, doch sie bieten auf jeden Fall eins: Eine weitere Herausforderung, die es zu meistern gilt. »Yes, we can.«

Wie ist denn so die Stimmung heute:
Ausgerechnet ein Montag… Stimmung (+/++) jedoch positiv. Eigen- und Fremdmotivation dauert an.
Ich für meinen Teil kann nur explizit sagen, dass ich mich auf die Veränderung in der wir stecken, und die welche uns im weiteren Verlauf bevor steht, freue. Ich möchte nun nicht beginnen, über Pralinenschachteln zu philosophieren. Eins steht fest: Wir werden erleben was geschieht, denn wir sind live dabei!