Arbeitssitzung mit Team-Frühstück. So lasse ich mir einen Montagmorgen gefallen. Mit dabei: Original-Käse aus der Schweiz. Direkt von der Alp. Selbst in den Bergen erlegt. Auch Thema: die eigene KM2-Website.
Mögen die Wochenspiele beginnen.
Ich hab mal wieder ein Beispiel aus der Kategorie Kunde stört.
Es geht um einen städtischen Energie- und Wasserversorger. Dort mundet mir als Kunde nicht alles, da mir neulich etwas auffiel: Mir liegen die Vertragsunterlagen aus der Geschäftsbeziehung überhaupt nicht vollständig vor. Klar, mein Fehler, das hätte ich nach dem letzten Umzug bei Vertragsschluss abklären können.
In einem Schreiben werde ich darauf hingewiesen, dass die Allgemeinen Vertragsunterlagen des Versorgers Basis der Kundenbeziehung ist. Diese wiederum setzen sich aus mehreren Allgemeinen Versorgungsbedingungen für die verschiedenen Lieferleistungen (Strom, Wasser, Gas…) zusammen.
Da ich mit dem Gedanken spiele, den Stromanbieter zu wechseln, und ich dies wegen Kündigungsfristen usw. natürlich nur auf Basis des laufenden Vertrages machen möchte, muss ich mir als Kunde zunächst erst einmal alle Unterlagen aus dem Webauftritt des Anbieters zusammenklauben.
Okay, vielleicht bin da ein bisschen oldschool, wenn ich der Meinung bin, dass ich mir das alles nicht erst selbst per Download zusammensuchen möchte. Wenn ich dann die Dokumente auf der tollen Website suche, mir der im Schreiben genannte Suchbegriff allerdings keine Suchergebnisse (Anzahl exakt gleich null) auswirft, habe ich dafür kein Verständnis.
Fängt minutenlanges Herumgeirre und -gerate an, an welcher Stelle und wie ich denn finden könnte, was ich suche. Der Kundennutzen der Suchfunktion verringert sich bei so einem Medienbruch auf Null. Hat man die Konsistenz einfach nicht bedacht? Oder ist das vielleicht Absicht, damit der Stromanbieterwechsel nicht so leicht ist?
Kundenorientiert scheinende Websites inklusive Online-Kundenberater-Avatar machen mich in solchen Fällen wütend. Vor allem, wenn ich der zahlende Kunde bin.
Bei der Optimierung des Kundennutzens können wir gern helfen.
Update vom 09.06.:
Der Versorger hat mir die kompletten Vertragsunterlagen per Post zugeschickt. Man überlege, die Suchfunktion nach meinem Hinweis zu überarbeiten.

Der Tag der Entscheidung rückte immer näher. Und schließlich haben wir von KM2 >> den Pitch um den Relaunch der Website “Die Freien Brauer” gewonnen und uns voller Tatendrang unmittelbar nach tobendem Jubel an die Arbeit gemacht, wie es sich eben für Neuerfinder gehört. Die Website ist seit wenigen Tagen online…
Das neue Layout macht dem Nutzer direkt klar, worum es geht: Bier und die Kunst, das leckere Traditionsgetränk zu brauen. Uns ist zu Ohren gekommen, dass unsere optische Vorstellung und Umsetzung des Themas so manchem Betrachter Lust auf Bier macht. Das im Hintergrund der Seite großflächig eingebaute Bier wickelt den Bierdurstigen um den Finger. Na dann, prost!
Technisch ist die neue Website mit einigen neuen Features bestückt. Die Liste der Mitgliedbrauereien zeigt dem Nutzer direkt durch eine Google Maps-Anbindung die Standorte der einzelnen Brauereien an.
Bei “Die Freien Brauer” kommt keine Brauerei zu kurz: Auf den Folgeseiten werden im rechten Bildbereich Biere der Mitglieder angezeigt. Natürlich sind die Unternehmen nicht nur Braukünstler, sondern kommen zugleich als Verantwortungsträger in Sachen Biergenuss daher und empfehlen: Don’t drink and drive. Wir finden das spitze.
Ab sofort kommt auch der Spielspaß nach dem Relaunch der Freien Brauer nicht zu kurz: Wer zwischendurch sein Gedächtnis etwas in Form halten möchte, kann dies mit dem großen Brauerei-Quiz tun. Viel Spaß!
Technische Basis der neuen Website von Die Freien Brauer ist das CMS (Content Management System) Typo3. So können die Freien Brauer-Mitarbeiter jederzeit Inhalte der Website aktualisieren.
Wir wünschen viel Freude mit der neuen Website. Einfach mal reinschnuppern und die Website entdecken…
Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit. Schönes Projekt…
Am Wochenende stieg beim Fotografen Sebastian Mölleken unsere große KM2 >> Fotosession. Viiiiiiielleicht setzen wir die Bilder auf unserer neuen Website ein. Vielleicht.
Mir fällt auf, wie schwer man sich als Nicht-Model mit Bildern von sich selbst tut. Ich glaube, das kennt jeder. Zum Glück ist die Auswahl groß genug, so dass wir sicher ein paar Shots finden, mit denen alle im Team zufrieden sind. Na, und dann haben wir ja noch Photoshop: Was nicht passt, wird einfach passend gemacht. Bildbearbeitung is us!
Danke für die Session, Sebastian.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder, unglaublich, aber wahr: Wir sind heute mit unserem KM2>> Website-Relaunch gefühlte fünf Kilometer vorangekommen. Das ist doch was.
Ich reite hier darauf herum, damit das schüchterne interne Abklatschen die Relaunch-Welle hält und uns – nach und nach – zu einer neuen Website trägt. Et läuft.
Und, wir haben eine Task-List. Ich freu mich. (Hört man mein Augenzwinkern?)
But, I really start to believe in Relaunch 2009.

Seit einiger Zeit wollen wir unsere KM2 >> Website relaunchen. Das war der Plan. Vorhaben gestartet, ein paar Schritte weitergekommen, Hoffnungen gehegt, aber es haut einfach nicht hin…
Immerhin haben wir triftige Gründe, warum wir den Relaunch vor uns herschieben wie ein kleiner Junge sein Kick-Steinchen: Kundenprojekte. Ja, wir haben zu tun. Das ist auch gut so, in Zeiten wie diesen. (Für so einen Satz mit mehr oder weniger subtiler Anspielung auf die WIRTSCHAFTSKRISE inklusive einer plumpen Trittbrett-Ausbeutung eines weithin bekannten Satzes des aktuellen Berliner Bürgermeisters werde ich im Büro meist gehauen, weil hier der eine oder andere Kollege das Genöle wegen der WIRTSCHAFTSKRISE nicht mehr hören kann. Aber zurück zum Thema…)
Wir müssen relaunchen. M-ü-s-s-e-n! There’s no way out. Für uns als Internet-Agentur, die nicht nur kundenorientiert, sondern auch cool sein will, ist das nach so vielen Jahren Pflicht, nicht nur Kür. Aber wie die Zeit aus den Rippen schneiden?
Wir können nur noch mit drastischen Maßnahmen gegen die Verschieberitis vorgehen: Wenn wir in ein bis zwei Monaten unsere neue Website nicht an den Start gebracht haben, launchen wir einfach eine weiße Website…
Es darf also gewettet werden.
Ach, verdammt. Der Relaunch fühlt sich mittlerweile an wie der Isegrim oben in der Artikel-Grafik. Lauf, Baby, lauf. Oder besser: Relaunch, Baby, relaunch, sonst frisst dich der böse Wolf.
Ich schlage fünf Kreuze, wenn endlich unsere neue Website online geht. Die Layouts sehen echt prima aus. Vielleicht haben die Kunden ja Verständnis und warten, bis wir…
War ein Scherz.
Wir bekommen es schon noch hin. Hoffentlich. Bald… Tschüss.

Noch einer aus der Kategorie: Erzähle von dem, was du tust. Gestern haben wir, die lustige Internetagentur aus Düsseldorf, zusammen mit dem Kreativstudio DIEGUTGESTALTEN die Website des Fotografen Sebastian Mölleken online gebracht. Der junge Mann kommt aus Oberhausen und hat unter anderem in Köln, Düsseldorf und Berlin gearbeitet. Seit 2006 schießt er seine Bilder als selbständiger Fotograf und ist übrigens vor wenigen Tagen erst (welcome to the club) Vater geworden. Unsere Gratulation und alles Gute!
Kühe unter einer Autobahnbrücke, eingeschweißte Heuballen hinter Schrottwagen im Winter, eine abbruchreife Bunkerlaube oder ein Fußweg in Steinwurfnähe zur Autobahn. Bei ihm bekommen NRW-Trostlosigkeit und NRW-Gesichter eine völlig eigene Ästhetik. Wer den Rheinpott kennt, weiß sofort, was er meint. Seine Arbeiten prägt ein klarer, beinahe unterkühlter Stil, der einem am Ende Ehrliches zeigt. Auf der Website gibt’s noch mehr zu entdecken.
Wir freuen uns auf das Shooting mit ihm…
Auf meinen Streifzügen durchs Netz verstellen mir doch tatsächlich noch Stolpersteine wie Vorschaltseiten oder Flash Intros den direkten Zugriff auf die eine oder andere Website.
Kein Beinbruch, Wegklicken ist kein Akt, aber wenn es nach mir ginge, hätten diese Relikte aus der Spätpubertät des Internet längst das Zeitliche gesegnet.
Es sollte sich rumgesprochen haben, dass man dem Nutzer im Rahmen geschickter Nutzerführung die Wahl lässt: Wünscht er ein Filmchen, ein Intro oder einen Musiktrack, dann biete ihm die Möglichkeit an. Er allein entscheidet, ob und was und wann er sich anschaut. Stell ihm nicht ungefragt und ohne Funktion ein Bein.
Wie gesagt, alles kein Drama, und mir ist auch klar, dass viele dieser Websites erste reifere Sprünge kleiner und mittelständischer Unternehmen und Handwerksbetriebe ins Internet waren und dort ein Relaunch nun nicht für notwenig gehalten wird: »Wir sind doch im Internet«.
Im Prinzip ist das richtig, aber neulich erlebte ich das: Da versagte sich mir die Website eines mittelständischen Unternehmens, weil das Intro hakte. Den Skip-Button fand ich nicht. Warum sollte ich auch danach suchen?! Ich war in Eile und hatte nicht um das Intro gebeten. Schnelle Infos waren mein Ziel. Eine Serviceinformation oder eventuell eine Telefonnummer hätten mir gereicht. Die Vorschaltseite hat mich nicht gelassen. Und weg war ich.

Ich sag’s einfach mal: Wir haben so etwas wie ein Website-Layout… Gezeigt wird nix. Nicht, bevor nicht alles fertig ist… Jetzt geht die Arbeit erst richtig los. Aber ich bin glücklich über das Layout…
So, Kollegen, jetzt könnt Ihr mich dafür steinigen, dass ich’s ausposaunt habe.